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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Wenn doch nur…
 

Hallo Du,

es gibt Menschen,

die sagen sehr oft:

„Es ist schön, dass…!“

Andere sagen immer wieder:

„Wenn doch nur … !“

Eine Volksweisheit besagt;

Wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wär’,

wär’ ich längst ein Millionär.“

 

Wenn doch nur alles anders wär’,

dann könnte, würde, hätte ich …,

aber weil es nicht so ist,

wie ich mir das erhoffe, erwünsche oder vorstelle,

wie das meinen speziellen Erwartungen entspricht,

kann und will ich auch nicht dieses oder jenes tun.

 

Es ist ja nicht meine,

sondern Deine, Eure oder des Schicksals Schuld,

dass ich nicht tue, was ich gerne tun würde,

dass ich mir verbiete zu tun,

was die äußeren Umstände oder andere Menschen

mir nicht schenken oder erleichtern.

„Mama, wenn Du mir das und das nicht gibst,

   dann bleibe ich halt klein, dumm und bockig!

   Du wirst schon sehen: Ich bin stärker!!!“

 

Mit „Wenn doch nur …“,

mache ich mich abhängig von anderen und anderem

und versage mir das Leben selbst.

Ich kann mich bequem und faul zurücklehnen,

muss nicht aktiv werden

und gebe jede Verantwortung ab.

Gut, dass ich so „schlau“ bin

und immer wieder neue Vorwände

für mein „Wenn doch nur …“ finde.

 

„Wenn doch nur…“

wird meistens weitergedacht mit:

„ … dann würde ich vielleicht…,

   wahrscheinlich aber nicht,

weil,

ich mir das nicht zutraue,

ich ja etwas falsch machen könnte,

jemand mich kritisieren könnte.“

 

Mit „Wenn doch nur …“

bleibe ich ein Leben lang

unzufrieden und unglücklich,

unmündig und unselbständig,

verträumt, verbittert und hilflos.

 

Wenn ich jedoch vieles so annehmen kann,

wie es nun einmal ist und mich positiv dazu verhalte,

es dankbar als ein schönes Geschenk sehen kann,

das mir unverdient und wunderbar zuteil wird,

dann habe ich Vertrauen in mein Schicksal

   und auch Vertrauen in meine eigene Kraft

   und in mich selbst.

Dann kann ich selbstbewusst lachen

   über mein ängstliches und verzagtes

   „Wenn doch nur …“

und es verständnisvoll lächelnd austauschen

   in ein herzhaftes und tatkräftiges:

   „Endlich kann ich …“,

   „ Jetzt mache ich …“.

 

Gott ist nicht dazu da,

uns unsere Aufgaben leicht zu machen.

Er hat uns Hände, Füße und einen Kopf gegeben,

damit wir einen Weg finden,

unsere Aufgaben trotzdem zu machen.

 

„Es ist schön, dass es so ist!“,

denn sonst wäre das Leben ganz schön langweilig.