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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Jeder Mensch braucht …

 

Hallo Du,

wilde Tiere haben es gut!

Sie ‚wissen’ immer, was für sie richtig ist und tun es!

Woher kommt das?

Sie sind geprägt und handeln nach ihrem Instinkt.

 

Sie werden kurz nach ihrer Geburt auf ihre Mutter geprägt.

Sie erhalten dadurch eine feste, unwiderrufliche und schützende Bindung.

Sie erhalten dadurch ein unmittelbares Vorbild, von dem sie lernen.

 

Und sie werden mit einem starken Instinkt geboren, einem inneren Antrieb,

   der ihnen sagt, was sie gerade brauchen, was für sie jeweils richtig ist.

Sie können nicht anders, als diesem Instinkt zu folgen.

Selbst die liebevolle Fürsorge für ihre Jungen ist instinktbedingt.

Der Instinkt gewährleistet ihr Überleben und treibt sie dazu, ihr Leben zu füllen.

 

Leider – oder zum Glück – ist das beim Menschen anders.

Jeder Mensch braucht zusätzlich

    • zuverlässig Orientierung,

    • eine verlässliche Basis,

    • einen beweglichen Rahmen,

    • sinnvolle Ziele und

    • eine vertrauensvolle Führung,

an denen er sich und seinen freien Willen ausrichten kann.

 

Auch der Mensch wird geprägt.

Besonders stark in den ersten drei Jahren.

Zunächst auf Mutter und Vater als Bezugspersonen,

   auf deren Werte, Ansichten, Meinungen und Verhalten,

   dann auf das Umfeld und die Lebensumstände.

Der junge Mensch wird durch ständige Erziehung ausgerichtet,

   also in die Familiengruppe und in die Gesellschaftsschicht ‚einjustiert’.

Er muss die Regeln seiner Bezugsgruppe annehmen,

   um nicht benachteiligt oder bestraft zu werden.

Er muss sich einfügen, um akzeptiert und um beziehungsfähig zu werden.

Diese kindliche Prägung und erzieherische Ausrichtung ist so stark,

   dass bei ungünstigem Verlauf viele spätere Misserfolge und Leiden

   darauf zurückzuführen sind.

 

Auch der Mensch hat angeborene Instinkte. Sie sind bei ihm aber nicht

   so zwingend lebensbestimmend ausgeprägt wie bei den Tieren.

Sie können leicht durch Erziehung oder eigenes Wollen überdeckt werden.

Sie können leicht missachtet oder übergangen werden und deshalb sind sie

   keine verlässliche Lebensrichtschnur.

 

Darüber hinaus hat der Mensch einen freien Willen erhalten,

   der vorrangig vom Verstand, nachrangig auch von den Gefühlen gelenkt wird.

Als ‚Krone der Schöpfung’ ist er das ‚hochwertigste’ bekannte Lebewesen.

Gott hat ihn geschaffen als ein Gegenüber, mit dem er Gemeinschaft haben will.

Er möchte, dass die Menschen sich von ihm geistlich führen lassen,

   dass sie zusätzlich das beachten, was zu ihrem Konstruktionsplan gehört, nämlich,

   dass sie auf ihn und seine Gebote hören, also den richtigen Treibstoff verwenden,

   dass sie mit ihm über ihre Freuden, Leiden und Problemen reden,

     also den richtigen Gesprächspartner finden und,

   dass sie ihm für seine Gegenwart und Unterstützung danken

       und ihm für sein Entgegenkommen und seine großzügige Gnade loben,

     also die Beziehung vertiefen.

Die Gemeinschaft mit Gott ist im Menschen veranlagt.

Sie gehört zum Konstruktionsplan. Sie ist Sinn und Ziel des menschlichen Lebens.

 

Dafür hat er den freien, unabhängigen Willen erhalten,

   und damit die Fähigkeit, sich individuell für oder gegen Gott zu entscheiden,

   das zu tun, was er selbst für notwendig, richtig und sinnvoll hält.

Nur in der freien Entscheidung für Gott, ist er ihm ein wertvolles Gegenüber.

In der Entscheidung gegen Gott durchtrennt der Mensch selbst die natürliche Verbindung

   und bleibt sich und seiner Orientierungslosigkeit überlassen.

 

In der freien Entscheidung liegen also ungeahnte Chancen

   des Zusammenwirkens zwischen Gott und Mensch,

   oder auch enorme, lebenserschwerende Risiken, die weitere, schwerwiegende Ursachen

   für (spätere) Lebensprobleme darstellen.

 

Mit Gott und ihm als oberste Instanz und Lebensmittelpunkt

   oder ohne Gott und selbst der Mittelpunkt, den Gedanken und Gefühle ausgeliefert,

   das ist die entscheidende Alternative.

Regieren das anmaßende „Ich will!“ und das trotzige „Ich will aber (möglichst gleich)!“

   oder fragen wir, was Gott für gut und richtig hält?

Haben Enttäuschung, Wut, Rache, Verbitterung, Ungeduld etc. die bestimmende Oberhand

   oder leben wir gelassen in Frieden, sind wir verständnis- und liebevoll?

 

Unser freier Wille wird in seinem Unabhängigkeitsbestreben zusätzlich gestärkt,

weil unser Staatsgefüge und unsere Erziehung demokratisiert sind

   und weil auch das Grundgesetz die Entscheidungsfreiheit des Individuums betont.

Auch die immer stärker automatisierte und leistungsorientierte Umwelt

   ist individualisiert und sehr kopf- und verstandesbetont.

Dadurch werden der Verstand und sein Denken noch weiter überbewertet und isoliert.

 

Mit dem freien Willen, der Kopfbestimmung,

   wird der Mensch also zunächst orientierungslos, besonders wenn er

   - nur sich selbst sieht,

   - sich nichts sagen lassen will,

   - keine oder nur geringe eigene Lebenserfahrung hat,

   - seine Instinkte nicht kennt oder wahrnimmt,

   - Vorgaben nicht akzeptiert, bezweifelt, in Frage stellt

     oder im eigenen Sinne uminterpretiert,

   - eigenes Streben und eigene Erkenntnis (und damit Stolz und Hochmut)

     höher bewertet als die Erfahrung anderer,

   - wenn er andere nicht als Vorbild akzeptieren kann.

 

Für Menschen ist solch ein Verhalten normal.

Sie müssen sich auseinandersetzen,

   sie müssen riskieren und ausprobieren,

   sie müssen sich erproben und kennenlernen,

   sie müssen sich ergründen

     um sich selbst und andere zu verstehen,

     um ihr Dasein und ihr Leben zu verstehen,

     um Gott zu verstehen - und letztlich,

      um sich und ihren Lebenssinn zu finden.

Aber sie müssen aus dem, was sie dabei lernen,

   auch förderliche Konsequenzen ziehen, und die können letztlich nur sein:

   - Die eigene Ohnmacht erkennen und sich doch Gott zuwenden.

   - Jesus kennenlernen und seinem Angebot und Beispiel folgen.

 

Weil Entscheidungen ‚aus freiem Willen’ so schwierig sind,

   weil sie schwerwiegende Konsequenzen haben können,

brauchen Menschen dafür eine zuverlässige Orientierung,

   um nicht zum Spielball eigener Wünsche, Vorstellungen und Begierden zu werden,

   um nicht eigenen Lebenseinstellungen und Lebenslügen überlassen zu bleiben

   und um keine selbstgerechte, unrealistische Maßstäbe zu entwickeln.

Sie brauchen diese Orientierung für ihre Ausrichtung,

   für ihr Denken, Fühlen und Sprechen und für ihr Verhalten und Tun,

   im zwischenmenschlichen Bereich,

   im Umgang mit der Natur und Kreatur

und darüber hinaus auch im geistlichen Bereich,

   im Umgang mit ihrer Bestimmung, mit übernatürlichen Gewalten und mit Gott.

Sie brauchen diese Orientierung, um herauszufinden,

   was für sie selbst langfristig gut ist und was sie stärkt - oder was sie schwächt.

 

Menschen brauchen auch eine verlässliche Basis,

   die ihnen Standfestigkeit und Stärke verleiht,

   die ihnen Sicherheit und Selbstvertrauen gibt,

   die ihnen Souveränität und Freiheit gibt,

um ihren freien Willen bewusst und verantwortlich einzusetzen.

 

Dies sind beispielsweise das Wissen und die Gewissheit,

   ernst genommen, angenommen, geliebt, geschätzt, geachtet und beschützt zu werden.

Sie sollten in festen, vertrauensvollen Beziehungen aufwachsen, in denen,

   trotz gesetzter Grenzen, ermuntert, ermutigt, zugetraut und wertgeschätzt wird.

Als Jesus getauft wurde sprach eine Stimme aus dem Himmel:

   „Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Freude.“ (Lk 3,22)

Diese Aussage gilt heute auch für uns,

   wenn wir Jesus nachfolgen und dadurch zu Gottes Kindern werden.

 

Menschen brauchen auch einen beweglichen Rahmen,

   in dem sie sich ungestraft erproben und bewähren können,

   in dem sie Spielräume zur Selbsterkundung und Selbsterfahrung haben,

   in dem sie andere entdecken und ausloten können,

   in dem sie unterschiedliche Verhaltensweisen ausprobieren können,

   in dem sie ihre Grenzen selbst bestimmen können,

um ihr Leben, je nach Entwicklungsstand, zu füllen.

 

Dies sollte eine Spielwiese geschützten Lernens sein,

   dennoch zunehmend lebensnah und konsequent,

   aber angemessen und verständnisvoll gestaltet und liebevoll begleitet.

Wir alle sind betroffen.

Wir alle sind gleichzeitig Übende und Übungspartner.

Wir alle sind bis zum letzten Atemzug Lernende.

 

Unser Rahmen besteht beispielsweise aus

   Vorgaben, Regeln, Geboten, Bestimmungen, Verboten oder Gesetzen,

   oft auch durch selbstgesetzte Grenzen und Auflagen.

Es gilt herauszufinden, was uns nützt und was uns hemmt,

   was unser Wachstum fördert oder was es verzögert oder unterbindet,

   was uns zu stark verpflichtet, bzw. was uns entlastet oder gar befreit,

   wie weit unser Rahmen sein sollte und was seine Begrenzung für uns bedeutet.

 

Menschen brauchen auch sinnvolle Ziele.

Was nützt uns unser Leben, wenn wir nicht wissen,

   wie wir es sinnvoll füllen können und wohin wir uns entwickeln sollten?

Meist lassen wir zu,

   dass unser Leben fremdbestimmt wird und wir es ausbaden.

Es ist doch viel sinnvoller, sich selbst Ziele zu setzen und sie anzusteuern.

Diese Ziele müssen wir nicht neu für uns erfinden,

   wir können auch bewährte Lebensziele übernehmen,

   z.B. Ziele Gottes für unser Leben.

Wir sollten uns Nah- und Fernziele setzen,

   weil es unsere Pflicht ist, unser eigenes Leben verantwortlich zu gestalten,

   uns Richtung und Leitlinie zu geben, an denen wir

      unser Denken, Fühlen, Verhalten, Sprechen und Tun ausrichten.

 

Dies sollte nicht ins Blaue hinein geschehen, sondern

   unsere gottgegebene Fähigkeiten und Möglichkeiten beachten.

     Was liegt uns? Was tun wir gerne? Was fällt uns leicht?

     Was bereitet uns Freude, befriedigt und erfüllt uns?

 

Es geht im Leben doch um den Einsatz unserer Stärken,

   deren ständiger Weiterentwicklung und den Nutzen, der dadurch erreicht wird.

Es geht dabei auch um die Gemeinschaft mit anderen, deren Förderung,

   und um den Vorteil, den alle vom Einzelnen haben und den der Einzelne von allen hat.

Es geht dabei auch um die Beziehungsfähigkeit

   und um das Zurücknehmen eines zu starken, trennenden Selbstbezugs.

 

Die Bibel nennt einige gottgewollte Ziele:

„Liebe Gott, den Herrn, von ganzem Herzen, aus ganzer Seele

und mit deinem ganzen Verstand! Das ist das erste und wichtigste Gebot.

Ebenso wichtig ist aber das zweite: Liebe deinen Mitmenschen, so

wie du dich selber liebst!“ (Mt 22,37-39)

 

„Von A bis Z steht alles in meiner Macht. Ich bin der Erste und der Letzte,

der Anfang und das Ziel.“ (Offb 22,13)

 

„Lasst die Liebe euer höchstes Ziel sein!

Bemüht euch um die Gaben, die der Heilige Geist gibt;

vor allem darum, Gottes Weisungen weiterzugeben“. (1.Kor 14,1)

 

Ich sage dies alles nicht, um euch irgendwelche Vorschriften zu machen,

sondern um euch zu helfen. Ich möchte, dass ihr ein vorbildliches Leben führt

und unbeirrt nur das eine Ziel verfolgt, dem Herrn zu dienen. (1.Kor 7,35)

 

Menschen brauchen auch eine vertrauensvolle Führung,

   damit sie in ihrer Unkenntnis und gefärbten Sichtweise Unterstützung erhalten.

Wenn Menschen kein Vertrauen zu jemandem haben,

   lassen sie sich von ihm auch nichts sagen.

Lieber irren sie in ihrer Ohnmacht suchend alleine umher,

   als sich von ‚zweifelhaften’ Ratgebern helfen zu lassen.

 

Als (Jesus) die vielen Menschen sah, die ihm nachliefen, hatte er großes Mitleid

mit ihnen. Sie waren hilflos und verängstigt, ohne Ziel und ohne Hoffnung.

Sie waren wie Schafe ohne ihren Hirten. (Mt 9,36)

 

Wir alle betonen zunächst Selbstbestimmung, Eigenständigkeit und Unabhängigkeit.

Wir wollen Freiheit und fühlen uns stark genug, alleine vorwärts zu gehen.

Wir wollen unseren Weg aus eigener Kraft finden und selbst erfolgreich sein.

Dieser eigene Weg ist, wegen einiger Umwege, oft weiter;

   er dauert oft länger und er hinterlässt so manche Blessuren,

   doch wir lernen dabei uns und unser Umfeld sehr nachhaltig kennen.

   Diese Erfahrungen graben sich tief in unser Gedächtnis ein.

 

Wer auf dem selbstgewollten Weg mehrmals auf die Nase gefallen ist

   und so seine Unkenntnis und Ohnmacht schmerzvoll erkennen musste,

   wünscht sich dann doch ein sicheres Geleit durch das Minenfeld des Lebens.

Da ist es gut, jemanden zu kennen, der das Unbekannte schon kennt,

   der auf Gefahren und Hindernisse aufmerksam macht,

   der Hinweise gibt und Anhaltspunkte benennt, die die Sicherheit steigern

   und die Orientierung und das Vorankommen erleichtern.

 

Wem aber kann man so uneingeschränkt vertrauen,

   dass man ihm seine intimsten Sorgen und Nöte anvertraut?

Wem traut man eine schicksalswendende Führung zu?

 

Menschen sind da meist überfordert.

Da braucht man jemanden mit mehr Kraft und Vollmacht,

   am Besten den, der einen genau kennt, den eigenen Konstrukteur und Schöpfer, Gott.

 

Doch Gott führt uns nur, wenn wir ihn ausdrücklich darum bitten

   und wenn wir den alten, eigenwilligen Pfad verlassen wollen.

Dazu müssen wir beweislos glauben, dass es Gott wirklich gibt

   und dass er uns persönlich auch tatsächlich helfen wird.

Wir müssen herausfinden, was sein Plan und seine Absicht für uns ist.

Wir müssen ihm offen unsere Sorgen bekennen, damit er sieht,

   dass seine Hilfe willkommen ist und von uns geschätzt wird.

Wir müssen ihm zeigen, dass wir ihn schätzen und dass wir bereit sind,

   ihn und seine Hilfe anzunehmen, ihm dafür zu danken

     und ihn vor anderen Menschen dafür zu loben.

Das erhöht nicht seine Popularität, sondern auch unser aller heil.

Dann hilft Gott immer, allerdings auf seine Weise und in seiner Reihenfolge.

 

Oft hilft und führt er indirekt durch einen treuen, menschlichen Diener,

   durch einen glaubensfesten, sturmerprobten Menschen,

   den er vorübergehend als Wegbegleiter zur Seite stellt,

     um durch ihn Gott zu verdeutlichen

     und um durch ihn Jesus zu seinem Herrn und Vorbild zu machen.

 

„Freude kann Gott aber nur an jemandem haben, der ihm fest vertraut.

Ohne Glauben ist das unmöglich. Wer nämlich zu Gott kommen will,

muss darauf vertrauen, dass es ihn gibt und dass er alle belohnen wird,

die ihn suchen und nach seinem Willen fragen.“ (Hebr 11,6)

 

Gott hat uns Eigenständigkeit und den freien Willen gegeben,

aber er sagt und zeigt uns auch, was für uns gut und was für uns schlecht ist.

Er lässt uns immer die Wahl.

Er zwingt uns zu nichts, aber er lässt uns konsequent

   die Folgen unseres eigenwilligen Handelns tragen,

   entweder als Freude oder als Leid,

   aber immer in der liebevollen Hoffnung,

   dass wir freiwillig bei ihm bleiben oder,

   dass wir uns ihm freiwillig unterstellen und seine liebevolle Führung annehmen.

 

Er bietet uns immer an, was wir als Menschen brauchen:

   Seine Orientierung, seine Basis, seinen Rahmen, seine Ziele und seine Führung,

   Veränderung durch ihn. Er wartet, bis wir kommen.

Es liegt also bei uns, ob wir weiterhin unser eigener Gott bleiben wollen,

   ob wir uns lieber nach selbstgemachten Götzen oder Lügen richten

   oder ob wir seine göttliche Instanz, seine Güte und Gnade anerkennen.

Es liegt also bei uns, ob und wann wir sein Angebot annehmen,

   ob wir Jesus als unseren Herrn und Erlöser und als unser Vorbild zulassen.

Es liegt bei uns, ob wir weiterhin orientierungslos umherirren

   oder der Leitlinie der Liebe, Jesus, folgen, der uns zu ihm führt.

Es liegt bei uns, den Zorn Gottes, das ‚Uns selbst überlassen bleiben’

   als Folge unserer Abkehr von ihm zu ertragen, oder

   uns vertrauensvoll in seine behütende und befreiende Obhut zu begeben.

Es liegt bei uns, ein neues, besseres und geführtes Leben der Fülle zu beginnen,

   oder im alten, beschränkten, abhängigen Dasein zu verharren.

Wer sein Leben in diesem Sinne selbst in die Hand nimmt, der hat auch Lust an diesem Leben!

 

„Wer nicht Gott, sondern sich selbst vertraut, den erwartet das ewige Verderben.

Wer sich aber durch den Geist Gottes führen lässt, dem wird Gott das ewige Leben

schenken.“ (Gal 6,8)