Ehre, wem Ehre gebührt
Hallo Du,
Ich habe die große Ehre, Dich zu grüßen
Dir zu begegnen und Dich kennen zu lernen,
Dich als einmaligen Menschen
mit Stärken, Schwächen und Erfahrungen zu würdigen,
Dich als ein Geschöpf Gottes zu sehen,
das ebenso wie ich seinen Weg sucht.
„Sehr geehrter Herr X“, „Sehr geehrte Frau Y“
In dieser förmlichen Anrede finden wir noch die ursprüngliche Bedeutung.
Es ist schön, andere Menschen zu achten und zu ehren,
sie anzuerkennen als Mitmenschen,
sie anzunehmen in ihrer Menschlichkeit,
ihnen in ihrer Würde Vertrauen entgegenzubringen
und das Gute und Göttliche in ihnen zu sehen,
sie so sein zu lassen, wie sie gerade sind,
ganz besonders dann, wenn sie Dir nahe stehen.
Es ist ehrenvoll, jemanden so zu sehen,
etwas mit ihm zu teilen,
sich ihm mitzuteilen,
sich für ihn zu öffnen,
denn dadurch erkennst Du Deine eigene Ehre,
den besonderen Geist in Dir,
der vertrauensvoll, hoffnungsvoll und liebevoll aufnimmt und abgibt.
Du erkennst, dass es eine Ehre ist
hören, sehen, riechen, schmecken und fühlen zu können,
sich bewegen zu können, reden, denken und wirken zu dürfen,
sein zu dürfen.
Indem Du das erkennst, ehrst Du Deine Mutter und Deinen Vater,
Dich selbst und Dein Leben,
und vor allem Deinen Schöpfer,
Deinen ständigen Begleiter und Beschützer.

