Wer nicht für mich ist, ...
Aufmerksam betrachte ich dich.
Wer bist du?
Wie ist dein Wesen?
Was ist dein Anliegen?
Wohlwollend sehe ich dich,
was dich bedrückt,
was du erhoffst,
was du benötigst.
Ermutigend stehe ich zu dir,
sehe ich deine Stärken,
höre ich dir zu,
antworte ich dir ehrlich.
Gütig unterstütze ich dich
in dem, was du noch brauchst:
Aufmerksamkeit,
Wohlwollen,
Ermutigung.
Wir sind verbunden im Menschsein:
in Wünschen und Hoffnungen,
in Ängsten und Schwächen
in ausgleichenden Stärken
und, in der Suche nach Gott.
Wer nicht für mich ist,
mein bitten nicht hört,
mein suchen nicht sieht,
mein anklopfen nicht versteht,
der ist gegen mich.
Er sieht nur sich selbst.

