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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Im Staat fast zerrissen

 

Hallo Du,

wir leben in einer lieblosen Zeit und es wird nicht besser.

Das Staatssystem ist pervertiert zu einem unmenschlichen Gebilde.

Die Politiker sehen sich als kleine Könige, denen das Volk durch Gehorsam, Steuern

und mannigfaltige Abgaben zu dienen hat. Sie geben schamlos Geld aus, das ihnen

nicht gehört, um wiedergewählt zu werden. Sie behaupten wir bräuchten Reformen

im Sozialwesen, im Steuerwesen, in der Rentenpolitik oder sonst wo, doch eigentlich

brauchen wir nur andere Politiker, ehrliche, kompetente und dienende Menschen,

die für die Bürger arbeiten und nicht über sie hinweg.

 

Die Finanzkrise in den Mittelmeerstaaten zeigt es deutlich:

Korrupte, undisziplinierte und machthungrige Politiker reiten den Staat in die Pleite

und wollen es nicht gewesen sein. Sie wurden doch mehrheitlich vom Volk für eine

verantwortungsvolle Führung gewählt und nicht dafür, dass sie ihren Parteifreunden

und Unterstützern lukrative Posten und Geschäfte zuschustern. Lobbyismus ist eine

harmlose Bezeichnung für gegenseitige Absprachen und Einflussnahme zum Vorteil

der Mächtigen. Diese Politiker verbünden sich mit der Wirtschaft und mit Banken

und wirtschaften in die eigene Tasche wie auch in die prallen Taschen der Wechsel-

geschäftspartner. Die kleinen Leute müssen immer die Zeche bezahlen.

Es interessiert sie nicht, dass die Bürger der Staat sind und wählen, denn sie

kommen mit ihren Machenschaften immer wieder durch und sie sorgen dafür,

dass keine Gesetze gegen ihre Interessen entstehen.


Parteien nennen sich christlich oder sozial, aber sie sind es nicht, ganz und gar

nicht. Das ist nur fürs Image und Augenwischerei.

 Die Bürger und Arbeiter werden in diesem System immer mehr wie Leibeigene

oder Sklaven behandelt. Wer sich nicht fügt, der fliegt. Wer zu oft krank ist

(und dieses System macht wirklich krank), der fliegt. Wer nicht mehr kann,

wird aussortiert gegen andere, die noch können, bis auch die nicht mehr können.

Menschen werden ausgepresst wie Zitronen und dann entsorgt. Irgendwann

muss auch Hartz IV gekürzt werden, weil die Beschäftigten die Finanzierung nicht

mehr aufbringen können. Die Großen zahlen ohnehin die wenigsten Steuern.

 

 Weshalb müssen Politiker nicht öffentlich Rechenschaft ablegen und für

fehlerhafte Entscheidungen gerade stehen? Die Rechnungshöfe sind Papiertiger.

Wir brauchen einen unabhängigen und unpolitischen Bürgerrat, der solche

Untersuchungen durchführt und Sanktionen gegen Schuldige ausspricht,

Wiedergutmachung einfordert und auch Berufs- und Parteienverbote ausspricht.

 

 Wir sollten der Politik und Wirtschaft zeigen, dass die Grenze längst überschritten

ist. Friedliche Demonstrationen können Zeichen setzen. Und wenn das nicht hilft,

dann werden Rückzug, Entzug und Streik mehr bewirken. Und wenn der Staat

dann die Staatsmacht einsetzt, um Gehorsam zu erzwingen, dann zeigt sich das

wahre, egoistische und unterdrückende Gesicht.

 

Die Griechen hätten die Chance zum Kollaps gehabt. Nur der hätte ihnen wirklich

und langfristig geholfen. Der politische Ruin hätte ein neues, besseres und

gerechteres Staatssystem erzwungen. So aber sonnen sich Politiker anderer Staaten

in 'großzügigen Hilfen, die letztlich nur sich selbst beleuchten und die eigene

Machtposition stärken.

 

Ps 60,3 Gott, du hast uns verstoßen und unsere Reihen auseinander gerissen.

Du bist zornig auf uns gewesen; aber richte uns doch wieder auf!

Ps 60,4 Du hast das Land erschüttert und zerrissen; heile seine Risse, dass es

nicht zerbricht!

Hes 34,5 Weil die Schafe keinen Hirten hatten, liefen sie auseinander und wurden

von wilden Tieren zerrissen.

Hes 34,8 Ich, der Herr, schwöre, so wahr ich lebe: Ihr hättet besser auf mich gehört!

Meine Schafe wurden geraubt und von wilden Tieren zerrissen, weil kein Hirte für sie

sorgte. Anstatt euch um die Herde zu kümmern, habt ihr nur an euch selbst gedacht.