Demut - Beziehung
Hallo Du,
der Begriff der Demut
und erst recht demütiges Verhalten
ist vielen Menschen unbekannt.
Was bedeutet Demut?
Die Bibel gibt uns zwei Definitionen:
Römer 12,16: „Strebt nicht hoch hinaus,
und seid euch auch für geringe Aufgaben nicht zu schade.
Hütet euch vor Selbstüberschätzung und Besserwisserei.“
Philipper 2,2-3: „Handelt nicht aus Selbstsucht oder Eitelkeit.
Seid bescheiden und achtet euren Nächsten mehr als euch selbst.
Denkt nicht an euren eigenen Vorteil, sondern an den der anderen.“
Demut bedeutet auch,
sich seiner Schwächen bewusst sein,
seinen Mangel offen bekennen zu können,
bereit sein, daran zu arbeiten und ihn zu füllen,
eigenes Fehlverhalten zu korrigieren,
Geduld mit den Schwächen anderer zu haben
und,
ihr Wohl und ihre Entwicklung in den Vordergrund stellen.
Die Gegenteile der Demut,
nämlich Selbstgefälligkeit und Selbstgerechtigkeit,
Ichsucht, Stolz, Hochmut und Überheblichkeit,
errichten Mauern zwischen den Menschen
und zerstören ihre Beziehungen.
Demut aber baut Brücken und verbindet.
Demut bedeutet auch,
weniger an sich selbst zu denken und anderen zu dienen;
es bedeutet aber nicht,
gering von sich zu denken, ganz im Gegenteil.
Nur wer stark ist, findet den Mut,
sich und sein Können zugunsten anderer zurückzunehmen,
sie sich entwickeln zu lassen
und sie zu ermutigen, zu unterstützen und zu fördern.

