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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Torheit

Hallo Du,

die Weisheit liegt in der Kindheit und im Alter,

die Torheit dazwischen.

Zum Glück gibt es davon Ausnahmen,

denn die brauchen wir zur eigenen Entschuldigung.

 

Die Weisheit des Kindes

liegt in seiner Echtheit und Wahrhaftigkeit,

   in seiner Spontaneität, Unreflektiertheit und Aufrichtigkeit.

Es ist offen für alles

   und es vertraut auf das Gute im Menschen,

es fügt sich in Vorhandenes ein,

es nimmt an, was es bekommt,

es versucht und erkundet,

es lebt und erlebt intensiv und voller Hingabe,

es lernt und bewahrt,

es lebt in der Gegenwart

   und weitet sie durch Kreativität und Phantasie aus

und es lebt zuversichtlich in die Zukunft.

 

Die Weisheit des Alters

liegt in seiner Erfahrung und Abgeklärtheit,

   in seiner Ruhe, Ungetriebenheit und Gelassenheit.

Ein alter Mensch hat

   den störenden Leistungsstress hinter sich gelassen

   und wieder Zeit für das Wesentliche im Leben.

Er hat seinen Platz gefunden

   und gibt sich mit dem zufrieden, was er hat,

er muss seinen Ergeiz nicht mehr befriedigen,

er muss sich und anderen nichts mehr beweisen,

er kennt seine Werte, Begabungen und Fähigkeiten

   und kann sich deshalb selbst leben,

er kennt die Schwächen der Menschen

   und kann sie übersehen,

er erkennt die Stärken der Menschen

   und kann sie ohne Neid

   und ohne Konkurrenzdenken wachsen lassen,

er füllt entstehende oder vorhandene Lücken klaglos,

er hilft dankbar aus, wo er gebraucht wird.

Geduld, Güte, Verständnis und Verantwortung

   stehen für ihn ganz selbstverständlich im Vordergrund.

 

Dazwischen liegt die Torheit des Erwachsenen,

ein holpriges und verdrehtes Leben

   voller Irrungen und Wirrungen,

   voller Egoismen und gegenseitiger Verletzungen,

   voller beziehungsloser Selbstbezogenheit.

 

Mit dem eigenen Willen

   und mit der eigenen Kraft und Leistungsfähigkeit,

nehmen die Umwege und Irrwege zu,

wird die eigene Bedürfnisbefriedigung vorangestellt,

werden eigenes Ansehen und Selbstbestätigung angestrebt,

werden Hochmut und vergleichende Überheblichkeit

   oder Angst und vergleichende Minderwertigkeit geschaffen,

werden Ansprüche, Erwartungen und Wünsche

   durch eigene Anstrengung und Überanstrengung realisiert,

     oft bis zur Erkrankung,

     oft bis zum Scheitern von Beziehungen,

     oft verbunden mit erheblichen Verletzungen,

       besonders an den eigenen Kindern,

   weil diesen die stärkende Zuwendung und Aufmerksamkeit,

   die unterstützende Ermutigung und Geborgenheit,

   die bedingungslose Annahme und Geliebtheit,

   die aufbauende und mitfühlende Nähe und Güte

   aus Mangel an Zeit und Gefühlen,

   aus geistiger Verirrung,

   aus Egoismus und blinder Gier nicht gegeben werden.

 

Die Torheit liegt

in der Blindheit und Selbstsucht,

in der Habgier und Maßlosigkeit,

in der selbstquälerischen Zielorientiertheit,

in dem überheblichen Vertrauen auf die eigene Kraft und Macht.

 

Die Torheit liegt

in den falschen, anerzogenen oder eingeredeten Zielen,

in den falschen Lebenserwartungen,

in den falschen Vorbildern,

in den falschen Lebenswerten,

in der falschen, verlogenen Gesellschaft,

   in der Geld regiert,

   Beziehung schmiert

   und Eitelkeit Unrecht gebiert.

 

Herr, erleuchte doch unseren vernebelten Geist,

damit wir in der wichtigen Zeit unserer Lebensmitte,

nicht Torheit für Weisheit

und blinden Egoismus für lebenswert halten.