Glaube, es ist so einfach! (Hebr 11,1)
Was ist denn der Glaube? Er ist ein Rechnen mit
der Erfüllung dessen, worauf man hofft, ein Überzeugt sein
von der Wirklichkeit unsichtbarer Dinge. (Hebr 11,1)
Hallo Du,
viele Menschen quälen sich in Gedanken,
ob sie an Gott oder an Jesus glauben können
und was Glaube überhaupt ist.
Dabei kommt ihnen nicht in den Sinn,
dass es schon genug ist,
Gott oder Jesus zu glauben.
Wenn ich die Natur sehe,
deren abgestimmtes Zusammenspiel,
oder die wunderbare Funktionalität des Menschen,
oder die Gesetzmäßigkeit des Universums,
dann frage ich mich nicht, ob es einen Gott gibt,
sondern viel mehr, wie und wer dieser Gott ist,
der all das geschaffen hat.
Und die Antwort dazu gibt mir die Bibel,
in der dieser Gott beschrieben wird,
in der Jesus und von ihm erzählt,
in der Propheten und Apostel
uns von ihm und seinem Willen berichten.
Und ich kenne ihn aus eigenen Begegnungen,
aus intensiven Gebeten und durch andere Menschen,
aus der Erkenntnis seiner eigenen Offenbarungen
und aus der treuen Erfüllung seiner Verheißungen.
Oh ja, unser Gott liebt seine Geschöpfe,
alles was er geschaffen hat,
besonders uns Menschen, die Krönung seiner Schöpfung.
Und er ist sehr traurig,
wenn wir den Weg zu ihm nicht finden,
wenn wir zu sehr unserem eigenen Willen gehorchen
und uns nicht um seinen Willen kümmern;
wenn wir dadurch in Verirrung und Verwirrung kommen
und nicht die Einfachheit seiner väterlichen Liebe erkennen.
Er verlangt nicht viel von uns -, nur Vertrauen.
Er möchte, dass wir seine Liebe erkennen und annehmen.
Er sagt uns immer wieder, was er für uns tun will,
doch wir glauben es ihm nicht.
Es ist uns zu leicht und zu einfach, zu verlockend.
Wir glauben, uns etwas zu vergeben.
Wir meinen, etwas verlieren zu können,
dabei könnten wir nur gewinnen.
Er kommt liebend auf uns zu,
doch wir weichen befürchtend zurück.
Weshalb dieses Misstrauen?
Weshalb diese Furcht?
Weshalb diese Vorsicht?
Schieben wir ihm vielleicht unser Leid,
unsere Schmerzen und unsere Krankheit in die Schuhe
und machen ihn dafür verantwortlich?
Oh nein, er zwingt uns zu nichts.
Er hat uns einen freien Willen gegeben,
damit wir unseren Weg selbst finden,
damit wir selbst zwischen Gut und Böse unterscheiden,
damit wir selbst unsere Gedanken und unser Handeln bestimmen.
Nicht er bestraft uns, sondern wir strafen uns selbst.
Nicht er lässt uns fallen, sondern wir fallen selbst ab.
Nicht er verdammt uns, sondern wir tun es gegenseitig.
Wir sind selbst daran schuld, dass wir ihm nicht vertrauen.
Wir machen ihn für unsere Enttäuschungen verantwortlich.
Unsere Zurückweisungen und Verletzungen durch Menschen
haben uns misstrauisch und ungläubig gemacht.
Unsere Bequemlichkeit und die Unwissenheit seines Wollens
halten uns ab, zu glauben und zu vertrauen.
Er aber ist Gott, der Gott der Wahrheit.
Er hält sein Wort.
Er lügt nicht.
Er verspricht nichts, was er nicht auch hält.
Er sagt deutlich, was er für uns tun möchte;
er kann es aber nur dann tun,
wenn wir wissen, was er möchte,
wenn wir es auch wollen und zulassen,
wenn wir ihn freiwillig darum bitten,
wenn wir seine Zusagen dankend und freudig annehmen.
Als Du selbst Kind warst,
hat sicherlich auch Dein Vater
oder Deine Mutter Dir etwas versprochen,
z.B. ein Eis oder einen Besuch im Zirkus,
und Du hast Dich fest auf dieses Versprechen verlassen.
Du hast es aus Liebe an Deine Eltern geglaubt.
Du hast an deren Liebe und Verlässlichkeit geglaubt.
Du hast das Versprechen nicht angezweifelt.
Du hast es voller Vertrauen und Vorfreude erwartet,
notfalls daran erinnert und es vielleicht sogar eingefordert.
Eine solche Zusage ist wie ein ungeschriebener Vertrag,
denn Liebe enttäuscht nicht, sie möchte erfreuen;
sie hält, was sie verspricht und freut sich an der Freude des anderen.
Gott ist viel mehr, als unsere leiblichen Eltern.
Er ist unser Schöpfer und oberster Vater.
Seine Versprechungen sind unwiderruflich.
Er hat die Macht, sie einzulösen.
Er kann mit seinem Wort alles erschaffen.
Er kann mit seinem Geist alles bewirken.
Er kann mit seiner Liebe alles überwinden.
Warum sollte er es nicht tun?
Er möchte uns doch gewinnen und nicht verlieren.
Er möchte uns doch befreien und nicht einfangen.
Er möchte uns doch aus unserer sinnlichen Abhängigkeit lösen.
Er löst immer ein, was er versprochen hat.
Wir dürfen darum bitten und es erwarten.
Wir dürfen es sogar unbeirrt einfordern.
Wir können sogar davon ausgehen,
dass unsere Bitte bereits eingelöst ist,
denn Jesus Christus hat uns zugesagt,
dass er sich persönlich dafür einsetzt
und dass es für uns erkennbar auch so wird.
Wir müssen diese Versprechungen aber kennen,
sie wider unsere Vernunft für verwirklichbar halten
und sie für uns persönlich in Anspruch nehmen.
Wir erbitten das, was wir noch nicht bewusst haben
und was wir noch nicht sehen können.
Wir richten unser Augenmerk darauf und es wird.
Wir beschäftigen uns damit und arbeiten daran
und es hebt sich nach und nach aus dem Verborgenen heraus.
Es wird real. Es ist real.
Unser Denken, Reden und Handeln hat es sichtbar gemacht.
Unser Vertrauen hat es freigesetzt.
Unser Glaube an Gottes Wort hat es möglich gemacht,
er hat uns beharrlich und aktiv gemacht,
er hat uns schöpferisch gemacht,
er hat uns das Unmögliche möglich werden lassen.
Dein Glaube ist der Sieg.
Dein Glaube ist die feste Gewissheit,
dass sich erfüllt, was Gott versprochen hat;
er ist die tiefe Überzeugung,
dass die unsichtbare Welt Gottes Wirklichkeit ist,
auch wenn wir sie noch nicht sehen können. (Hebr 11,1)
Glaube heißt nur, zu vertrauen,
dass Gott tun will, was Er uns
in Seinem Wort verheißen und versprochen hat.
Glaube nimmt Gott bei Seinem Wort
und stützt sich mit großem Vertrauen,
ohne Zweifel und Furcht, auf die Verheißung.
Jede Verheißung,
die Du für Dich in Anspruch nimmst, gehört Dir.
Darum zögere nicht, es zu tun.
Das Ausmaß Deiner Größe hängt davon ab,
wie viel Du Dir davon nimmst.
Dir gehört davon so viel davon,
wie Du zu besitzen wagst.

