Die Himmelsleiter
Hallo Du,
aus den Niederungen der Welt,
führt eine schmale Leiter mit vielen Wachstumssprossen gen Himmel.
Mit jeder ernsthaften Entscheidung zur Umkehr zum Positiven
und deren tatkräftiger Umsetzung geschieht ein Erkenntnis- und Wachstumsschritt,
der den Menschen erhöht und ihn über sich selbst hinauswachsen lässt.
Durch die nachhaltige Bewältigung
von glücklichen und leidvollen Erfahrungen steigt er,
begleitet von einer Heerschar jubelnder Schutzengel,
Sprosse um Sprosse die Himmelsleiter empor
in ein neues, besseres, gottgefälliges Leben.
In den Niederungen der Welt streben die Menschen danach,
mit allen Mitteln das Beste für sich selbst zu bekommen.
Dabei sind sie bereit, zu verleumden und zu lügen,
zu täuschen, zu betrügen und zu berauben,
zu verbergen und zu verheimlichen,
zu missbrauchen, zu misshandeln und zu (ruf)morden.
Sie sind so sehr damit beschäftigt,
sich Vorteile zu verschaffen und andere zurückzusetzen,
sich gegenseitig Leid zuzufügen und im eigenen Leid zu stöhnen,
dass sie keine Zeit finden, über ihr armseliges Dasein nachzudenken.
Sie sind blind und taub für eine Erlösung aus ihrer Verblendung.
In den Niederungen der Welt kreisen wir Menschen um uns selbst,
denn wir stellen in allen Bereichen unser ICH in den Mittelpunkt.
Alles wird auf sICH bezogen.
Alles betrifft mICH.
Alles wird am ICH gemessen.
Alles muss dem ICH dienen.
Wir kennen es nicht anders. ICH will!
Aus eigener Klugheit, Kraft und Raffinesse streben wir nach Beachtung
durch Besitz, Wohlstand, Reichtum und Einfluss oder
durch Verstand, Logik, Wissen und Klugheit
und stellen doch immer wieder fest,
dass Zufriedenheit so nicht zu erreichen ist.
Wir glauben, wir könnten uns Liebe und Freude,
Frieden und Geduld, Freundlichkeit, Güte und Treue,
Besonnenheit und Selbstbeherrschung verdienen und kaufen,
und wir können uns nicht vorstellen,
dass wir trotz unserer Mängel bedingungslos geliebt werden
und dass wir das Wichtigste,
nämlich Liebe, Begabung, Gottvertrauen und Geborgenheit
sowie Zuversicht und inneren Frieden geschenkt bekommen.
Aus dem Teufelskreis der weltlichen Niederungen
kommen wir aus eigener Kraft und Erkenntnis nicht heraus!
Wir sind in unseren irrwegigen Begierden, Vorstellungen und Erwartungen,
in unseren geplanten und verfolgten Absichten und Zielen,
in unserem unbewussten Unwissen
und in den daraus resultierenden Fehleinschätzungen gefangen.
Wir können und wollen den Anfang der Himmelsleiter nicht finden.
Wir brauchen Hilfe von außen, von oben.
Wir brauchen Erkenntnis über unsere traurige Situation
und über die Folgen unseres selbstbezogenen Denkens und Tuns.
Wir brauchen Offenbarung über ein anderes Bezugssystem,
über einen liebenden, allmächtigen Gott,
über einen liebevollen und unermüdlichen Jesus und
über einen inspirierenden, uns verändernden Heiligen Geist.
Wir brauchen Kraft und Mut zur Einsicht, zur Umkehr und zur Besserung.
Wir brauchen ein Licht,
das uns den Weg aus der Dunkelheit zeigt.
Wir brauchen eine Orientierung,
an der wir unser Denken, unsere Werte und unser Verhalten
neu ausrichten können.
Wir brauchen jemanden,
der uns Augen und Ohren öffnet, damit wir unser elendes,
armseliges und verlassenes Sein erkennen können.
Wir brauchen jemanden,
der uns hilft, obwohl wir es nicht verdienen;
der uns beisteht, obwohl wir ihn nicht kennen;
der uns aus selbstloser Güte und Gnade hilft, weil er unser Erlöser ist.
Wir brauchen jemanden,
der uns so annimmt, wie wir gerade sind;
der uns geduldig und liebevoll belehrt und begleitet;
der uns zum Fuß der Himmelsleiter führt und uns Mut macht,
in uns zu gehen, um uns selbst zu erkunden, zu erkennen und zu entwickeln,
ihm zu vertrauen und dazuzulernen und im Lernen zu wachsen,
immer wieder über unser kleines ICH hinauszuwachsen,
Wir brauchen jemanden, um die erste Sprosse der Himmelsleiter zu finden.
Wir brauchen Jesus!
Und wenn nicht mehr wir selbst,
sondern Jesus und seine Lehren für uns im Mittelpunkt stehen,
dann geht es mit uns schrittweise aufwärts,
dann erklimmen wir Stufe um Stufe ein neues Bewusstsein,
dann wachsen wir zu einer neuen Persönlichkeit mit erneuertem Charakter.
Und jedes Mal,
wenn wir an einer neuen inneren Grenze angekommen sind, erkennen wir,
dass wir diese Hürde nur durch weitere Selbstaufgabe überwinden können,
durch liebevolles loslassen, ablösen und sich lösen,
durch Verzicht und Disziplin,
durch trotzdem lieben, zuwenden und achten,
durch Offenheit, Lernbereitschaft und Vertrauen in die Veränderung.
Und so wachsen wir Stufe um Stufe in die Weisheit Gottes,
in das, was für uns gut und richtig ist,
in eine liebevolle Gemeinschaft mit Gott und unseren Mitmenschen,
in eine erfüllte Beziehung,
- in der Geben wichtiger ist als Nehmen,
- in der lieben wichtiger ist, als geliebt werden,
- in der Rücksicht vor Vorsicht kommt.
Wir wachsen immer stärker in eine himmlische Realität,
in die Fülle und den Reichtum Gottes, - in sein Reich -,
in das vorbildliche Verhalten Jesu, - in sein Wesen -,
in die vorgezeichnete Herrlichkeit der Gottesnähe,
in die Verschmelzung mit himmlischen Werten,
in ein übernatürliches Bewusstsein.
Deshalb jubilieren die Engel!
Deshalb freut sich der Himmel.
Deshalb kommt Jesus zu uns.
Deshalb beschützt Gott alle, die auf dem schmalen Weg zu ihm sind.
Höre auf das, was Gott uns in seinem Wort sagt!
Ziehe es nicht in Zweifel, sondern tue es einfach!
Vertraue Gott!
Übergebe dein irdisches Wollen Jesus Christus
und lasse dich von ihm führen.
Dann wirst du aufsteigen
aus den Niederungen der Welt und aus der Hölle des Daseins
in eine neue Lebens- und Liebesdimension,
in ein entlastetes, angstfreies und befreites Leben,
in eine hervorragende und beständige Gesundheit,
in liebevolle und gelingende Beziehungen,
in sehende und hörende Barmherzigkeit,
in wissende und geduldige Erkenntnis,
in die Familie und den Thronsaal Gottes.
Siehst du jetzt die Himmelsleiter?
Sie wartet auf dich!
Siehst du die helfende Hand Gottes in diesem Text?
Sie wartet auf dich. Ergreife sie!
Komme und sehe den Himmel: alles ist für dich bereitet!
Röm 8:3 - 6 Wie ist es dazu gekommen? Das Gesetz konnte uns nicht helfen, so zu leben,
wie es Gott gefällt, weil wir, an die Sünde versklavt, zu schwach sind, es zu erfüllen. Deshalb
sandte Gott seinen Sohn zu uns. Er wurde Mensch und war wie wir der Macht der Sünde
ausgesetzt. An unserer Stelle nahm er Gottes Verurteilung der Sünde auf sich. Jetzt können
wir den Willen Gottes tun, wie es das Gesetz schon immer von uns verlangt hat; denn jetzt
bestimmt Gottes Geist und nicht mehr die sündige menschliche Natur unser Leben.
Wer nur seinen menschlichen Wünschen und Trieben folgt, der bleibt seiner sündigen
Natur ausgeliefert. Wenn aber Gottes Geist in uns wohnt, wird auch unser Leben von
seinem Geist bestimmt. Was uns die alte, sündige Natur einbringt, sind Verzweiflung
und Tod. Gottes Geist aber schenkt uns Frieden und Leben.
Röm 8:11 - 14 Ist der Geist Gottes in euch, so wird Gott, der Jesus von den Toten
auferweckte, auch euren sterblichen Leib durch seinen Geist wieder lebendig machen;
er wohnt ja in euch. Darum, liebe Brüder und Schwestern, müssen wir nicht länger den
Wünschen und dem Verlangen unserer alten menschlichen Natur folgen. Denn wer ihr folgt,
ist dem Tode ausgeliefert. Wenn du aber auf die Stimme Gottes hörst und ihr gehorchst,
werden die selbstsüchtigen Wünsche in dir getötet, und du wirst leben. Alle, die sich vom
Geist Gottes regieren lassen, sind Kinder Gottes.

