abgeben erleichtert
Suchen, sammeln, an sich raffen,
sich nehmen, behalten, Fakten schaffen;
nur nicht Minderwertig scheinen,
besser: alles mit sich vereinen!
Habgier möchte wichtig sein,
doch sie macht nur dick und klein.
Haben lähmt, erschwert das Leben,
besser ist es, abzugeben,
besser ist es, nichts zu haben,
am puren Sein, sich zu erlaben.
Darin mit Gott vereint zu sein,
erhält uns glücklich und innerlich rein.
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Abschied
Irgendwann muss jeder sich fragen:
„Ist es nicht Zeit, Neues zu wagen?
Ist es nicht besser, neu zu beginnen,
neue Freude am Tun zu gewinnen?“
Irgendwann muss jeder einsehen,
dass es Zeit wird, allmählich zu gehen;
dass die Kräfte langsam schwinden,
dass die Arbeit wird zum Schinden.
Irgendwann erkennt man gelassen,
dass Jüngere drängen, um anzufassen,
dass sie die Verantwortung brauchen,
um vor sich selber abzutauchen.
Doch irgendwann weiß man gelassen:
Auch sie müssen lernen loszulassen,
auch sie sollen bei der Arbeit erkennen:
Vor sich selbst kann man nicht wegrennen.
Und so schließt sich der Kreislauf des Lebens,
es ist der des Nehmens und Gebens,
es ist der, sich selbst zu finden,
um seine Denken und Handeln an Gott zu binden.
Es ist der, Verständnis zu haben,
sich an den kleinen Freuden zu laben,
menschlich mit anderen umzugehen
und über deren Schwächen hinwegzusehen.
Es ist der, für andere zu sein,
sie so zu fördern, dass sie gedeihen,
sie im Werden zu unterstützen,
sie vor Angriffen zu schützen.
Irgendwann dürft auch ihr loslassen -,
hoffentlich zufrieden und ohne zu hassen,
hoffentlich erkannt und gewürdigt in eurem Streben,
auf eure Weise Liebe zu geben.
Irgendwann werden wir uns wiedersehen -
und dann werden wir uns noch viel besser verstehen.
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Abstand gewinnen
In einer Situation verklemmt,
in Gedanken verrannt,
werde ich zunehmend unsicher,
werde ich mir selbst unbekannt.
Ich will es lösen,
doch ich weiß nicht wie.
Ich möchte die Lösung erzwingen,
doch das gelingt nie.
Was habe ich zu verlieren,
wenn ich zur Seite gehe?
Was wird geschehen,
wenn ich ‚es’ mit Abstand sehe?
Im ‚Abstand gewinnen’
kann ich mich wiederfinden.
Die Verknotungen in mir
können sich entbinden.
Durch ‚Loslassen’,
kann ich wieder anfassen.
Durch ‚Dazulernen’,
mich leichter entfernen.
Allmählich gewinne ich –
mich selbst zurück
und das ist das größte Glück.
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Achtsam sein,
das Leise finden,
nicht erblinden,
sondern tief empfinden,
was jetzt gerade ist,
was du fühlst,
wer du eben bist
im Dasein.
Hab stets Acht,
sei immer bedacht,
ziehe in Betracht,
dass Aufmerken lohnt,
dass Gott in dir wohnt,
dass er dich belohnt
mit dem, was er zeigt,
wie er sich dir zuneigt,
in dem, was dich übersteigt.
Willst du ihn erkennen,
ihn beim Namen nennen,
für ihn brennen,
Einblicke in ihn erhaschen,
so lass dich überraschen,
dir die Sünde wegwaschen.
Im Kleinen wirst du Großes finden.
Die Liebe wird sich an dich binden.
Angst und Sorgen werden schwinden.
Und dankbar kehrt der Friede ein,
in dein selig, ängstlich Kämmerlein,
in dein ‚von Gott ergriffen sein‘.
Aufmerksam will ich darauf achten,
einen guten Weg zu gehen. (Ps 101,2)
Bei allem, was man tut, völlig aufmerksam zu sein,
das öffnet Türen und lädt Gott ein.
„ACHTSAMKEIT ist ein aufmerksames Beobachten,
ein Gewahrsein, das völlig frei von Wünschen oder Motiven ist,
ein Beobachten ohne jegliche Interpretation oder Verzerrung.“
Achtsam sein (Mi 6,8; EÜ)
Achte auf dich!
Achte auf Ruhe um dich und in dir.
Nehme dir Zeit.
Achte auf dein Atmen.
Bist du ausgeglichen, ist es langsam und tief.
Bist du aufgeregt, ist es schnell und flach.
Atme bewusst.
Atme tief ein und aus.
Was spürst du? Was riechst du?
Was macht deine Brust? Was macht dein Bauch?
Lasse dir Zeit!
Atme tief ein und aus.
Entspanne dich.
Achte nur noch auf dein Atmen!
Ruhig und tief.
Alles ist gut.
Überlasse dich dem Atmen.
Es finde seinen Rhythmus.
Überlasse dich Gott.
Friede kehrt ein.
Völlig entspannt ruhst du in seinen Händen.
Lasse nun ihn, deine Unruhe wenden.
Spürst du dein Herz schlagen?
Spürst du den Puls dich tragen?
Spürst du dein Schweben?
Erspüre im Körper das Sich regen.
Lasse es zu.
Spannung vergeht.
Freude entsteht.
Wärme dich erfüllt.
Liebe dich umhüllt.
Achte auf dich!
Achte dich!!
Nur wer sich liebt,
der auch liebevoll gibt.
Ja, der auch vergibt.
Du gestaltest das Morgen,
bist hoffentlich im Heute geborgen.
In der Ruhe liegt die Kraft,
die an dir, in dir, Wunder schafft.
Die dich bewegen
und deine Liebe anregen,
damit die Kräfte allerwegen,
andere lieben, hegen und pflegen -
und ihnen sogar verwegen,
segnend die Hände auflegen,
um Gottes Güte weiterzugeben.
Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist
und was der HERR von dir erwartet.
Nichts anderes als dies:
Recht tun, Güte lieben und achtsam
mitgehen mit deinem Gott. (Mi 6,8; EÜ)

Advent
Ich ziehe durch die Straßen
und klopfe an jede Tür.
Ich strapaziere Menschen -
über Gebühr.
Ich suche offene Herzen,
doch - find ich nur Kopf und Stein.
Ich bitte um Weihnachtskerzen,
für unser Christkindlein.
Ich möchte ihm doch leuchten
den Weg in uns hinein.
Ich möchte mit ihm feiern,
in meinem Herzelein.
Ach bitte, habt doch Güte,
habt Lieb’ und Herzlichkeit;
ich will auch für euch beten,
in eurer Einsamkeit.
Ich ziehe durch die Straßen
und klopfe an jede Tür.
bittend strapaziere ich Menschen -
über Gebühr.
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Finsternis und Licht (Joh 8,12; NGÜ)
Nicht alles war ein Zuckerschlecken
mit meinen spitzen Kanten und Ecken.
Oft habe ich mich falsch entschieden
und hatte dadurch keinen Frieden.
Doch hat es mir stets gut gefallen,
wenn starke Gefühle in mir wallen,
wenn Vertrautes, Sicherheit, um mich war,
und ich mal war - ein glänzender Star.
Warum sollte ich das aufgeben
und ohne dieses Auf und Ab leben?
Nun, ich wollte gern weiterwachsen,
Sinn, Erfüllung finden, nicht mehr flachsen.
Selbstgefälligkeit überwinden,
erfüllende Reife, Tiefe, finden,
Geduld und Selbstbeherrschung erringen,
gebend, endlich Liebe darbringen.
Rücksicht nehmend, für Frieden sorgen,
entdecken das, was noch war verborgen.
Einheit in jeder Gemeinschaft suchen,
einen Platz an der Sonne buchen.
Wer hilft mir, mein Spektrum zu weiten?
Jesus, möchte in Tugenden leiten!
Jesus gibt allen, das Licht des Lebens!
Jesus, ist der Meister des Gebens.
Sein Erbarmen - möge mich durchströmen,
seine Liebe mich - mit Gott versöhnen,
seine Kraft - mich allzeit gnädig stimmen,
um ihm, Dank- und Loblieder zu singen.
Am Sonntag beginnt wieder der Advent
und das erstes Hoffnungslichtlein brennt.
Und Gottes Licht – kommt in die Finsternis
von Kampf, Sorge, Not und Bitternis.
Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt,
wird nicht mehr in der Finsternis umherirren,
sondern wird das Licht des Lebens haben. (Joh 8,12; NGÜ)
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Eschborn, den 26.01.2019
Aller Dank zur Ehre Gottes (Ps 146,2)
Danke für dein glücklich‘ Danken;
es möge stets zum Himmel ranken,
denn - in Jesus ist entstanden,
was du mir dankend zugestanden.
So sei dem Höchsten, Ehr und Preis,
denn: Ich tat's nur - auf sein Geheiß.
Ich will den HERRN loben, solange ich lebe,
und meinem Gott lobsingen, solange ich bin.
(Ps 146,2)
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Ein Mensch, der da isst und trinkt hat guten Mut
bei all seinen Mühen, das ist eine Gabe Gottes. (Koh 3,13)
Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen!
Es erhält die Lebenskraft und hilft uns, zu entflammen.
Es verschafft uns eine Pause, um Gott dafür zu danken.
Und, es gibt der müden Seele Zeit, um aufzutanken.
Darum esse, wenn du isst und trinke, wenn du trinkst,
genieße das Gute und ruhe, wenn du dich besinnst,
Erfreue dich an dem, was Gott dir gibt
und danke ihm dafür, dass er dich liebt.
Wer isst und trinkt hat guten Mut,
weil er in Gottvertrauen ruht,
weil er annimmt, was Gott ihn schenkt,
und - weil er weiß, dass Gott ihn lenkt.
Genieße das Leben, solange du es hast.
Sei in deinem Leben stets Gottes Gast.
Genieße seiner und deiner Hände Werk.
Gott schenke dir immer - sein Augenmerk!
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Eine wiederentdeckte Perle
Eschborn, den 17.03.2016
Alles ist von Gott gemacht (1.Thess 5,18)
Alles ist von Gott gemacht,
voller Segen, voller Pracht,
könnten wir‘s doch immer sehn,
glauben, achten und versteh‘n.
Danke für die wärmend‘ Sonne,
danke auch fürs klärend Licht,
dienen sie doch uns zur Wonne,
sind auf unser Wohl erpicht.
Oder sind es Schnee und Regen,
Sturmwind oder finstre Nacht,
die unser Gemüt bewegen,
doch erschaffen - mit bedacht.
Blumen, Sträucher oder Bäume,
Farbenpracht und Blütenduft,
bilden werte Lebensräume,
sorgen stets für frische Luft.
All die Tiere in der Welt,
welches wunderbare Leben
unter deinem Himmelszelt,
uns zur Freud gegeben.
Auch der Menschen Wüten, Eilen,
Streben, voller Müh und Last,
endet schließlich im Verweilen,
im Besinnen und in Rast.
Alles ist von Gott gemacht,
voller Segen, voller Pracht,
könnten wir‘s doch immer sehn,
glauben, achten und versteh‘n.
Dankt Gott in jeder Lage! Das ist es, was er von euch will und was er
euch durch Jesus Christus möglich gemacht hat. (1.Thess 5,18; NGÜ)
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Alles!
Alles darf ausgesprochen sein,
alles darf sein,
alles darf,
alles!
Dann kann man genießen.
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Als Mensch auch göttlich (1.Mo 1,26 und Eph 4,24)
Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen
in unserm Bild, uns ähnlich! (1.Mo 1,26; ELB)
Als Mensch bin ich der Welt verbunden,
hab gute und auch schlechte Stunden,
hab Stärken und Schwächen - alle Zeit,
hab Gemeinschaft und auch Einsamkeit.
Das Leben lebt mich immer wieder.
Wie eingeschnürt ins enge Mieder,
geh ich den sich ergebenden Weg,
mach manchmal auch Halt, an üblem Steg.
Doch hoff ich auf ein bessres Leben,
will gerne auch nach Hohem streben,
möchte gerne mit mir einig sein,
vollendet, mit nem Heiligenschein.
Drum Gott, fülle mich mit deinem Geist,
mit deinem Wort, das den Weg mir weist.
Deine Güte stärke das Gute,
deine Liebe, mich ganz durchflute.
Jesus soll mein Herr und Vorbild sein.
Er, mache mir Herz und Seele rein.
Ihm, möchte ich ähnlicher werden;
als Mensch, auch göttlich sein auf Erden.
Der Gegensatz erhöht die Spannung.
Verbindung jedoch, löst Verbannung.
Beides darf leben - zu seiner Zeit,
Gott ermöglichts, im Ehrengeleit.
Zieht den neuen Menschen an,
den Gott nach seinem Bild geschaffen hat
und der gerecht und heilig lebt aus der Wahrheit Gottes,
an der nichts trügerisch ist. (Eph 4,24; GNB)
Alter
Krankheit, Schmerz und Leid,
führen mich sehr weit,
sorgen für Erfahrung,
eig’ne Offenbarung.
Jugend, Sturm und Drang,
machen mich nicht bang.
Alles zu seiner Zeit,
im Leben eingereiht.
Arbeit, Streß und Gier,
erschweren mir das Hier.
Die Zeit sehr schnell vergeht,
das Lebensrad sich dreht.
Reife und Tiefe
vermeiden Schiefe,
beglücken das Herz,
begrüßen den Schmerz.
Des Alters Weisheit reift,
die eig’ne Einsicht greift,
Lebendigkeit allein,
lässt menschlich mich jetzt sein.
Würde, Güte, Milde,
prägen mein Gefilde,
Ehrfurcht, - Dankbarkeit,
vertreiben Traurigkeit.
Innigkeit und Liebe,
erfüllen meine Triebe,
gelass'ne Heiterkeit,
Humor in mir befreit.
Auf Gott vertraue ich,
Du Gott, du leitest mich.
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Gersfeld, den 1.09.2019
Altersweitsicht ist Weisheit (Röm 11,33)
Altersweitsicht hebt den Blick,
lieber schaut sie nicht zurück,
lieber schaut sie weit nach vorn,
schaut in Liebe, nicht im Zorn.
Diese Weitsicht ist weise,
unaufdringlich und leise.
Immer hofft sie das Gute,
verzichtet auf die Rute.
Weites sehen, sieht auf Gott,
meidet allzeit jeden Spott,
ist ein schönes Privileg,
ist halt, Gottes Gnadenweg.
Weite Sicht, ist Weisheit pur,
sieht sie doch des Lebens Spur,
sieht sie doch des Lebens Sinn,
gibt sich dem, in Liebe hin.
Altersweitsicht hofft und liebt.
Altersweitsicht freut sich, gibt.
Altersweitsicht lässt zu, gedenkt,
glaubt, das Gott zum Guten lenkt.
Reife Weitsicht lässt Gott walten,
seine Gnade uns gestalten,
seine Güte uns beleben,
bittet, damit wird gegeben.
Dafür wollen wir Gott loben
denn, mit ihm sind wir verwoben.
Wie unerschöpflich ist Gottes Reichtum! Wie tief ist seine Weisheit,
wie unermesslich sein Wissen! Wie unergründlich sind seine Entscheidungen,
wie unerforschlich seine Wege! (Röm 11,33; NGÜ)
Eschborn, den 4.02.2021
An meinen geliebten, erwachsenen Sohn (Mt 7,8)
Du hast gelebt, geliebt, gezeugt,
auch manchmal Grades, krumm gebeugt,
bist deinem Herzen treu gewesen
und hast auch suchend, viel gelesen.
Was fehlt, ist deiner Seele Ruh
und die, lässt Geltung selten zu.
Die findest du im Gottesfrieden
der uns durch Jesus wird beschieden.
Drum strebe nun nach Seligkeit,
nach geistlicher Zufriedenheit,
nach dir geschenkten Geistesgaben,
um andre damit zu erlaben.
Das, macht dich hoch und weit und breit
und führt dich in die Ewigkeit,
in der wir uns dann wiederfinden
und dort, erneut, in Einheit binden.
Denn jeder, der bittet, empfängt, und wer sucht, findet,
und wer anklopft, dem wird geöffnet. (Mt 7,8; NGÜ)
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Jemanden zu verändern,
das steht dir nicht zu.
Du vergleichst ihn
und bringst ihn aus der Ruh.
Du beurteilst ihn
und das ist gar nicht fein,
Du willst ihn verbiegen!
Lass’ das besser sein!
Du sagst damit:
Du bist nicht OK!
Merkst du es nicht?
Du tust ihm weh!
Du schreibst ihn vor:
So musst du sein,
sonst lass’ ich dich
nicht bei mir ein!
Siehst du es nicht?
Dein Willen ist zu stark.
Spürst du es nicht?
Deine Erwartungen sind autark.
Fühlst du es nicht?
Dein Herz ist ohne Liebe.
Warum nur, verteilst du
ständig schwere Hiebe?
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Eschborn, den 19.03.2019
Angst zermartert meine Seele (1.Joh 4,18; HfA)
Angst zermartert meine Seele.
Angst bezwingt meinen Lebensmut.
Angst beherrscht mein Hoffen, Denken.
Angst, tut niemandem wirklich gut!
Angst, du lähmst mir meine Freude.
Angst, du sperrst mich in mir ein.
Angst vertreibt aus mir - die Liebe.
Angst verursacht - Leid und Pein.
Warum lässt du mich nicht lieben?
Warum darf ich nicht fröhlich sein?
Ist es meines Wollens streben,
das mein Herz verwandelt zu Stein?
Gott, ich brauche deine Hilfe.
Schenke deine Liebe mir!
Gott, bezwinge du mein Zittern.
Lasse mich vertrauen - dir.
Wirkliche Liebe ist frei von Angst.
Ja, wenn Gottes vollkommene Liebe uns erfüllt,
vertreibt sie sogar die Angst. (1.Joh 4,18; HfA)
Angst?
Endlich ist die Angst vorbei!
Kein Gejammer, kein Geschrei.
Kein Verstecken, kein Weglaufen,
Nie mehr wieder Haare raufen.
Wer kann meine Seel’ verletzen?
Wer kann meine Augen netzen?
Wer kann mich noch übergehen?
Wer kann Jesus widerstehen?
Grundgelegt und heil gemacht.
Ausgerichtet wohlbedacht.
Schau’ ich offen in die Welt;
Tue ich, was Gott gefällt.
Weil Gott an meiner Seite ist,
weil Jesus Licht und Leuchtturm ist,
weil Herz und Liebe mich regier’n,
brauch’ ich mich nicht mehr zu genier’n.
Ohne Stolz und ohne Sollen,
kann in Frieden ich mich trollen.
Ohne Stress und ohne Scham,
gehe ich - an Gottes Arm.
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Eschborn, den 1.12.2020
Anno 2020 - Trotz allem (Ps 78,23)
Auch dieses Jahr
von Gott gegeben –
zu erleben!
Höhen, Tiefen
sind geschehen –
werden vergehen.
Was davon bleibt,
im Herzen gedeiht,
war uns geweiht.
Das Jahr, es war!
Wir blicken zurück
auch
auf Segensglück!
Und trotzdem gab er den Wolken über ihnen einen Befehl,
ja, er öffnete die Türen des Himmels. (Ps 78,23; NGÜ)
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Antwort
Ich öffne die Tore des Herzens
Und Liebe strömt aus mir.
Sie fließt in Dein Bewusstsein
Und verankert sich fest in Dir.
Sie birgt Dich in Ruhe und Frieden,
Und lässt Dich glücklich sein;
Aus Deinen klaren Augen,
Strahlt dankbar der Liebe Schein.
Die Liebe verknüpft uns’re Herzen,
Und schenkt uns Harmonie.
Was kann es Schön’res geben,
Als menschliche Sympathie?
Ich öffne die Tore des Herzens,
Deine Liebe strömt in mich ein;
Sie fließt in meine Seele
Und lässt mich ganz glücklich sein.
Der Himmel verbindet uns alle,
Und lässt uns’re Liebe gedeih’n;
Gott ist die Liebe - in uns,
Er lässt durch Liebe verzeih’n.
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Auf dein Wort hin, will ich … (Lk 5,5 und Joh 4,50)
Und Simon antwortete und sprach: Meister, wir haben
die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen; aber
auf dein Wort hin will ich die Netze auswerfen. (Lk 5,5;L)
Jesus, du unser Herr und Gott,
du machst die Lahmen wieder flott.
Die Wunder zeigen deine Macht
und unser Herz voll Staunen lacht.
Schenke doch noch viele Wunder,
mache unser Leben bunter,
damit wir glauben deinem Wort,
vielleicht, wenn‘s gut geht, immerfort.
Vergib uns diesen Wunder-Glauben,
der wird nur’s Vertrauen rauben.
Mit dir, im Geist, auf einem Gleis,
erbitten wir keinen Beweis!
Auf dein Wort wollen wir bauen,
nur im Glauben - Wunder schauen.
Auf dein Wort hin, will ich gehen!
Was du sagst, das wird geschehen!
Da sagte Jesus zu ihm: »Geh nach Hause, dein Sohn lebt ´und ist gesund`!«
Der Mann glaubte dem, was Jesus zu ihm sagte; auf sein Wort hin machte er
sich auf den Weg hinunter nach Kafarnaum. (Joh 4,50; NGÜ)
Was ist denn der Glaube? Er ist ein Rechnen mit der Erfüllung dessen,
worauf man hofft, ein Überzeugtsein von der Wirklichkeit unsichtbarer Dinge.
(Hebr 11,1;NGÜ)
Auf dem Lebensweg
Ich freu mich jeden Tag aufs neu,
den Er mir gibt zu leben.
Und wenn es mal nicht ganz gut läuft,
dann bau ich auf Sein Geben.
Ohn Ihn bin ich ein Blatt im Wind,
das hin und her gefegt.
Drum lieb ich Ihn wie ein klein Kind,
in dem sich Hoffnung regt.
Am Abend ist es Zeit zu danken,
für alles was Er gab.
Herr, lasse mich nie wieder wanken,
an meinem Wanderstab.
]]>Auf dem Weg
Um den Himmel zu finden,
Um die Liebe zu binden,
müssen wir beharrlich
manchen Weg alleine gehen.
Um die Freiheit zu finden,
Um Liebe zu empfinden,
müssen wir beharrlich
das Neue wachsen sehen.
Um den Frieden zu finden,
Um Altes abzubinden,
müssen wir beharrlich
zu uns’ren Träumen stehen.
Denn Du gibst Klarheit denen,
die reinen Herzens sind;
und Du begleitest jenen,
der in sich find’t das Kind,
der weiß, was gut ihm tut,
und dieses sucht mit Mut.
Oh Gott, Du Herrlichkeit,
Begleite mich so weit,
Bis ich kann wieder gehen, -
Auf neuen Wegen Dich verstehen.
Und strömt die Liebe wieder,
durch mich - zu Dir zurück,
dann habe ich gefunden,
durch Dich - das große Glück.
Amen
]]>
Eschborn, den 2.02.2019
Auf den Kopf gestellt (Spr 12,5; Gal 5,22)
Im Streben dieser Welt
wird auf den Kopf gestellt,
was Jesus uns lehrte,
das, was er stets ehrte:
Liebe und Erbarmen,
Geben an die Armen,
Freundlichkeit und Güte,
ein hegend‘ Gemüte.
Freude und auch Frieden
sei allen beschieden.
Durch Nachsicht und Geduld,
vergehe Wut und Schuld.
Jesus, wende Herzen,
helfe auszumerzen,
was Menschen von dir trennt,
dass jeder dich bald kennt!
Wer zu Gott gehört, hegt gute Absichten;
wer Gott missachtet, hat nur Betrügereien im Kopf.
(Spr 12,5; HfA)
]]>
Eschborn, den 27.04.2019
Auf dich, Herr, sehen meine Augen (Ps 141,8)
Nur auf dich, Herr, will ich schauen.
Nur auf dich, Herr, will ich bauen.
Lasse Du mein Leben gelingen
und mich - dir freudig Frucht darbringen.
Nur noch aufs Gute will ich schauen.
Es soll mein Wesen neu erbauen.
Es soll mein Denken, Fühlen leiten.
Dein Geist - mag meine Liebe weiten.
Den Blick zurück, aufs Böse, Alte,
vermeide mir, bei dir mich halte,
damit es mich nicht mehr versuche,
damit ich danke - nicht mehr fluche.
Der Blick auf dich, Herr, lässt mich hoffen.
Der Blick auf dich, Herr, hält mich offen.
Mit dir möcht ich durchs Leben gehen
und auch in Anfechtung - zu dir stehen.
Auf dich, HERR, sehen meine Augen; ich traue auf dich,
gib mich nicht in den Tod dahin. (Ps 141,8;L)
Eschborn, den 11.06-2019
Auf Gottes Wegen
Gehen wir auf Gottes Wegen,
in Frieden und mit seinem Segen,
mit Freude und mit Lebenslust
mit frischem Wind in unsrer Brust.
Halten wir mit Jesus Schritt,
denn sein heilger Geist geht mit.
Lieben wir, die mit uns gehen,
grüßen wir, die uns zusehen,
achten wir auf all die Pracht,
die er uns heut hat zugedacht.
Genießen wir die Wanderzeit
in Freude und Gemeinsamkeit.
Eschborn, den 14.01.2020
Auf Gottes Wegen (2.Sam 22,31)
Gehen wir auf Gottes Wegen,
in Frieden und mit seinem Segen,
mit Freude und mit Lebenslust
mit frischem Wind in unsrer Brust.
Halten wir mit Jesus Schritt,
denn sein heilger Geist geht mit.
Lieben wir, die mit uns gehen,
grüßen wir, die uns zusehen,
achten wir auf all die Pracht,
die er uns hat heut zugedacht.
Genießen wir die Wanderzeit
in Freude und Gemeinsamkeit.
Gottes Wege sind vollkommen,
des HERRN Worte sind durchläutert.
Er ist ein Schild allen, die ihm vertrauen.
(2.Sam 22,31)
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Eschborn, den 18.02.2019
Aufbrechen (Lk 15,20;E)
Liebe ist‘s, die die Herzen aufbricht,
die ermöglicht dieses Gedicht,
die der Knospe Schönheit preisgibt,
die anderen - gerne vergibt.
Liebe, gibt uns Mut zu gehen,
aufzubrechen, in Gottes Land.
Liebe hilft auch, zu verstehen,
weshalb sich Jesus uns zuwandt.
Er, ruft: ‚Kommt!‘ und hört niemals auf.
Er, schenkt neuem Leben verlauf.
Er bewirkt, dass wir aufbrechen,
mit ihm gehen, mit ihm sprechen.
Wie im Frühling das Eis aufbricht,
wie die Knospe sich öffnet dem Licht,
So, soll unsre Seele aufbrechen
und Jesu Liebe uns freisprechen.
Dann brach er auf und ging zu seinem Vater.
Der Vater sah ihn schon von Weitem kommen
und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen,
fiel ihm um den Hals und küsste ihn. (Lk 15,20;E)
aufregen
Wir fressen viel in uns hinein,
vermutete und echte Pein.
Dann, ganz plötzlich, kommt zum Vorschein
die Herzenspein, das Irresein.
Sich regen, bringt manchem Segen.
Sich aufregen kommt gelegen.
Es wühlt auf und macht verwegen.
Es will innern Schmutz wegfegen.
Etwas Verborgenes bricht auf,
es ist wie plötzlicher Schluckauf
mit unabsehbarem Verlauf,
damit es wieder geht bergauf.
Verborgenes wird offenbar
und jeder Fremde wird gewahr,
was in ihm drückte und geschah
und was so mancher übersah.
Bei Lichte sieht's dann anders aus.
da wird aus Sturmgebraus ne Maus,
da nimmt das Böse schnell Reißaus
und Ruhe kommt ins Narrenhaus.
Wer sich künstlich aufgeregt,
hat sich den Irrtum widerlegt.
Wer den wunden Punkt belegt,
hat sich und andere bewegt,
hat, wenn auch unüberlegt,
seine Beziehung neu gepflegt.
Eschborn, den 26.02 2019
Aus dem Nichts (1.Mo 1,3)
Gott sprach: Es werde Licht.
Und es wurde Licht. (1.Mo 1,3; E)
Eben noch, war nichts gewesen,
eben noch ein leeres Blatt.
Dann formt sich in den Gedanken,
langsam, klar, was Ausdruck hat.
Eilends greife ich zum Stift;
Denken werde gleich zu Schrift.
Lebe, zartes Wortgebilde,
wirke mild in deim Gefilde.
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