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Alle Beiträge https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege Wed, 04 Mar 2026 18:05:08 +0000 Joomla! - Open Source Content Management de-de 24 Aphorismen – Sinnsprüche - Gedankenakrobatik https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/5242-24-aphorismen-sinnsprueche-gedankenakrobatik https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/5242-24-aphorismen-sinnsprueche-gedankenakrobatik  

 

 

???

 

Eschborn, den 4.11.2020

 

24 Aphorismen   (Sinnsprüche mit Gedankenakrobatik)

 

Das Problem der Wissenschaft ist, dass sie zu 99 % aus Irrtum besteht.

 

Wer nicht weiß, was er sucht, wird es auch nicht finden.

 

Mein Wissen ist meine Rüstung! Wäre da nicht der Zweifel.

 

Verkehrte Welt: Mut ist gut! Übermut ist besser. Hochmut ist am besten?

Und was ist mit Demut?

 

Ich glaube nur, was für mich bewiesen ist! Es kann auch falsch sein.

 

Glaube beweist sich. Irrglaube auch!

 

Auswendig Gelerntes ist oft nicht verstanden.

 

Der Verstand sagt, dass er recht hat. Das sagt der Unverstand auch.

 

Wenn ich dann endlich im Lotto gewonnen habe, fängt mein Leben so richtig an!

Was ist bis dahin?

 

Ich bin die Größte!“, sagte die Ameise, bevor ein Elefant unabsichtlich auf sie trat.

 

Wie hoch ist der Himmel? Höher als der Verstand!

 

Der Hochmut sagt: „Ich weiß es besser! Darum bin ich besser!“

Die Demut erwidert: „Wer seine Nase zu hoch hält, der sieht den Stolperstein nicht.“

 

Ein Akrobat riskiert nur das, was er kann! Ein Dummkopf riskiert mehr.

 

Der eine versucht, das Leben zu verstehen. Der andere lebt einfach.

 

Die Menschen haben Flügel, benutzen sie aber nicht.

 

Wer schon einmal hoch geflogen ist weiß, dass man auch tief stürzen kann.

 

Manchmal ist der Verstand zu groß, um jemanden in den Arm zu nehmen.

 

Denken ist wie Straßenverkehr. Es gibt immer wieder Staus und Karambolagen.

 

Eine Lüge ist nur für den eine Lüge, der nicht darauf reinfällt.

Der andere bemerkt sie nicht.

 

Wer zu oft nach hinten blickt, sieht nicht mehr, was vor ihm liegt.

 

Auch eine Schnecke kommt ans Ziel. Irgendwann.

 

Überflieger haben selten Bodenhaftung!

 

Kleinkarierte Denker machen große Fehler.

 

„Endlich frei!“, sagte der Fallschirmspringer und zog die Reißleine.

 

 

 

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K: Übersicht über alle Beiträge Tue, 03 Nov 2020 23:00:00 +0000
Ab jetzt https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/1835-ab-jetzt https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/1835-ab-jetzt



Ab jetzt 


Gelobt sei mein Herr, Jesus Christ,

weil er für mich gestorben ist.



Mit ihm bin ich gestorben,

darum hab’ ich keine Sorgen.

Mit ihm bin ich auferstanden,

losgelöst von alten Banden!

Mit ihm bin ich nun verbunden,

davon will ich euch bekunden!


 

Im neuen Leben lebe ich,

Liebe und Freude begleiten mich.

Geduld und Güte strömt aus mir;

sein Heiliger Geist fließt jetzt zu dir.

Rechtschaffenheit ist meine Kraft,

die Ordnung in meinem Leben schafft.


 

Gelobt sei Jesus Christ,

weil er mein Heiland ist!

Gelobt sei Gottes Sohn,

mit ihm regier’ ich auf dem Thron.

Er hat mich auserwählt,

mich mit Geist und Liebe gestählt.


 

Seine Wunder werden nun wahr!

durch mich bannt er - jede Gefahr,

durch meine Hände ist er groß:

Ist das nicht supergrandios?

In mir lebt Jesus Christ allein,

So soll es nunmehr ewig sein!








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K: Übersicht über alle Beiträge Fri, 05 Aug 2005 22:00:00 +0000
aber … https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/2432-aber https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/2432-aber  

aber …

 

Hallo Du,

es gibt Menschen, die haben für alles ein „aber“,

bei denen steht der Verstand nicht still,

sie sind überkritisch,

sie wollen nicht glauben und können nicht vertrauen,

sie sind ängstlich,

sie wissen alles besser oder glauben es zumindest.

Nichts ist ihnen genug.

Sie schränken andere ein

   und überheben sich über sie, ohne es zu bemerken.

Sie konzentrieren sich auf Kleinigkeiten und Nebensächlichkeiten,

und verlieren dabei das Ganze aus den Augen.

 

Warum nur?

Es geht doch vorrangig immer um das Wesen,

   um den Geist oder den Sinn einer Sache,

   eines Menschen oder einer Gemeinschaft.

Nur weil wir es noch nicht verstehen können,

muss es doch nicht falsch sein.

Es geht doch gar nicht darum,

dass wir perfekt planen oder gar sind,

sondern allein darum,

dass wir achten und würdigen, aufbauen und danken. 

 

Es geht nicht darum, dass wir einschränken,

   weder uns selbst noch andere,

sondern darum, dass wir uns öffnen und weiten für das Gute,

dass wir es annehmen und leben, dass wir es schaffen und geben,

ohne wenn und aber,

im Vertrauen darauf, dass es gut ist, wie es ist,

dass es gut wird, weil wir unser Bestes geben,

   wie gut auch immer es gerade ist.

 

Wir alle brauchen Geduld für unser Wachstum.

Wir alle brauchen Vertrauen in unsere Fähigkeiten.

Nur der unerschütterliche Glaube daran,

die Gewissheit, dass Gott uns befähigt hat, um ihn zu verherrlichen,

die Gewissheit, dass Gott in uns ist und uns führt,

lässt uns über uns hinauswachsen,

lässt Gott in uns und durch uns wirken.

 

Mein „aber“ hemmt mich und unterdrückt ihn,

aber ohne „aber“ bin ich frei zu tun oder zu lassen,

ihn durch mich tun zu lassen.




 

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K: Übersicht über alle Beiträge Tue, 03 Aug 2004 22:00:00 +0000
Abgeben https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/885-abgeben https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/885-abgeben  

Abgeben

 

Hallo Du,

ich habe zu viel, viel zu viel.

Die Schränke sind zu klein, und die Sorgen zu groß.

Ich habe zu viel um die Ohren und zu viel im Kopf.

Alles ruft mich, alles braucht mich, alles fordert mich.

 

Meine Gedanken huschen von hier nach da

   und wollen überall gleichzeitig sein.

Sie werden hin und her gezerrt.

Ich werde von ihnen hin und her gezerrt.

Sie versuchen alles zu berücksichtigen,

   mit Zeit, Ordnung, Zuwendung und Liebe,

   doch letztlich bleibt für alles nur wenig.

 

Die Menschen, Dinge und Situationen um mich herum

   wollen und sollten mich erfreuen,

   doch es gelingt ihnen nicht.

Ich sollte mich auf ihre Schönheit besinnen

   und auch auf die Liebe und die Kraft, die Gott dort hineingelegt hat;

   an die Inspiration, die es ermöglicht hat,

   an das verdiente Brot, das Menschen ernährt hat,

   an das fröhliche Lachen der Kinder, das es ermöglicht hat.

 

Aber ich lasse mich hin und her ziehen.

Es ist der Fluch des eigenen Wollens,

   des ‚Haben wollens’ und ‚Sein wollens’.

Jetzt habe ich es und es bindet mich.

Ich habe keine Muße und keine Freude mehr damit.

Es aufzugeben und abzugeben, wäre mir zu schade,

   denn ich könnte es vielleicht doch noch einmal brauchen.

Wenn ich irgendwann einmal Zeit habe,

   könnte ich mich doch noch daran erfreuen.

 

Und in meinem selbstgemachten Stress erkenne ich,

   dass ich mich im Grunde genommen selbst treibe.

Ich habe zu viel, viel zu viel.

Ich habe mehr als ich tragen und vertragen kann.

Ich habe viel zu viel im Kopf und um die Ohren.

Ich habe zu viel am Hals.

 

Wahrscheinlich wird es mir erst dann besser gehen,

   wenn ich so manches abgebe,

   wenn ich mich einschränke und entlaste,

   wenn ich mich erleichtere und mein Leben leichter gestalte,

   wenn ich mich von Dingen und Gedanken gelöst und unabhängig gemacht habe,

   wenn ich meine Vergangenheit hinter mir lasse und neu beginne,  

   wenn ich aufgebe und loslasse, abgebe und weggebe, was ich nicht mehr brauche.

 

Glücklich sind die, die arm sind, denn sie haben nicht viel, was sie bindet.

Sie erfreuen sich an dem, was ihnen täglich neu gegeben wird.

Sie genießen das Vorübergehende und freuen sich auf das Kommende.

Sie atmen ein uns wieder aus. Dazwischen erleben sie.

Sie machen immer wieder Platz für Neues und wachsen damit weiter.

 

Besitz ist gehabte Freude, konservierte Vergangenheit.

Leben ist sich immer wieder erneuernde Freude,

   bewegte und bewegende Freude,

   spontane und unerwartete Freude,

   entdecken, staunen, annehmen und durchleben,

   abgeben und weitergeben.

 

Es geht gar nicht darum, viel zu haben,

   sondern darum, davon reichlich abzugeben.

Nicht Haben macht dauerhaft glücklich, sondern Geben.

Es geht nicht um die Dinge selbst,

   sondern um das, was mit ihnen gemacht wird.

Eine verschenkte Rose bleibt nur eine Rose,

   aber die Geste des Schenkens hat Bedeutung,

   aus ihr sprechen Liebe, Zuneigung und Achtung,

   aus ihr sprechen meine Liebe, Aufmerksamkeit und Zuwendung für die Menschen,

   die ich beschenke, in deren Nähe ich mich wohl fühle, die ich mag.

 

Wir alle hätten viel mehr Freude,

   wenn wir immer wieder beschenkt würden

   und immer wieder andere mit dem beschenken würden,

   was wir haben – und nicht mehr brauchen,

   weil es in uns seinen Zweck erfüllt hat.

Es hat uns gelehrt, uns zu freuen und dankbar zu sein,

   es hat uns offen und großzügig gemacht,

   es hat uns gezeigt, wie liebevolle Zuwendung uns verändert.

 

Es geht nicht um das Geschenk, sondern um die Botschaft,

   um das erkannt und beachtet werden,

   um das einbezogen und gewürdigt werden,

   um die Gemeinsamkeit, die damit begründet wird.

Geben ist seliger als Nehmen.

 

Mit dieser Erkenntnis verändern sich meine Gebete:

Vater ich gebe mich dir.

Nehme du mich an und mache aus mir, was ich sein sollte.

Ich gebe dir und anderen, was ich habe.

Ich gebe von dem Überfluss,

   den du mir zur Freude und zum Geben gegeben hast.

Ich gebe deine Liebe und Güte gerne und reichlich weiter,

   und erkenne dabei, dass sie nicht weniger werden.

   Sie werden sogar mehr, und das ist für mich unbegreiflich.

 

Je weniger ich habe, desto mehr kann ich geben,

   denn desto mehr kannst du mir geben.

Je mehr Zeit ich für dich habe und mit dir verbringe,

   desto mehr Zeit habe ich für andere,

    weil so manches zeitraubende unwichtig wird.

Ich möchte auch von dem geben, von dem ich nicht viel habe,

   damit es mehr wird.

Ich selbst brauche nicht viel - im Grunde brauche ich nur dich,

   denn du gibst mir, was ich wirklich brauche.

 

Arme Menschen sind oft offen, lebensfroh und großzügig,

   weil sie eine andere Lebenseinstellung haben.

Wer wenig hat, kann es sich nicht leisten, viel aufzuheben

   und daher kann er auch nicht viel verlieren.

 

Himmlischer Vater,

   lasse mich verlieren, damit ich gewinnen kann.

Nehme von mir, damit ich geben kann.

Konzentriere mich ganz auf dich,

   damit du in mir stark wirst und überfließt,

   damit viele dich und mir finden und kennenlernen,

   damit viele deine Ruhe und deinen Frieden finden,

   damit sie zu dir finden.

 

Amen

 

 

 

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K: Übersicht über alle Beiträge Thu, 16 Jul 2009 22:00:00 +0000
abgeben erleichtert https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/886-abgeben-erleichtert https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/886-abgeben-erleichtert  

abgeben erleichtert

 

Suchen, sammeln, an sich raffen,

sich nehmen, behalten, Fakten schaffen;

nur nicht Minderwertig scheinen,

besser: alles mit sich vereinen!

Habgier möchte wichtig sein,

doch sie macht nur dick und klein.

 

Haben lähmt, erschwert das Leben,

besser ist es, abzugeben,

besser ist es, nichts zu haben,

am puren Sein, sich zu erlaben.

Darin mit Gott vereint zu sein,

erhält uns glücklich und innerlich rein.

 

 

 

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K: Übersicht über alle Beiträge Thu, 16 Jul 2009 22:00:00 +0000
Abhängigkeit macht unglücklich https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/3221-abhaengigkeit-macht-ungluecklich https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/3221-abhaengigkeit-macht-ungluecklich  

Abhängigkeit macht unglücklich

 

Hallo Du,

oft glauben wir,

unser Glück sei von etwas abhängig,

   was wir gerne hätten,

oder von etwas,

   was wir bereits haben,

   aber nicht verlieren wollen.

 

Wir machen uns und unser Lebensglück von diesem Etwas abhängig.

Wir wählen diese Abhängigkeit selbst, um etwas zu bekommen oder zu erhalten.

Wir investieren viel Zeit in diese gedankliche Vorstellung

   und bestimmen dadurch nachhaltig unsere Gefühle.

Wir klammern uns an die Hoffnung, den Wunsch oder die Illusion,

   etwas zu brauchen, etwas haben und sein zu wollen,

   was uns Halt und Erfüllung gibt, was uns Aufgabe und Bedeutung gibt,

   z.B. wichtig, angesehen und bedeutend zu sein;

   respektiert, geliebt und geschätzt zu werden.

Wir klammern uns an eine bestimmte Sache oder an einzelne Menschen,

   weil wir glauben, nein, weil wir uns selbst eingeredet haben

     und deshalb der festen Überzeugung sind,

     dass wir ohne sie oder ohne ihn nicht angemessen leben

     oder nicht wirklich glücklich sein können.

Damit verbunden suchen wir ein bequemes, andauerndes Glück,

   das es nicht gibt und das es auch nicht geben kann und sollte.

 

Wir hängen unser Lebensbild an einen Wunsch- und Illusionsnagel,

   den wir gefühlsmäßig als entscheidenden Halt für uns festlegen

   und hängen uns gedanklich und emotional daran auf,

   bis wir selbst glauben, keinen anderen Halt mehr zu haben.

Und doch ahnen wir, dass dieser Halt trügerisch ist,

   weil es diesen Nagel ja in Wirklichkeit gar nicht gibt,

   weil er eine willkürliche Festlegung darstellt,

   weil er unser Sein an äußere Bedingungen und Einflüsse knüpfen würde,

   weil wir uns über eine ‚Wenn-dann-Beziehung abhängig machen würden,

   weil wir uns dadurch unfrei machen und unsere Souveränität aufgeben würden.

 

Wir wenden immer wieder viel Kraft und Energie dafür auf,

um den steilen Berg zum kurzen Glück zu ersteigen,

um zu einem Gefühl von Lust, Vergnügen und Zufriedenheit,

   von Erregung, Nervenkitzel und Entspannung zu kommen,

   dem wir uns hingeben wollen,

   das wir genießen und erhalten wollen;

und doch rutschen wir immer wieder

   den steilen Abhang der Abhängigkeit hinunter

   und erleben die Flüchtigkeit dieses Glücks;

wir erleben die Kehrseite dieser Abhängigkeit, nämlich

   die Nervosität, Unruhe und Anspannung,

   die Bedrohung, Angst, Enttäuschung und Leere,

   die die Abhängigkeit in uns bewirkt und immer wieder hervorruft.

Je länger wir von dieser Abhängigkeit abhängen,

   desto leerer, mürber und brüchiger werden wir,

   desto geringer wird unser Selbstwert

   und desto weniger sind wir wir selbst.

Wir sind unglücklich, wenn wir das Ersehnte nicht haben,

   aber wir sind auch unglücklich, wenn wir es haben

   und doch wieder verlieren könnten.

 

Hallo Du,

wir brauchen keinen äußeren Notnagel, keine äußere Stütze,

   keine Abhängigkeit von Zeit, Geld, Besitz, Eitelkeit und Wichtigkeit,

   von menschlicher Zuwendung und Belohnung

   oder von sonst einer Selbst- oder Ersatzbefriedigung, um glücklich zu sein,

denn unsere Bedeutung liegt in unserem gottgewollten Sein,

   darin, dass wir leben und dass wir sind,

   in dem, was wir als Schätze in uns tragen

   und in dem, was jeder als seine Lebensaufgabe hat.

 

Unsere Bedeutung kommt von Innen, aus uns selbst heraus, von Gott.

Sie gibt uns den Halt, den wir brauchen und das Glück, das wir suchen.

Das allein gibt uns die Freiheit, frei zu entscheiden und zu lieben,

   uns vorübergehend zu verschenken, uns vorübergehend abhängig zu machen

   und uns auch wieder zurückzunehmen und weiterzugehen.

 

Wir haben das gewisse Etwas,

uns selbst und das Göttliche in uns, immer bei uns;

es ist uns immer verfügbar und es ist die Grundlage unseres Lebensglücks.

 

Auch wenn wir äußeren Bedingungen und eigenen Wünschen ausgesetzt sind,

wir sind nicht von ihnen abhängig

und wir sollten uns auch nicht von ihnen abhängig machen,

denn nur Freiheit und Unabhängigkeit geben uns Bedeutung und Würde;

sie geben uns Ausstrahlung, Ausgeglichenheit, inneren Frieden und wirkliches Glück.

 

 

 

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K: Übersicht über alle Beiträge Fri, 29 Aug 2003 22:00:00 +0000
Ablehnung https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/3222-ablehnung https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/3222-ablehnung  

Ablehnung

 

Hallo Du,

von einem geliebten Menschen abgelehnt zu werden,

ist schlimm, schmerzlich und verletzend,

aber unsere Reaktion darauf hat mehr

mit unseren eigenen Einstellungen und Gefühlen zu tun,

als mit denen, des anderen,

denn der kann tun und lassen, was er für richtig hält,

auch wenn es uns nicht gefällt,

auch wenn wir es nicht für richtig halten,

denn er muss es auch selbst verantworten.

 

Sind wir noch das kleine Kind,

das tatsächlich auf seine Eltern angewiesen ist

und das existenzielle Angst davor hat,

abgelehnt und verlassen zu werden?

Sind wir nicht vielmehr erwachsen

und selbstbewusst genug,

weiterzugehen und uns selbst zu helfen?

 

Oft hat die Ablehnung gar nichts mit uns selbst zu tun,

sondern sie kommt aus der versteckten Selbstablehnung des anderen.

Aber selbst wenn Teile von uns für andere belastend sind,

wenn sie für andere nicht länger zu ertragen sind,

weil wir selbst nicht an uns gearbeitet

   und uns nicht weiterentwickelt haben,

werden wir doch nicht als Mensch abgelehnt,

wird doch nicht unser einmaliges Wesen zurückgewiesen,

wird doch nicht unser Leben vernichtet.

 

Wir wollen das nur glauben,

um das Ausmaß unserer Verletzung zu zeigen,

um dem anderen böse zu sein

und ihn auch ablehnen zu können.

 

Aber damit schaden und verletzen wir uns selbst!

Wir halten uns weiterhin durch Zweifel

   und negative Selbstgespräche klein,

verunsichern uns selbst und erzeugen

   bzw. bestätigen damit unsere Hemmungen.

 

Solange wir schlecht von uns denken,

solange wir uns selbst kritisieren,

solange wir uns selbst nicht leiden können,

solange haben wir auch Angst davor,

dass andere uns nicht leiden können und ablehnen.

Wir legen anderen das Urteil über uns in den Mund,

das wir über uns selbst gefällt haben.

So, wie wir von uns selbst denken,

glauben wir, dass andere auch über uns denken.

 

Wir müssen aufpassen,

dass wir durch unser subjektives Gefühl, abgelehnt zu werden,

nicht selbst auf die schiefe Bahn geraten

und uns selbst die Freude und Herzensfreiheit rauben

und so jede Beziehungsfähigkeit in uns abtöten.

 

Es hilft uns nicht weiter und es zerstört uns,

wenn wir dadurch unser Selbstwertgefühl verlieren oder es übertreiben,

wenn wir Ängste, Menschenfurcht, Isolation und Introvertiertheit zulassen,

wenn wir uns Anerkennung „erkaufen“ wollen,

wenn wir Schutzmauern um uns errichten,

   verschlossen werden oder Masken zur Schau stellen,

wenn wir in Grübeleien, Zweifel, Trägheit oder Reaktion verfallen,

wenn wir in Selbstmitleid, Bitterkeit, Haltlosigkeit,

   Hoffnungslosigkeit und Depression untergehen,

wenn wir aufgeben und weglaufen,

wenn wir in unserer Ohnmacht, unserer Wut, unserem Jähzorn

   und unserem Hass unseren Aggressionen freien Lauf lassen,

wenn wir in Härte, Eigensinn, Stolz und Rechthaberei

   unsere Übersicht und Kompromissfähigkeit verlieren,

wenn wir andere ablehnen, über sie herziehen, ihnen Misstrauen,

   respektlos zu ihnen sind, sie manipulieren und kontrollieren,

wenn wir zu Selbstverteidigung sowie Anklage und Kritiksucht greifen,

wenn wir uns mit Neid, Eifersucht,

   gegenseitigem Vergleichen oder Perfektionismus quälen,

wenn wir durch innere Schwüre Blockaden aufbauen

   und sexuelle Störungen hervorrufen,

wenn wir in Materialismus, Sucht, zwanghafte Handlungen

   oder Essstörungen ausweichen.

 

Es hilft uns auch nicht weiter,

wenn wir äußerlich vergeben und scheinbar loslassen,

aber innerlich im Ärger, in der Wut

   und in der heimlichen Hoffnung gebunden bleiben

   und uns selbst für das Leben und die Heilung blockieren.

 

Was aber hilft ist,

unsere Mängel und Fehler als einen notwendige Teile von uns anzuerkennen,

sie als Herausforderung zu Wachstum und Reife zu betrachten,

uns nicht als minderwertig, sondern als liebenswürdig zu betrachten,

uns selbst so anzunehmen und zu lieben, wie wir eben mal sind.

Wenn wir das schaffen, ist uns die Meinung anderer egal

   und wir suchen nicht mehr krampfhaft

   nach fremder Bestätigung und Anerkennung.

Dann haben wir nichts mehr zu verlieren

   und keiner kann uns irgendetwas wegnehmen;

dann sind wir unabhängig geworden und entscheiden selbst,

was uns ausmacht und wer wir sein wollen,

   wie wir uns verhalten und wie es mit uns weitergeht.

 

 

 

 

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K: Übersicht über alle Beiträge Sat, 20 Sep 2003 22:00:00 +0000
Abschied https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/887-abschied https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/887-abschied  

Abschied

 

Irgendwann muss jeder sich fragen:

„Ist es nicht Zeit, Neues zu wagen?

Ist es nicht besser, neu zu beginnen,

neue Freude am Tun zu gewinnen?“

 

Irgendwann muss jeder einsehen,

dass es Zeit wird, allmählich zu gehen;

dass die Kräfte langsam schwinden,

dass die Arbeit wird zum Schinden.

 

Irgendwann erkennt man gelassen,

dass Jüngere drängen, um anzufassen,

dass sie die Verantwortung brauchen,

um vor sich selber abzutauchen.

 

Doch irgendwann weiß man gelassen:

Auch sie müssen lernen loszulassen,

auch sie sollen bei der Arbeit erkennen:

Vor sich selbst kann man nicht wegrennen.

 

Und so schließt sich der Kreislauf des Lebens,

es ist der des Nehmens und Gebens,

es ist der, sich selbst zu finden,

um seine Denken und Handeln an Gott zu binden.

 

Es ist der, Verständnis zu haben,

sich an den kleinen Freuden zu laben,

menschlich mit anderen umzugehen

und über deren Schwächen hinwegzusehen.

 

Es ist der, für andere zu sein,

sie so zu fördern, dass sie gedeihen,

sie im Werden zu unterstützen,

sie vor Angriffen zu schützen.

 

Irgendwann dürft auch ihr loslassen -,

hoffentlich zufrieden und ohne zu hassen,

hoffentlich erkannt und gewürdigt in eurem Streben,

auf eure Weise Liebe zu geben.

 

Irgendwann werden wir uns wiedersehen -

und dann werden wir uns noch viel besser verstehen.

 

 

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K: Übersicht über alle Beiträge Mon, 05 Oct 2009 22:00:00 +0000
Absolute Gerechtigkeit https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/3223-absolute-gerechtigkeit https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/3223-absolute-gerechtigkeit  

Absolute Gerechtigkeit

 

Hallo Du,

jeder Mensch möchte gerne Gerechtigkeit erfahren,

gerecht behandelt werden,

möglichst nach seinem eigenen Gerechtigkeitsbegriff, selbstgerecht,

besonders dann, wenn er sich selbst danach richtet,

aber auch dann, wenn er es nicht tut.

 

Ich aber, die Gerechtigkeit, behandele alle Menschen gleich.

Nicht alles was ich tue ist in Deinen Augen gerecht.

Meine Gerechtigkeit ist höher, weiser und übergreifender,

als Du Dir vorstellen kannst.

 

Es ist mir egal, was Du hast oder wer Du glaubst zu sein.

Ich weiß, dass jeder, auch Du, seine Schattenseiten hat,

Fehler macht, andere unbewusst oder bewusst verletzt,

gegen die Gebote der Gemeinschaft und Gottes verstößt.

 

Weißt Du das auch,

wenn Du über Dich selbst oder über andere richtest,

wenn Du Dich über andere erhebst und überheblich wirst,

wenn Du bewertest, beurteilst, verurteilst, richtest,

wenn Du über Gerechtigkeit entscheiden willst.

Das steht Dir nicht zu.

 

Jeder versteht unter Gerechtigkeit etwas anderes.

Jeder geht seinen eigenen Weg.

Jeder hat das Recht, so zu sein. wie er ist.

Jeder muss sein Verhalten oder Fehlverhalten alleine verantworten.

Jeder muss die Konsequenzen seines Handelns selbst tragen.

 

Ich, die absolute Gerechtigkeit,

bin übergeordnet und ausgleichend,

bin ohne Zeitbezug und

ich bin ein Werkzeug Gottes.

 

Ich soll nicht bestrafen, sondern erziehen,

nicht zerstören, sondern aufbauen,

nicht entzweien, sondern einigen.

In mir liegen nicht Rache oder Genugtuung,

sondern Gott verbindet mich mit Größe und Vergebung.

Er vergibt Dir immer wieder

und nur durch seine und Deine Vergebung

wirst Du Deinen Mitmenschen gerecht,

würdigst Du sie als Mitgeschöpfe Gottes.

 

Nur durch verständnisvolle Vergebung

beachtest Du Deine eigene Würde

und kannst Dir selbst vergeben.

 

Ich möchte Dich

zu Deinen eigenen Schwächen und Sünden führen,

zu Deiner Begrenztheit und Ohnmacht,

zu Deiner eigenen Hilflosigkeit und Größe.

 

Ich möchte, dass Du Deine Fehler erkennst, Dich dazu bekennst, sie bekennst.

Ich möchte, dass Du Dich an Gott wendest und Dir von ihm helfen lässt.

Ich möchte, dass Du ihm Deine Sünden übergibst, damit er Dir vergibt.

 

Ich möchte, dass Du auf seine Gerechtigkeit vertraust,

immer wieder neu,

damit Du Deinen eigenen Weg findest und gehst,

damit Du dankbar und fruchtbar werden kannst.

 

 

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K: Übersicht über alle Beiträge Fri, 15 Nov 2002 23:00:00 +0000
Abstand gewinnen https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/888-abstand-gewinnen https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/888-abstand-gewinnen  

Abstand gewinnen

 

In einer Situation verklemmt,

in Gedanken verrannt,

werde ich zunehmend unsicher,

werde ich mir selbst unbekannt.

 

Ich will es lösen,

doch ich weiß nicht wie.

Ich möchte die Lösung erzwingen,

doch das gelingt nie.

 

Was habe ich zu verlieren,

wenn ich zur Seite gehe?

Was wird geschehen,

wenn ich ‚es’ mit Abstand sehe?

 

Im ‚Abstand gewinnen’

kann ich mich wiederfinden.

Die Verknotungen in mir

können sich entbinden.

 

Durch ‚Loslassen’,

kann ich wieder anfassen.

Durch ‚Dazulernen’,

mich leichter entfernen.

 

Allmählich gewinne ich –

   mich selbst zurück

und das ist das größte Glück.

 

 

 

 

 

 

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K: Übersicht über alle Beiträge Thu, 24 Jul 2008 22:00:00 +0000
Achte auf deine Gedanken und Gefühle  (Spr. 4,23;HfA) https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/889-achte-auf-deine-gedanken-und-gefuehle-spr-4-23-hfa https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/889-achte-auf-deine-gedanken-und-gefuehle-spr-4-23-hfa  

 

Achte auf deine Gedanken und Gefühle  (Spr. 4,23;HfA)

 

Hallo Du,

was ist für dein Leben wichtig?

 

Natürlich, dass du gesund bist,

dass du ein schützendes Dach über dem Kopf hast,

dass du genug zu essen hast,

dass du geliebt wirst,

dass du Freundinnen oder Freunde hast,

dass dein Leben und dein Tun einen Sinn haben.

 

Das und noch anderes ist alles richtig,

   doch die Bibel setzt einen Schwerpunkt auf die Gedanken und Gefühle.

 

In Sprüche 4,23 (HfA) steht:

„Was ich dir jetzt rate, ist viel wichtiger als alles andere:

Achte auf deine Gedanken und Gefühle, denn sie beeinflussen dein ganzes Leben!“

 

Ein Beispiel aus der Hauskreisarbeit mag diese Aussage bestätigen:

Da berichtet ein Teilnehmer von seinen Schwierigkeiten bei der täglichen Arbeit,

dem Hochmut von Vorgesetzten und der Unsicherheit seines Arbeitsplatzes.

Alles was er sagt drückt Sorge, Furcht und Angst aus.

Beim Erzählen wird er immer aufgeregter, seine Stimme ist leidend und fast weinerlich,

körperlich und seelisch verkrampft er zunehmend.

Es ist deutlich zu hören, zu sehen und zu spüren,

   dass die Erzählung, das Zurückdenken in unangenehme Situationen,

   seine Gefühle aufwühlen und dass seine Gedanken ihn gefangen nehmen.

Seine Gedanken führen ihn in vergangene unangenehme Situationen zurück,

   die ihm beim Erzählen völlig real vorkommen.

 

Ich unterbreche ihn, halte einen Moment seine Hand und bemerke, wie er innerlich

wieder ruhiger wird. Dann frage ich ihn nach seinem schönsten Urlaubserlebnis.

Gerne geht er darauf ein. Jetzt erzählt er völlig frei, fließend und begeistert,

geradezu ansteckend, von seinen Erlebnissen.

 

Der Mensch ist plötzlich wie ausgetauscht.

Eben war er noch ängstlich, griesgrämig, unsicher und verbittert;

jetzt ist er freudig, lebensbejahend, zuversichtlich und voller Freude.

 

Was ist geschehen? - Er hat nur an etwas anderes gedacht.

 

Daran kann man gut erkennen,

welchen Einfluss unsere Gedanken auf unser Befinden und damit auf unser Leben haben

 und dass unsere Gefühle dem folgen, was wir Denken oder mit was wir uns beschäftigen.

 

Oft werden unsere Gedanken von dem bestimmt, was wir sehen, lesen, hören, erleben.

Wir beschäftigen uns damit und suchen die Verbindung zu unserem Leben.

Wir versuchen das Aufgenommene zu verstehen, um daraus zu lernen.

Wir beschäftigen uns immer wieder mit Situationen, in die wir nie kommen werden

   und mit Dingen und Zusammenhängen, auf die wir keinen Einfluss haben.

 

Wer sich dabei beobachtet, erkennt,

   dass sich dabei seine Gedanken verselbständigen

   und je unlösbarer die Zusammenhänge werden,

   desto mehr kreiseln die Gedanken, um vielleicht doch noch eine Lösung zu finden.

Die einzig hilfreiche Lösung jedoch ist,

   die eigenen Gedanken vom verkrampften Denken loszulösen

   und sich mit erfreulichen oder relevanten Dingen zu beschäftigen

   oder sich, ohne zu denken, einfach zu erfreuen und das Sein zu genießen.

 

Aber, wir müssen unsere Gedanken und Gefühle

   nicht von äußeren Einflüssen und Umständen bestimmen lassen.

Wir haben die Möglichkeit bewusst auszuwählen, was wir aufnehmen und denken.

Wir müssen nichts Negatives lesen oder keine aufwühlenden Nachrichten hören.

Wir müssen uns nicht mit Dingen beschäftigen,

   die uns nichts angehen oder die wir ohnehin nicht lösen können.

Wir müssen Gesagtes nicht auf die innere, ichbezogene Goldwaage legen

   und unsere gekränkte Meinung dazu leidend kundtun.

Wir können uns aussuchen, womit wir uns beschäftigen und was wir fühlen.

Wir können unsere Gedanken ganz bewusst

   auf die vielen, schönen, kleinen Dinge am Rand unseres Lebensweges richten,

   die wir im Blick auf Großes oder Unerreichbares gerne übersehen

   und uns daran erfreuen.

 

Sich selbst lieben heißt auch, darauf zu achten,

   was wir in uns reinlassen und worüber wir uns Gedanken machen,

   denn sie beeinflussen uns ständig und bestimmen die Ausrichtung unseres ganzen Lebens.

 

Im Brief an die Philipper (4, 8) empfiehlt Paulus:

"Richtet eure Gedanken ganz auf die Dinge, die wahr und achtenswert,

gerecht, rein und unanstößig sind und allgemeine Zustimmung verdienen;
beschäftigt euch mit dem, was vorbildlich ist und zu Recht gelobt wird."

 

Der Mann wusste, wovon er spricht.

In der Ausrichtung auf Jesus Christus wurde sein Denken und Fühlen,

   und damit sein Leben, völlig verändert.

 

 

 

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K: Übersicht über alle Beiträge Mon, 29 Jun 2009 22:00:00 +0000
Achtsam erleben (Ps 101,2) https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/4400-achtsam-erleben-ps-1012 https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/4400-achtsam-erleben-ps-1012


Achtsam erleben
 (Ps 101,2)

 

Achtsam sein,

das Leise finden,

nicht erblinden,

sondern tief empfinden,

was jetzt gerade ist,

was du fühlst,

wer du eben bist

im Dasein.

 

Hab stets Acht,

sei immer bedacht,

ziehe in Betracht,

dass Aufmerken lohnt,

dass Gott in dir wohnt,

dass er dich belohnt

mit dem, was er zeigt,

wie er sich dir zuneigt,

in dem, was dich übersteigt.

 

Willst du ihn erkennen,

ihn beim Namen nennen,

für ihn brennen,

Einblicke in ihn erhaschen,

so lass dich überraschen,

dir die Sünde wegwaschen.

Im Kleinen wirst du Großes finden.

Die Liebe wird sich an dich binden.

Angst und Sorgen werden schwinden.

 

Und dankbar kehrt der Friede ein,

in dein selig, ängstlich Kämmerlein,

in dein ‚von Gott ergriffen sein‘.

 

 

Aufmerksam will ich darauf achten,
einen guten Weg zu gehen. (Ps 101,2)

 

 

Bei allem, was man tut, völlig aufmerksam zu sein,

das öffnet Türen und lädt Gott ein.

 

 

„ACHTSAMKEIT ist ein aufmerksames Beobachten,

ein Gewahrsein, das völlig frei von Wünschen oder Motiven ist,

ein Beobachten ohne jegliche Interpretation oder Verzerrung.“



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K: Übersicht über alle Beiträge Mon, 29 Jan 2018 23:00:00 +0000
Achtsam sein (Mi 6,8; EÜ) https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/4401-2018-05-06-16-02-15 https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/4401-2018-05-06-16-02-15  



Achtsam sein
    (Mi 6,8; EÜ)

 


Achte auf dich!

Achte auf Ruhe um dich und in dir.

Nehme dir Zeit.

 

Achte auf dein Atmen.

Bist du ausgeglichen, ist es langsam und tief.

Bist du aufgeregt, ist es schnell und flach.

 

Atme bewusst.

Atme tief ein und aus.

Was spürst du? Was riechst du?

Was macht deine Brust? Was macht dein Bauch?

Lasse dir Zeit!

 

Atme tief ein und aus.

Entspanne dich.

Achte nur noch auf dein Atmen!

Ruhig und tief.

Alles ist gut.

 

Überlasse dich dem Atmen.

Es finde seinen Rhythmus.

Überlasse dich Gott.

Friede kehrt ein.

Völlig entspannt ruhst du in seinen Händen.

Lasse nun ihn, deine Unruhe wenden.

 

Spürst du dein Herz schlagen?

Spürst du den Puls dich tragen?

Spürst du dein Schweben?

Erspüre im Körper das Sich regen.

Lasse es zu.

 

Spannung vergeht.

Freude entsteht.

Wärme dich erfüllt.

Liebe dich umhüllt.

 

 

Achte auf dich!
Achte dich!!

 

Nur wer sich liebt,

der auch liebevoll gibt.

Ja, der auch vergibt.

 

Du gestaltest das Morgen,

bist hoffentlich im Heute geborgen.

 

In der Ruhe liegt die Kraft,

die an dir, in dir, Wunder schafft.

Die dich bewegen

und deine Liebe anregen,

damit die Kräfte allerwegen,

andere lieben, hegen und pflegen -

und ihnen sogar verwegen,

segnend die Hände auflegen,

um Gottes Güte weiterzugeben.

 

 

Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist

und was der HERR von dir erwartet.

Nichts anderes als dies:

Recht tun, Güte lieben und achtsam

mitgehen mit deinem Gott. (Mi 6,8; EÜ)



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K: Übersicht über alle Beiträge Mon, 29 Jan 2018 23:00:00 +0000
Advent https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/3224-advent https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/3224-advent



Advent

Ich ziehe durch die Straßen

und klopfe an jede Tür.

Ich strapaziere Menschen -

über Gebühr.

 

Ich suche offene Herzen,

doch - find ich nur Kopf und Stein.

Ich bitte um Weihnachtskerzen,

für unser Christkindlein.

 

Ich möchte ihm doch leuchten

den Weg in uns hinein.

Ich möchte mit ihm feiern,

in meinem Herzelein.

 

Ach bitte, habt doch Güte,

habt Lieb’ und Herzlichkeit;

ich will auch für euch beten,

in eurer Einsamkeit.

 

Ich ziehe durch die Straßen

und klopfe an jede Tür.

bittend strapaziere ich Menschen -

über Gebühr.

 

 

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K: Übersicht über alle Beiträge Fri, 15 Mar 2013 08:19:36 +0000
Advent - Finsternis und Licht (Joh 8,12; NGÜ) https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/4671-advent-finsternis-und-licht-joh-8-12-ngue https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/4671-advent-finsternis-und-licht-joh-8-12-ngue  

 

Finsternis und Licht   (Joh 8,12; NGÜ)

 

Nicht alles war ein Zuckerschlecken

mit meinen spitzen Kanten und Ecken.

Oft habe ich mich falsch entschieden

und hatte dadurch keinen Frieden.

 

Doch hat es mir stets gut gefallen,

wenn starke Gefühle in mir wallen,

wenn Vertrautes, Sicherheit, um mich war,

und ich mal war - ein glänzender Star.

 

Warum sollte ich das aufgeben

und ohne dieses Auf und Ab leben?

Nun, ich wollte gern weiterwachsen,

Sinn, Erfüllung finden, nicht mehr flachsen.

 

Selbstgefälligkeit überwinden,

erfüllende Reife, Tiefe, finden,

Geduld und Selbstbeherrschung erringen,

gebend, endlich Liebe darbringen.

 

Rücksicht nehmend, für Frieden sorgen,

entdecken das, was noch war verborgen.

Einheit in jeder Gemeinschaft suchen,

einen Platz an der Sonne buchen.

 

Wer hilft mir, mein Spektrum zu weiten?

Jesus, möchte in Tugenden leiten!

Jesus gibt allen, das Licht des Lebens!

Jesus, ist der Meister des Gebens.

 

Sein Erbarmen - möge mich durchströmen,

seine Liebe mich - mit Gott versöhnen,

seine Kraft - mich allzeit gnädig stimmen,

um ihm, Dank- und Loblieder zu singen.

 

Am Sonntag beginnt wieder der Advent

und das erstes Hoffnungslichtlein brennt.

Und Gottes Licht – kommt in die Finsternis

von Kampf, Sorge, Not und Bitternis.

 

 

Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt,

wird nicht mehr in der Finsternis umherirren,

sondern wird das Licht des Lebens haben. (Joh 8,12; NGÜ)

 

 

 

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K: Übersicht über alle Beiträge Wed, 28 Nov 2018 07:43:42 +0000
Adventszeit https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/1264-adventszeit https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/1264-adventszeit  



 

 

 

 

 

 

Adventszeit

 

Advent, Advent,

Ein Lichtlein brennt –

Es leuchtet dir den Weg.

Es führt dich hin zu Jesus Christ;

Dein Leben vor ihn leg.

 

Advent, Advent

Zwei Lichter brennen –

Sie leuchten dir ins Herz.

Sie zeigen dir wo Jesus wohnt,

Der dich befreit von Schmerz.

 

Advent, Advent

Drei Lichter brennen –

Sie zeigen Einigkeit.

Sie sind Gemeinschaft, - Angebot

Zur einig Christenheit.

 

Advent, Advent

Vier Lichter brennen –

Sie rufen: „Habe acht!

Das Kommen Jesus ist nicht weit;

Sei offen und halte Wacht.“

 

 

 

 

 

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K: Übersicht über alle Beiträge Thu, 30 Nov 2006 23:00:00 +0000
aktives Tun! ? (Sprüche 14,14) https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/1868-aktives-tun-sprueche-1414 https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/1868-aktives-tun-sprueche-1414

aktives Tun! ?    (Sprüche 14,14)

 

Einem gottlosen Menschen wird's gehen, wie er wandelt,

und auch einem guten nach seinen Taten. (Sprüche 14,14)

 

Hallo Du,

hast Du Dich schon einmal gefragt,

warum in den Schulen überwiegend im Sitzen gelernt wird?

 

Es geschieht aus der alten Vorstellung heraus,

dass der Körper ruhig gestellt werden muss,

damit die Konzentration auf das Denken gelingt.

Diese Vorstellung ist mittlerweile widerlegt.

Es wird aber dennoch,

- weil es schon immer so war -, im Sitzen gelernt.

 

Auf diese Weise werden Theoretiker erzogen,

   die alles bedenken wollen, aber nichts wirklich tun;

   die überall Bedenken haben und sich nichts trauen;

   die nichts bewegen, weil sie ewig sitzen bleiben.

 

Lernen ist aber nur dann produktiv,

wenn es mit der Lebenspraxis verbunden wird,

   sich in ihr entwickelt und erprobt,

   sich in ihr festigt und vervollkommnet.

 

Lernen ohne Bewegung ist,

   wie zu sich selbst zu reden,

   wie denken, ohne sagen.

Samenkörner können nur wachsen,

   wenn sie ausgesät werden.

Worte können nur dann Wirklichkeit werden,

   wenn sie ausgesprochen werden;

Gedanken können nur dann verändern,

   wenn sie in die Tat umgesetzt werden.

 

Es gäbe keine Erfindung und keinen Fortschritt,

wenn nicht irgendjemand den Mut gehabt hätte,

   etwas auszusprechen,

   etwas auszuprobieren,

   neue Wege zu gehen,

   die Bedenken über Bord zu werfen

   und etwas zu wagen,

ohne bereits das Ergebnis zu kennen

   und ohne sich mehrfach abzusichern.

 

Lasst uns also die zurückhaltenden Sitze

   des geschützten Denkens verlassen und tatkräftig aufstehen,

   um unsere Gedanken zu beleben und zu verwirklichen.

Lasst uns die beschränkte Einengung der Bewegung durchbrechen

   und das, was in uns steckt, in die Tat umsetzen.

Lasst uns endlich unsere Trägheit und Bequemlichkeit überwinden

   und uns für Dinge engagieren,

   die schon lange darauf warten, von uns getan zu werden.

Lasst uns endlich erste Schritte tun,

   um Bedenken, Befürchtungen, Ängste und Beschränkungen hinter uns zu lassen

   und um vertrauensvoll und zuversichtlich in eine unbekannte Zukunft zu gehen.

Lasst uns endlich das tun,

   wozu Gott uns einen Kopf, ein Herz und einen Körper

   sowie zwei Hände und zwei Füße gegeben hat.

Lasst uns endlich die Liebe in uns nach außen tragen,

   um so die Welt zu befruchten

   und Gott durch uns wirken zu lassen.

Lasst uns in unseren Tun auf Gott bauen und seiner Weisheit vertrauen.

 

Beendet endlich euer bedenken und beginnt zu glauben;

beginnt darauf zu vertrauen, dass Gott euch führt und bewahrt;

beginnt zu erkennen,

   dass das Handeln aus eurem natürlichen Wesen heraus von Gott bedacht ist,

   dass es von Gott gewollt ist,

   dass es sein Wille ist.

 

Euer Wesen wird geleitet durch den Geist, der euch belebt.

Euer Wesen verändert die Welt durch sein reines Sein.

Euer Wesen drückt sich in dem aus, was ihr denkt, sagt, fühlt und tut.

Euer Wesen drückt sich im Dank gegenüber Gott aus

   und im liebevollen Umgang mit den Menschen.

Euer Wesen ist aus Liebe und bleibt Liebe.

Euer Wesen ist die Botschaft Gottes.

 

Wann wirst du endlich sein, wie du von Gott gewollt bist?


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K: Übersicht über alle Beiträge Tue, 22 Feb 2011 03:46:12 +0000
Akzeptiere oder Ändere! (Lk 6,39+41-42) https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/5260-akzeptiere-oder-aendere-lk-6-39-41-42 https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/5260-akzeptiere-oder-aendere-lk-6-39-41-42  

Frau, Silhouette, Befreiung, Sprung

 

 

Akzeptiere das, was du nicht ändern kannst

und ändere das, was du nicht akzeptieren kannst.

 

Eschborn, den 20.08.2020

 

Akzeptiere oder Ändere!   (Lk 6,39+41-42)

 

Hallo Du,

immer wieder höre ich Aussagen wie:

„Ich ‚liebe‘ meine Frau bzw. meinen Mann, aber … das und das und das gefällt mir an

ihr/ihm nicht (mehr). Immer wieder sage ich ihr/ihm was ich nicht mag, aber es wird

immer schlimmer. Ich halte das nicht mehr aus. Ständig bete ich, dass Gott sie/ihn

verändere, aber es tut sich nichts!“

 

Hatte man sich nicht gerade für diesen Menschen einmal entschieden?

 

Wenn man erst einmal am Anderen einen scheinbaren Makel gefunden hat, der das

persönliche Empfinden stört, dann finden sich bald auch noch andere. Man sucht diese

Makel und entdeckt dabei eigene Probleme, die aber ‚natürlich durch den/die Andere

verursacht sind‘.

Was ist die Folge davon? Die bisherige ‚Liebe‘ wird vernebelt. Die eigene Unzufriedenheit

mit der/dem Anderen wächst. Aus Mücken werden Elefanten. Aus liebevollem Übersehen

und Akzeptieren, wird Gejammer, Gemecker, Vorwurf und Ablehnung. Man will die/den

Anderen ändern und hält das auch noch für berechtigt. Die/der Andere wehrt sich, erhebt

vielleicht Gegenvorwürfe. Eine Verständigung miteinander wird immer schwerer. Die

angebliche ‚Liebe‘ schwindet und verwandelt sich in Unduldsamkeit. Langsam aber sicher

geht die Beziehung in die Brüche.

 

Je mehr man gegen etwas oder jemanden ankämpft, desto größer wird der eigene Aufruhr,

der eigene Schmerz, das eigene Leiden. Das aber will man nicht wahrhaben! Man ahnt die

eigene Beteiligung und dann kommen beschönigende Sätze wie:

Aber, ich liebe sie/ihn doch!‘   ‚Aber, ich will doch nur das Beste für sie/ihn!‘  

Aber warum hört sie/er denn nicht auf mich?‘   ‚Aber, ich habe doch recht. Meine

Freundin/mein Freund sagt das ja auch!‘   ‚Andere Frauen/Männer sind doch auch nicht so?‘

 

Interessant,

-  dass Menschen ‚Schwächen‘ bei anderen viel deutlicher sehen, als bei sich selbst.

-  dass unzufriedene und meckernde Menschen sich immer im Recht fühlen?

-  dass diese Menschen alles besser wissen, ihr Wissen aber nicht auf sich anwenden.

-  dass solche Menschen gerne die Meinung anderer zur eigenen Bestätigung benutzen.

-  dass Menschen gerne in andere hineinlegen, was ihnen an sich selbst nicht gefällt.

 

In der Bibel sagt Jesus in einem Vergleich: „Kann ein Blinder einen Blinden führen?

Werden nicht beide in die Grube fallen? Wie kommt es, dass du den Splitter im Auge

deines Bruders siehst, aber den Balken in deinem eigenen Auge nicht bemerkst?

Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: ›Bruder, halt still! Ich will den Splitter

herausziehen, der in deinem Auge sitzt‹ – und bemerkst dabei den Balken im

eigenen Auge nicht?

Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem eigenen Auge; dann wirst du klar

sehen und kannst den Splitter, der im Auge deines Bruders ist, herausziehen.‘

(Lk 6,39+41-42;NGÜ)

 

Jesus sagt hier genau das Gegenteil von dem, wie Menschen sich oft verhalten:


Zieh zuerst den Balken aus deinem eigenen Auge; dann wirst du klar sehen‘.

Wer seine Nase über etwas oder jemanden rümpft, schätzt es/ihn gering, setzt es/ihn

verächtlich herab. Er sollte sich an die eigene Nase fassen, sich also zuerst um die

eigenen Fehler und Mängel kümmern und daran arbeiten. Und wenn sie/er die

entdeckt hat, dann bemerkt sie/er die eigene Unvollkommenheit, dann relativieren

sich schnell die Fehler und Mängel der Anderen, dann erkennt sie/er vielleicht die Liebe

im Gegenüber, die die eigenen Schwächen bisher großzügig übersehen hat.

 

Aber es kann auch anders kommen. Vorwurfsvolle, schwache Menschen können richtige

Rechenkünstler sein. Bei wechselseitigen Vorwürfen rechnen sie die dabei genannten

Schwächen gegenseitig auf und finden bei der/dem Anderen immer mindestens eine mehr.

Das soll die eigene Position bestätigen und sich das Recht geben, sich weiterhin über

die/den Anderen zu erheben.

 

Ein weiteres Problem in solchen Auseinandersetzungen ist, dass Menschen an eine

unmittelbare Verbindung zwischen Ursache und Auswirkung, also zwischen den Fehlern

anderer und dem eigenen Ärger glauben. So einfach ist das aber nicht. Deutlicher gesagt:

Meist erkennen wir die wahren Ursachen nicht. Wir vermuten sie nur. Und auf den

eigenen Vermutungen aufbauend, erklären wir uns dann die Auswirkungen beim Anderen

und glauben, unsere Vermutungen würden stimmen. Meistens tun sie das aber nicht!

Das heißt: Wir unterstellen ihnen etwas und bewerten und verstehen sie falsch!

Das stört sie natürlich. Und bereits das ist ein Keil in der Beziehung, besonders, wenn eine

Seite auf ihrer sehr subjektiven Meinung beharrt.

 

Hinzu kommt noch, dass wir Aussagen von anderen oft nach der jeweilig eigenen Laune sehr

subjektiv sehen und nicht so, wie sie tatsächlich gesagt oder gemeint waren. Und oft haben

viele fremde Aussagen gar nichts mit der eigenen Person zu tun. Schlimm ist, dass man sich

dann trotzdem angegriffen fühlt, überreagiert und den Anderen gegenüber ungerecht wird,

weil im eigenen Kopf ein falsches Signal angekommen ist, das dann leider das weitere

Denken, Reden und Verhalten bestimmt.

 

Zieh zuerst den Balken aus deinem eigenen Auge; dann wirst du klar sehen und kannst

den Splitter, der im Auge deines Bruders ist, herausziehen.‘

Klar zu sehen bedeutet demnach, zuerst sich selbst und die eigenen Mängel und Schwächen

zu erkennen und abzustellen. Es bedeutet auch, realistisch zu werden, sich nicht mehr

angegriffen zu fühlen, aber auch, die eigenen Mängel nicht mehr zu leugnen, zu verstecken

oder schön zu reden. Und es bedeutet, im Inneren die wahren Ursachen ergründet und

gefunden zu haben, um andere besser zu verstehen, um gelassener und vergebungsbereit zu

werden, zu sich und zu anderen.

 

Nun komme ich zu dem Aspekt ‚Ändern‘.

Gemecker, Gejammer, wütende Vorwürfe und zornige Ablehnung bezeugen nicht Stärke,

sondern Schwäche. Sie zeigen Ohnmacht und sie verstärken und vertiefen das eigene

Leiden! Sie sind auch eine Distanzreaktion. „Ich brauche jetzt meine Ruhe! - Ich will nicht

mehr leiden! Ich ziehe mich zurück!“

Im besten Fall führen sie zu Erschrecken und zu eigener Besinnung und Änderung.

Andernfalls schwächen sie weiter. Dann sind sie nur ein wiederholtes Dampfablassen,

das Kraft raubt, das den Innendruck reduziert, das weiter im Elend verharren und

versinken lässt. Man verbleibt im dunklen Leidenstal und erreicht die ersehnten

Freudeshöhen nicht. Man bleibt im Gemecker und Gejammer, weil man sich nicht dagegen

auflehnt, weil man im Selbstmitleid versunken ist und schmollt, weil man sich im Recht sieht,

sich lieber depressiv zurückzieht und nicht bereit ist, an sich selbst zu arbeiten, sein Denken

zu ändern, mit dem Jammern aufzuhören, sich nicht mehr aufzuregen oder sich selbst mit

fremder Hilfe ändern zu lassen.

 

Wenn man eine Situation, einen Menschen oder den eigenen Schmerz nicht mehr aushält, ein

‚Akzeptieren‘ also nicht mehr möglich ist, dann muss etwas geschehen! Dann muss man

selbst aktiv werden, um wieder zu genesen und froh zu werden.

 

Was könnte das beispielsweise sein?

  1. Hilfe suchen. Fragen stellen. Rat annehmen.
  2. In ehrlichen Gesprächen Klarheit finden.
  3. Daraus Konsequenzen ziehen und das Alte hinter sich lassen.

 

Das gilt zunächst nur für die eigene Person, nur für das eigene Innenleben, nur für die

aufgewühlte Seele, nur zum Ordnen der tobenden Gedanken. Bereits diese innere Klärung

kann Probleme auflösen und Veränderung bewirken, kann neues Denken und Verhalten

erzeugen. Das ist der leichtere Weg.

 

Wenn jedoch eine friedliche Verständigung nicht mehr möglich ist, wenn durch ständige

Verletzung und Erniedrigung die gegenseitige Zuneigung und das Vertrauen geschwunden

sind, wenn die Beziehung in die Brüche gegangen zu sein scheint, wenn das Gemecker,

Gejammer nicht beendet werden kann, dann beginnt der schwerere Weg, der nur dem

gelingt, der mit sich und seinen ‚Feinden‘ wieder ins Reine kommt, der offen und

vertrauensvoll neu beginnt, der sein weiteres Leben, jetzt gereift, wieder liebevoll, duldsam

und vergebungsbereit führt. Am besten mit Gottes Hilfe und in fester Verbindung mit ihm,

denn ohne ihn bleiben wir gefährdet durch Reste noch vorhandener Ängste, Einstellungen,

Vorstellungen und Erwartungen, die nur langsam schwinden, die viel Wärme, Zuwendung

und Geborgenheit brauchen, um auszuheilen. Gott und unser Glauben geben uns Rückhalt

und Hoffnung.

Erst wenn der Balken im eigenen Auge entfernt ist, kann die Wunde heilen. Erst wenn die

Wunde verheilt ist, wird man wieder lebensmutig. Erst mit neuem Lebensmut wagt man

wieder Offenheit und Vertrauen. Erst dann kommt die Liebe Gottes in uns zurück, die

Paulus in 1.Kor 13,4-7 beschreibt.

 

Natürlich würden wir Schwierigkeiten gerne meiden, doch sie sind lebensnotwendig, sie

weisen uns auf eigene Mängel hin. Jede und Jeder hat, entsprechend seinen falschen

Einstellungen, andere Schwierigkeiten. Sie sind eine Prüfung. Man kann durch sie bitter

werden, sich von ihnen zerstören lassen oder sie mit Gottes Hilfe überwinden und

gestärkt aus ihnen hervorgehen.

Auf jeden Fall haben Schwierigkeiten vier positive Auswirkungen:

  1. Sie machen demütig. Sie erleichtern die Hinwendung zu Gott und das Beten.
  2. Sie machen eigenes Versagen deutlich und ermöglichen, es zu korrigieren.
  3. In ihnen werden Einstellungen, Glaube und Gottvertrauen geprüft.
  4. Sie ermöglichen Erfahrung, die wir an andere weitergeben können.

 

 

Liebe ist geduldig, Liebe ist freundlich. Sie kennt keinen Neid, sie spielt sich nicht auf,

sie ist nicht eingebildet. Sie verhält sich nicht taktlos, sie sucht nicht den eigenen Vorteil,

sie verliert nicht die Beherrschung, sie trägt keinem etwas nach. Sie freut sich nicht,

wenn Unrecht geschieht, aber wo die Wahrheit siegt, freut sie sich mit. Alles erträgt sie,

in jeder Lage glaubt sie, immer hofft sie, allem hält sie stand. (1.Kor 13, 4-7; NGÜ)

 

 

 

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K: Übersicht über alle Beiträge Wed, 02 Sep 2020 22:00:00 +0000
Allein durch Gott https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/1858-allein-durch-gott https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/1858-allein-durch-gott

     Allein durch Gott

 

Vater,

alles liegt in Deinen Händen!

Mit Deinem Geist wirst Du es wenden.

Zeig’ mir den Weg mit Deinem Wort;

Führ’ Du mich jetzt zum rechten Ort.

Gib Du mir die Gelegenheit;

Schenk Du die Kraft, die mich befreit.

 

Mit meinen Händen werd’ ich’s tun,

werd’ fleißig wirken und doch ruh’n,

werd’ reden mit Dir im Gebet,

nicht’s lässt mich wanken – früh bis spät.

 

Dich loben, gibt mir neue Kraft;

Dich preisen, neue Hoffnung schafft.

Durch danken bleibe ich bei Dir;

durch lieben werde ich zur Zier.

Durch Deine Gnade ich vermag!

Du gibst mir Neues – Tag für Tag.

 

Durch Dich nur kann ich sein,

in meinem Herzen rein.

Durch mich, kannst Du erreichen,

der Menschen Herz erweichen.

An Jesu statt, in Seinem Namen,

 

Amen.


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K: Übersicht über alle Beiträge Sun, 05 Jun 2005 22:00:00 +0000
Aller Dank zur Ehre Gottes (Ps 146,2) https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/4655-aller-dank-zur-ehre-gottes-ps-146-2 https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/4655-aller-dank-zur-ehre-gottes-ps-146-2  

 

 

 

Aller Dank zur Ehre Gottes   (Ps 146,2)

 

Danke für dein glücklich‘ Danken;

es möge stets zum Himmel ranken,

denn - in Jesus ist entstanden,

was du mir dankend zugestanden.

 

So sei dem Höchsten, Ehr und Preis,

denn: Ich tat's nur - auf sein Geheiß.

 

 

Ich will den HERRN loben, solange ich lebe,

und meinem Gott lobsingen, solange ich bin.

(Ps 146,2)

 

 

 

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K: Übersicht über alle Beiträge Fri, 25 Jan 2019 23:00:00 +0000
Alles an Dir wird leuchten https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/3917-alles-an-dir-wird-leuchten https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/3917-alles-an-dir-wird-leuchten  

Alles an Dir wird leuchten

 

Hallo Du,

hast Du das Gefühl,

dass Du auf der Schattenseite lebst,

dass Du Dich gar in seelischer Finsternis befindest,

dann bitte doch Gott um neue Orientierung in Deinem Leben.

Er wird sie auch Dir geben.

 

Jesus hat uns versprochen:

„Ich bin das Licht der Welt;

wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln,

sondern wird das Licht des Lebens haben.“

 

Also:

Steh auf, vertraue ihm, folge ihm nach und werde licht,

werde hell, klar und rein! Denn Dein Licht ist gekommen,

und die Herrlichkeit des HERRN ist über Dir aufgegangen.

Fürchte Dich nicht davor; er wird Dich verändern,

Dir Deine Befürchtungen, Sorgen und Ängste nehmen

und Dir ein reines Herz geben,

damit auch Dein Licht leuchtet vor den Menschen,

und sie Deine und Seine guten Werke sehen

und dadurch Deinen Vater im Himmel erkennen und verherrlichen.

 

Sei gewiss, dass auch Du diese göttliche Kraft und Herrlichkeit,

die Energie dieser Lebensquelle, dieses innere Licht ausstrahlen wirst.

Du wirst begeistert sein, die Möglichkeiten des Lebens erkennen

und sie für Dein Wachstum und das der anderen verwenden.

 

Ich wünsche Dir Mut für das erste Gebet

und den ersten Schritt auf dem Weg Jesus,

damit auch Dein Leben hell beleuchtet werde

und Dein Licht andere erleuchte.

 

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K: Übersicht über alle Beiträge Sat, 18 Jan 2003 23:00:00 +0000
Alles braucht seine Zeit https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/3968-alles-braucht-seine-zeit https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/3968-alles-braucht-seine-zeit  

Alles braucht seine Zeit

 

Hallo Du,

immer wieder werde ich unruhig,

zappelig und ungeduldig,

weil mir etwas nicht schnell genug geht,

weil ich etwas gleich wissen möchte,

weil ich etwas schnell erreichen möchte,

weil ich Rücksicht auf andere nehmen muss.

 

Damit stelle ich mich in den Mittelpunkt,

damit bin ich der Nabel der Welt,

damit soll ‚mein Wille’ geschehen.

 

Es mag ja sein,

dass ich richtig liege,

dass ich Recht habe,

dass ich im Recht bin,

dass ich viel mehr erreichen könnte,

   wenn alles schneller ging.

Aber was nutzt mir das,

wenn ich mich dadurch von den anderen entferne,

wenn ich dabei alleine bleibe,

wenn ich niemanden finde,

   mit dem ich das Erreichte teilen kann?

 

Gott gebe mir immer wieder das WIR,

das meine Unruhe füllt,

das meine Eile ausgleicht,

das mich von meinem ICH wegführt

und mich erkennen lässt,

dass unser Zug des Lebens

   nur eine Gesamtgeschwindigkeit hat,

wir können in ihm sitzen,

wir können uns in ihm zurück bewegen

oder

wir können uns in ihm nach vorn begeben;

schneller oder langsamer

werden wir aber nicht am Ziel sein.

 

Gott,

ich danke Dir dafür,

dass alles seine Zeit braucht

und dass alles seine Zeit hat,

das Warten und das Eilen,

das Entstehen, das Bestehen und das Vergehen,

das Gewesensein, das Sein und das Werden,

das gefühlvolle Wahrnehmen und das vernünftige Handeln,

das Sich hingeben und das Sich zurücknehmen,

das intensive Erleben und das gnädige Vergessen,

das antreibende Hoffen und das beruhigende Erkennen,

die abklärende Erfahrung und die barmherzige Weisheit.

 

Alles was war, sollte so sein.

Alles was ist, ist gut so, wie es ist.

Alles was wird, liegt in Gottes Hand;

   es wird so, wie er es haben möchte.

 

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K: Übersicht über alle Beiträge Thu, 24 Jul 2003 22:00:00 +0000
Alles hallt in uns nach! (2.Tim 2,16; Ps 51,12) https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/4875-alles-hallt-in-uns-nach-2-tim-2-16-ps-51-12 https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/4875-alles-hallt-in-uns-nach-2-tim-2-16-ps-51-12

 

 

Alles hallt in uns nach!    (2.Tim 2,16; Ps 51,12)

 

Hallo Du,

am 12.11.2016 schrieb ich in einem Beitrag mit dem Titel ‚Bewahre dein Herz‘ u.a.:

„Im Spannungsfeld zwischen Gut und Böse, braucht das Herz Frieden, Führung und

Bewahrung, Erlösung vom Chaos, Freiheit durch die Gebundenheit an Gott.

Es braucht eine Aufsicht, die über die eigene Sicht hinausgeht. Es braucht Licht in der

eigenen Befangenheit und Dunkelheit. Es braucht Übersicht und ordnende Klarheit.

Es braucht Gemütsruhe und Ausgeglichenheit in Stürmen. Es braucht Geborgenheit und

Ruhen in Gott, Versöhnt sein und Verbunden sein mit ihm.“

 

Heute, ein Stückchen weiter in geistlicher Erkenntnis, darf ich darüber schreiben, wie das,

was wir mit unseren Sinnen aufnehmen, in uns nachhallt, nachklingt und was es mit uns

macht. Ja, die Bibel hat recht, wenn sie sagt: Behüte dein Herz mit allem Fleiß, denn daraus

quillt das Leben. (Spr 4,23; L)

 

Nahezu jeder kennt das Phänomen des ‚Ohrwurms‘. Man hört ein Lied, das sich im Kopf

verankert, das uns anspricht, das uns nachgeht, das man nicht mehr aus dem Kopf kriegt.

Es klingt nach. Es hallt nach. Es prägt sich dadurch immer fester ein.

Nun habe ich erkannt, dass alles, was wir mit unseren Sinnen aufnehmen, irgendwie in uns

nachhallt, nachklingt und nachwirkt. Ganz gleich, ob uns das bewusst ist oder wird.

Wir nehmen auf, was uns umgibt. Es wird im Gedächtnis zunächst zwischengespeichert,

anschließend vom Gehirn geprüft, ob und wie es in unser Lebensbild passt. Das, was

verständlich ist und passt, wird relativ schnell mit den Vorhandenen verknüpft. Wir haben

etwas dazugelernt. Doch all das, was noch unverständlich ist und deswegen noch nicht passt,

was uns noch unbekannt und fremd ist, wird nicht, wie viele glauben, eliminiert und

vergessen, sondern wandert ins Unterbewusstsein und wird dort verarbeitet, irgendwann.

Entweder irgendwie in unseren Träumen, in denen das Gehirn versucht, die neuen

Bruchstücke mit gespeicherten oder erfundenen so zu ergänzen, dass sie für uns einen Sinn

ergeben oder irgendwann später, wenn das Gehirn/Gedächtnis Informationen bekommt, der

zu dem zwischengespeicherten Bruchstück passen könnte.

 

Es kommt also wesentlich darauf an, was wir sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken, was

wir aufnehmen, was wir erleben, womit wir uns beschäftigen, was uns berührt, was auf

unser Seelengleichgewicht einwirkt. Denn daraus formen sich unsere Sichtweisen, unser

Weltbild, unsere Einstellungen, Werte, Ansichten und Haltungen, unser Denken, Fühlen,

Verhalten und Handeln.

Unsere Umgebung und die Menschen um uns herum und unser Wissen haben einen starken

Einfluss auf uns. Wir können wählen. Wir können bestimmen, wer und was uns umgibt. Wir

können entscheiden, womit wir uns beschäftigen, was uns beeinflusst, wie unser Leben

weitergehen wird.

 

Doch, wir neigen dazu, Unbekanntes und Neues zu ignorieren und abzulehnen. Wie neigen

dazu, so zu bleiben wir sind, denn Gewohnheit und Kontinuität geben uns Sicherheit. Doch

im Inseldasein verlieren wir den Anschluss an die sich ständig verändernde Realität, an die

Wahrheit, an das pulsierende Leben. Die vermeintliche Sicherheit wird zum Trugbild, zum

Hemmschuh, zur Isolation.

Wir kommen mit dem Leben nicht mehr klar, weil es unserem Wissensstand nicht mehr

entspricht, weil wir nicht offen waren für Neues und Unbekanntes, für nützliches

Ergänzendes, für Abwägungen zwischen geeignet, noch ungeeignet und gar nicht geeignet.

Erstarrt in Besserwisserei und Ängsten, in Gleichgültigkeit und Unaufmerksamkeit und

verblendet durch Einbildung, Stolz oder Hochmut, verpassen wir den Sinn unseres Lebens,

unsere eigene Weiterentwicklung und damit verbunden, Lebensfreude, Bedeutung und

Erfüllung.

 

Gut ist schon einmal, darüber nachzudenken, ob wir glücklich oder nicht; ob wir so

weiterleben wollen oder nicht; ob wir bereit sind, das abzuwehren, was uns schadet und das

aufzunehmen, was uns nutzt; zu ergründen, was uns guttut oder was uns schadet.

 

Und wenn wir dabei erkennen, dass wir (vielleicht durch Neugier oder auf der Suche nach

Ablenkung oder Belebung) ungefiltert viel zu viel aufnehmen, viel mehr, als wir verarbeiten

können, dann ist das schon der erste Schritt zu innerem Frieden, zu Zufriedenheit und

Ausgeglichenheit, zu einem liebevollen Umgang mit uns selbst.

 

Und wenn wir dann auch noch erkennen, dass uns Selbstdisziplin und Selbstbeherrschung

schwerfallen und dass wir auf dem Weg zu Lebensglück und neuem Bewusstsein Hilfe

brauchen, dann werden wir bereit, nach Hilfreichem zu suchen und Hilfe anzunehmen.

Wir öffnen uns für Hoffnung und Liebe, für eine bessere Zukunft, vielleicht sogar für die

Führung durch Gott und sein Wort, für die in der Bibel enthaltenen Weisheiten, Erkenntnisse

und Sichtweisen, die schon viele Leben bereicherten, die Persönlichkeit ausformen und

jeden einzelnen in bisher unerreichbare Möglichkeiten führen. Nicht umsonst heißt es:

Glaube versetzt Berge!

 

Die Gläubige sind nicht mehr nur auf sich gestellt. Im Glauben finden sie Führung und

Bewahrung, Erlösung vom eigenen inneren Chaos und Befreiung aus dem ungezügelten

und ungefilterten Wollen.

Jesus schenkt ihnen eine ganz andere Sichtweise. Er bringt Licht in ihre Befangenheit und

Dunkelheit. Er ordnet die Informationsflut, schafft ordnend Übersicht und gedanklich

Klarheit. Durch Vertrauen ermöglicht er Ausgeglichenheit in den Stürmen des Lebens.

Durch Zuversicht in Gott und das Gute, durch die ständige Verbundenheit mit ihm, ist er

sicher, ist er gehalten und geborgen. Er weiß, dass alles hallt in ihm nachhallt und

interessiert sich immer weniger für das, was ihm schadet, was ihn beschmutzt und belastet.

 

 

Deswegen:

Geh dem ehrfurchtslosen Geschwätz jener Leute aus dem Weg, die alles Heilige in den

Schmutz ziehen. Solche Menschen werden immer tiefer in der Gottlosigkeit versinken.

(2.Tim 2,16; NGÜ)

 

Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz und gib mir einen neuen, beständigen Geist.

(Ps 51,12; L)



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K: Übersicht über alle Beiträge Mon, 22 Apr 2019 22:00:00 +0000
Alles hat seine Zeit (Koh 3,13) https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/3225-alles-hat-seine-zeit-koh-313 https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/3225-alles-hat-seine-zeit-koh-313
Alles hat seine Zeit
   
(Koh 3,13)

Ein Mensch, der da isst und trinkt hat guten Mut
bei all seinen Mühen, das ist eine Gabe Gottes. (Koh 3,13)

Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen!
Es erhält die Lebenskraft und hilft uns, zu entflammen.
Es verschafft uns eine Pause, um Gott dafür zu danken.
Und, es gibt der müden Seele Zeit, um aufzutanken.

 

Darum esse, wenn du isst und trinke, wenn du trinkst,
genieße das Gute und ruhe, wenn du dich besinnst,
Erfreue dich an dem, was Gott dir gibt
und danke ihm dafür, dass er dich liebt.

 

Wer isst und trinkt hat guten Mut,
weil er in Gottvertrauen ruht,
weil er annimmt, was Gott ihn schenkt,
und - weil er weiß, dass Gott ihn lenkt.

 

Genieße das Leben, solange du es hast.
Sei in deinem Leben stets Gottes Gast.
Genieße seiner und deiner Hände Werk.
Gott schenke dir immer - sein Augenmerk!

 

 

 

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K: Übersicht über alle Beiträge Tue, 31 Aug 2010 22:00:00 +0000
Alles Irdische ist vergänglich https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/2457-alles-irdische-ist-vergaenglich https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/2457-alles-irdische-ist-vergaenglich  

Alles Irdische ist vergänglich

 

Hallo Du,

wir bauen Häuser für die Ewigkeit,

wir wollen auf ewig jung sein und schön bleiben,

wir suchen dauerhafte Sicherheit, Beziehung und Geborgenheit,

wir versprechen die Ehe und Treue bis das der Tod und scheidet,

wir planen grenzenlos und werden doch immer wieder begrenzt,

wir streben nach dem ewigen Leben und finden oft nur den Tod.

 

Wir sind aber nur Menschen

   und jedes menschliche Streben und Versprechen ist vergänglich,

   es kann nur vergänglich sein,

   denn es ist immer nur eine Absicht,

   eine Leitlinie, die wir anstreben und einhalten wollen,

   die wir aber aus eigener Kraft oft nicht einlösen können.

Wir planen das Morgen und Übermorgen, unsere Zukunft,

   aber wir wissen nicht, was kommt und was sein wird.

Wir versprechen viel, weil uns das Türen öffnet,

  aber wir halten davon wenig, weil der Zweck bereits erfüllt ist.

 

Wir sollten nichts dauerhaft erwarten,

   voraussetzen oder versprechen,

   denn meistens kommt es anders, als man denkt oder hofft.

Wir sollten uns an die Vergänglichkeit gewöhnen

   und nichts auf Dauer erzwingen wollen.

Wie sollten gelassen und locker in die Zukunft gehen,

   loslassen können, was war

   und annehmen können, was ist und kommt.

Wir sollten flexibel bleiben und mit dem Leben atmen.

Wir sollten Gelegenheiten nutzen und daraus lernen.

Wir sollten besser das jeweils kleine Glück genießen

   und danach viele kleine Tode sterben,

als auf das große Glück vergeblich warten,

als ohne Glück und Genuss

   einen lebenslangen, pflichtbewussten,

   schleichenden und qualvollen Tod erleiden.

 

Indem wir festhalten, erzwingen wir,

indem wir zwingen, unterdrücken und schädigen wir.

Wir schädigen uns selbst und andere;

wir nehmen uns damit die Leichtigkeit und Freiheit;

wir nehmen uns dadurch die Spontaneität und Lebensfreude.

 

Hinfallen und aufstehen,

verweilen und weitergehen,

beenden und neu anfangen,

überwinden und neu beginnen,

sterben und neu geboren werden,

das ist der Kreislauf des Lebens,

das ist das Leben.

 

Wie können wir uns auf etwas einlassen,

   in der Furcht oder in der Hoffnung und Erwartung,

   dass es ewig dauern könnte, müsste oder sollte?

Damit überfordern wir uns selbst und andere.

Mit einer solchen Einstellung sollten wir es besser sein lassen

    und am Leben vorbei leben.

Wir sollten besser verzichten, um nicht enttäuscht zu werden.

 

Wie viel einfacher ist es doch, Gott zu vertrauen,

ihn planen und führen zu lassen, auf ihn zu hören,

   seinen Geist zu suchen und zu erfassen

   die Worte von Jesus Christus zu befolgen

   und seinem Beispiel, Charakter und Vorbild zu folgen,

denn darin liegen die Weisheit und der Weg,

die kindliche Sorglosigkeit

   sowie die vertrauende Gelassenheit und Zuversicht.

 

Auch wenn wir bereits im Diesseits das Ewige suchen,

wir werden es erst im Jenseits, in der Ewigkeit, finden und erhalten.



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K: Übersicht über alle Beiträge Wed, 12 May 2004 22:00:00 +0000
Alles ist gut https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/3226-alles-ist-gut https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/3226-alles-ist-gut  

Alles ist gut

 

Hallo Du,

es ist normal, dass die Umstände anders sind,

als wir sie uns wünschen oder vorstellen,

das heißt aber nicht,

dass sie für uns schlecht oder ungeeignet sind.

Sie sind vielleicht nur unbekannt und neu.

Sie fordern uns zur Umstellung,

Neueinstellung und Anpassung heraus

und halten uns so flexibel.

 

Welch ein Glück,

dass es meist anders kommt,

als wir es uns erhoffen oder erträumen.

Das Leben wäre zu leicht, zu glatt, zu einseitig,

völlig ohne Reize und Überraschungen.

 

Wir wollen es oft nicht glauben,

aber auch das Ungewollte, das Unverhoffte,

das Überraschende ist gut für uns.

Es gibt uns neue Möglichkeiten und Gelegenheiten,

neue Erkenntnisse und Lebenschancen.

Wir dürfen darauf vertrauen,

dass alles gut ist,

auch das scheinbar Unangenehme.

Es ist gut für uns,

so wie es ist und so wie es kommt.

 

Häufig steigen in uns Zweifel und Ängste auf:

Werde ich pünktlich sein?

Werde ich einen Parkplatz finden?

Wird es mir gefallen?

Werden die Leute nett sein?

Werde ich auch nicht zu kurz kommen?

Wird das Wetter schön sein? usw.

 

In diesen Gedanken äußert sich

meine innere Unruhe und Zerrissenheit,

mein mangelndes Vertrauen

in Gottes weise und gütige Führung und Fügung.

 

Alles ist gut, so wie es ist

und so wie es von Gott kommt,

auch wenn es nicht meinem unmittelbaren,

egoistischen Vorteil dient.

Ich kann mich darauf einstellen,

ich kann es annehmen,

oder ich kann es sein lassen.

So oder so,

es wird so, wie es kommt,

auch langfristig gut für mich sein.

 

Meine Sorgen und Ängste sind absolut überflüssig,

denn ich könnte mein Schicksal ohnehin nicht ändern.

Ich kann mir etwas leicht oder schwer machen,

aber das Ergebnis ist über kurz oder lang dasselbe.

Also vertraue ich auf das Gute und habe inneren Frieden.

Also vertraue ich auf meine Stärke und habe Zuversicht.

Also vertraue ich auf Gott und lebe im Gleichgewicht.

 

Ich kann mich Gott anvertrauen!

Ich möchte mich Gott anvertrauen.

Er hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin.

 

Alles war gut, alles ist gut, alles wird gut.

Leider kann ich es nicht immer verstehen.

 

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K: Übersicht über alle Beiträge Wed, 30 Jul 2003 22:00:00 +0000
Alles ist möglich https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/1276-alles-ist-moeglich https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/1276-alles-ist-moeglich  

 

Kippe, Kann, Selbst, Motivation



Alles ist möglich

 

Alles ist möglich dem, der glaubt!

Alles ist möglich dem, der vertraut.

Denn im Vertrauen liegt die Kraft,

die Zuversicht und Wunder schafft.

 

Wer glaubt, der geht es mutig an,

der rührt die Hand und tut’s sodann;

der geht, ohne den Weg zu kennen,

der wagt, vom Zweifel sich zu trennen.

 

Er sieht im Geiste, was nicht ist.

Er hält es nicht für dummen Mist.

Er glaubt und holt es aus der Tiefe;

es ist, als ob es aus ihm liefe.

 

Und er beginnt, voll Selbstvertrauen,

eine neues Denkmal zu erbauen.

Er denkt und geht, er malt und macht -

und so entsteht des Denkmals Pracht.

 

Und eh er sich versehen,

ist es bereits geschehen.

Er kann’s nicht fassen, kann nur staunen,

und leise sprechend : „Danke!“ raunen.

 

Wenn er’s erst lange hätt’ bedacht

und zweifelnd  daran rumgemacht;

es wäre doch wohl nichts geworden,

außer – ganz vielen, leeren Worten.

 

Drum glaub’ ich stets, dass ich’s kann,

dass Gott es schon in mir begann,

dass er mir eingibt, was er braucht,

dass er im Geiste mich anhaucht.

 

Alles ist möglich dem, der glaubt;

dem, der im Bitten Gott vertraut,

denn im Vertrauen liegt die Kraft,

durch die Gott große Wunder schafft.

 

 

 

 

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K: Übersicht über alle Beiträge Wed, 18 Oct 2006 22:00:00 +0000
Alles ist Nichts https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/2524-alles-ist-nichts https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/2524-alles-ist-nichts  

Alles ist Nichts

 

Hallo Du,

Ich komme aus dem Nichts auf die Welt

   und verlasse sie mit nichts.

Ich komme aus dem Nichts in diese Welt

und ins Nichts verlasse ich sie wieder.

Dazwischen bin ich ein Nichts,

   glaube aber, alles zu sein.

Dazwischen habe ich nichts,

   weiß es aber nicht.

 

Du kannst das Nichts nicht suchen,

   denn Du würdest nur Alles finden

   und das Nichts in Allem würdest Du übersehen.

Dieses Leben ist auf Alles ausgerichtet,

   auf alles Mögliche, auf der Suche nach dem Unmöglichen,

doch das Nächste ist ein ewiges Nichts, in dem Alles ist.

 

Du kannst es ahnen im Wenigen, im Bescheidenen;

du kannst es empfinden im Offenen;

du kannst es finden im Stillen.

Es ist nicht außen und nicht innen,

es ist ohne Raum und Zeit,

aber sei gewiss, es ist. 

 

Du kannst es spüren, wenn Du alles lässt,

   nichts brauchst und damit zufrieden bist.

Es ist allumfassend und wundervoll;

es ist voller Liebe und Erfüllung.

 

Die Kraft des Nichts ist unendlich;

das Werden des Nichts ist ewig;

der Geist des Nichts ist allgegenwärtig, göttlich!

 

Ich brauche nichts, weil ich alles habe, was ich brauche.

 

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K: Übersicht über alle Beiträge Thu, 22 Jan 2004 23:00:00 +0000
Alles ist verbrannt https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/2440-alles-ist-verbrannt https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/2440-alles-ist-verbrannt  

Alles ist verbrannt

 

Hallo Du,

stelle Dir doch einmal vor,

Dein ganzer Besitz wäre verbrannt

   und Du hättest nur noch Dich selbst.

 

Ängstigt oder befreit Dich das?

Fühlst Du Dich Deiner Sicherheiten beraubt

   oder erkennst Du die ungeahnten Möglichkeiten

    des Schöpfens aus Dir selbst?

 

Der Gedanke, dass all meine Habe verbrannt ist,

hat sich mir im Traum gestellt und die Antwort hat mich befreit.

Mir ist klargeworden,

dass all mein Besitz für mich nicht mehr wichtig ist,

dass ich ohne ihn viel leichter und sorgenfreier leben kann,

dass ich nur so unabhängig, ehrlich und geradlinig Echt sein kann.

Auch diesbezügliche Anforderungen oder Erwartungen

   der anderen laufen jetzt ins Leere.

Ich gehe jetzt ganz anders mit den Dingen um.

Sie sind nur noch wertvoll,

   wenn sie einem notwendigen Zweck dienen.

Ich muss nicht mehr darum kämpfen,

ich muss sie nicht mehr anstreben,

ich kann mich jetzt freuen, dass sie da sind,

dass sie mir dienen und nicht ich ihnen.

 

Es ist alles verbrannt.

Das Alte gibt es nicht mehr.

Es gibt nur noch mich in Reinform,

so wie ich bin, so wie Gott mich gestaltet hat,

mit vielen wertvollen inneren Schätzen.

Mich könnt ihr bekommen,

an mir könnt ihr Teil haben oder Anteil nehmen,

an sonst nichts.

 

Und auch ich will von Euch nichts haben,

nichts von dem, was Euch an äußeren Werten wichtig ist.

Ihr braucht nichts zu befürchten.

Ihr könnt es gerne behalten.

Aber an Euch selbst,

an jedem Einzelnen von Euch,

möchte ich sehr gerne Anteil haben.

Ich möchte Euch gerne entdecken,

Eure inneren Schätze kennenlernen,

Euch darin unterstützen, bestärken und loben,

mich daran erfreuen,

meine Schätze ergänzen

und dem Herrn dafür danken.

 

Das ist es, was zählt.

Ich bin froh, dass alles andere verbrannt ist.

Ich brauche diesen alten Ballast nicht mehr,

denn ich lebe nur noch aus dem,

was ich immer dabei habe,

aus dem, was Gott mir gibt,

aus dem, was ich für Gott tun kann.

 

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K: Übersicht über alle Beiträge Tue, 22 Jun 2004 22:00:00 +0000
Alles ist von Gott gemacht (1.Thess 5,18) https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/5085-alles-ist-von-gott-gemacht-1-thess-5-18 https://old123.himmelsbriefe.de/index.php/alle-beitraege/5085-alles-ist-von-gott-gemacht-1-thess-5-18  

 

   

Alles ist von Gott gemacht   (1.Thess 5,18)

 

Alles ist von Gott gemacht,

voller Segen, voller Pracht,

könnten wir‘s doch immer sehn,

glauben, achten und versteh‘n.

 

Danke für die wärmend‘ Sonne,

danke auch fürs klärend Licht,

dienen sie doch uns zur Wonne,

sind auf unser Wohl erpicht.

 

Oder sind es Schnee und Regen,

Sturmwind oder finstre Nacht,

die unser Gemüt bewegen,

doch erschaffen - mit bedacht.

 

Blumen, Sträucher oder Bäume,

Farbenpracht und Blütenduft,

bilden werte Lebensräume,

sorgen stets für frische Luft.

 

All die Tiere in der Welt,

welches wunderbare Leben

unter deinem Himmelszelt,

uns zur Freud gegeben.

 

Auch der Menschen Wüten, Eilen,

Streben, voller Müh und Last,

endet schließlich im Verweilen,

im Besinnen und in Rast.

 

Alles ist von Gott gemacht,

voller Segen, voller Pracht,

könnten wir‘s doch immer sehn,

glauben, achten und versteh‘n.

 

Dankt Gott in jeder Lage!

Das ist es, was er von euch will

und was er euch durch Jesus

Christus möglich gemacht hat.

(1.Thess 5,18; NGÜ)

 

 

 

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K: Übersicht über alle Beiträge Wed, 16 Mar 2016 23:00:00 +0000