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Völlerei – Gier nach Essen

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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Völlerei – Gier nach Essen
 

Hallo Du,

ich bin die Völlerei, die Gier mehr zu essen als Dir gut tut.

Ich weiß nicht, ob Du mich kennst,

aber wenn ja, dann sollst Du wissen, dass ich Dich verhöhne.

Ich nutze Dein natürliches Grundbedürfnis zu essen

und übersteigere, um Dir zu zeigen, wo es bei Dir nicht stimmt

und um Dir die Chance zu geben, Deinen Mangel zu füllen

und an der Überwindung Deiner Schwäche und Krankheit zu wachsen.

 

Ich weiß, dass Du mich nicht

mit Deinem Willen alleine bezwingen kannst.

Und das ist gut so,

denn Dein Mangel und Deine Leere sitzen tiefer,

tief in Deinem Unterbewusstsein

wirst Du von Deinem Bauch gesteuert.

Mit Deinem Bauch verspürst Du Angst,

die Angst zu kurz zu kommen,

eine Angst, körperlich, seelisch oder geistig zu verhungern

und das gleicht Dein Unterbewusstsein

mit übermäßigem Essen aus.

 

Aber Du spürst, dass das nicht hilft,

dass trotz des vielen Essens Deine Angst bleibt,

wahrscheinlich aus Unbefriedigung sogar noch größer wird,

weil Du damit Deine negativen Gefühle nicht zustopfen kannst,

Ärger und Enttäuschungen so nicht loswerden kannst

und spürst, dass Dein „Selbstverwöhnen“ –

‚Man gönnt sich ja sonst nichts!’

kein Ersatz für mangelnde Liebe ist.

 

Du schlingst und schluckst alles in Dich hinein, -

ohne zu genießen.

Genau da liegt Dein Problem.

Lasse Dir doch Zeit.

Beziehe doch nicht alles auf Dich selbst.

Du musst nicht alles kritisierend und abwertend verstehen.

Verdaue Deinen Ärger und scheide ihn wieder aus.

Sage, was Dir nicht gefällt und begründe es.

Anderen geht’s auch nicht besser oder schlechter als Dir.

Habe doch Geduld mit Dir und halte Deinen Mangel aus,

ohne ihn durch ständiges Essen befriedigen zu wollen.

 

Verändere doch Deine ängstliche Einstellung,

sei nicht so misstrauisch

und nehme vertrauensvoll Rat und Hilfe an.

 

Vor allem aber nehme Dir Zeit,

Zeit zum Essen,

Zeit zum Genießen,

Zeit zum Verstehen und

Zeit zum Danken.

 

Genieße jeden Bissen,

kaue und schmecke ganz bewusst,

erlebe jeden Augenblick bewusst

und sehe das Positive darin.

Danke Gott dafür, dass er Dir das alles gibt,

damit Du Kraft fürs Leben erhältst

und nicht,

damit Du dick und unglücklich wirst,

damit Du leidest.

Er möchte Dir Deinen Zwang zu essen

und Deine Angst, zu kurz zu kommen, nehmen.

Bitte ihn doch darum und gebe ihm Dein Problem ab.

 

Lasse Ihn in Dir wirken.

Mit jedem kleinen Verzicht, der Dir gelingt,

erkennst Du seine Hilfe und

gewinnst Du an Selbstdisziplin, Selbstvertrauen und Stärke.

Mit vielen kleinen Verzichtsschritten

findest Du langsam und stetig auf den richtigen Weg zurück.