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Mein innerer Widerspruch (Röm 7, 7-25)

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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Mein innerer Widerspruch  (Röm 7, 7-25)

 

Hallo Du,

was nur macht mich so widersprüchlich?

Ich verstehe ja selber nicht, was ich tue.

Das Gute, das ich mir vornehme, tue ich nicht;

aber was ich verabscheue, das tue ich.

Es ist so,

als hätte ich einen inneren Zwang das zu tun,

was ich gar nicht tun möchte.

 

Was hindert mich also daran,

mich frei und unabhängig zu entscheiden?

Was behindert mich,

das zu tun, was wirklich gut für mich wäre und ist?

 

Indem mir bewusst wird, daß ich falsch handle,

erkenne ich, dass das Gute das Richtige ist

und dass nur das auch für mich Gute von Gott sein kann.

 

Das aber bedeutet:

Nicht ich selbst tue das Böse, also nicht mein wahres Ich,

sondern die Sünde, die in mir wohnt,

die sich in mir eingenistet hat, treibt mich dazu.

Es ist mein schlechtes Gewissen oder meine Unzufriedenheit,

meine schlechte Erfahrung oder meine Verdrehtheit,

meine Belastung oder meine vermutete Minderwertigkeit,

mein Egoismus, mein Ehrgeiz oder mein innerer Mangel,

was mich unfrei macht und falsch entscheiden lässt.

Es ist mein Glaube an meine eigene Unvollkommenheit.

 

Es sind die Plagegeister,

die ich selbst gerufen und zugelassen habe,

die sich in mir festgesetzt haben und die mich jetzt bestimmen.

Sie suggerieren mir, was gut für mich und die Meinen sei,

dabei denken sie nur an sich selbst, an ihr eigenes Überleben.

 

Wenn ich plötzlich das Gute täte oder von außen zuließe,

würde ich mich ja verändern

   und sie hätten keine Bleibe mehr in mir.

Wenn ich plötzlich die wohlige Wärme

    der Liebe kennen- und schätzen lernte

   und sie erhalten und leben würde,

   hätten sie keine Chance mehr,

   sie würden ihre Macht über mich verlieren.

Also müssen sie mir

   vor den positiven Veränderungen Angst machen,

   sie müssen mich verunsichern und verwirren,

   sie müssen mir irreführende Gedanken einreden.

Sie beeinflussen mich, alles so zu lassen, wie es bisher war,

   weil ich ja damit gar nicht so schlecht gefahren bin

   und weil ich ja sonst zugeben müsste,

     dass Ich bisher große Fehler gemacht habe.

 

Ich unglückseliger Mensch!

Wer wird mich aus dieser Zwickmühle und Gefangenschaft befreien?

 

Gott sei Dank!

Durch unseren Herrn Jesus Christus sind wir bereits befreit.

Wir wussten und glaubten es bisher nur noch nicht.

 

Jetzt aber wissen wir es und wir können es glauben:

Jesus hat unsere Sünden und Lasten,

unsere Schwachheiten und Krankheiten auf sich genommen,

und ist dafür für uns gestorben, nur

damit wir frei sein können,

damit wir nicht mehr unter uns selbst leiden müssen.

 

Weil uns durch ihn und Gott schon längst vergeben wurde,

weil er mit uns wiederauferstanden ist zu einem neuen Leben,

einem neuen, freien Leben in Freude und Liebe,

   sind wir wieder Herrscher in uns selbst

   und können die Plagegeister aus uns herauswerfen.

Frei und fröhlich wird man aber nur, wenn man Ballast abwirft!

Er gibt uns die Kraft dazu, wir müssen sie nur nutzen.