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Mit der Wahrheit konfrontiert

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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Mit der Wahrheit konfrontiert
 

Hallo Du,

plötzlich wird mir verdeutlicht, dass ich einen schweren Fehler gemacht habe.

Ich bin schockiert, fühle mich ertappt und blamiert.

Kann ich das vor mir oder gar vor anderen offen eingestehen und zugeben?

Kann ich den Hinweis annehmen? Nein!!! - Alles in mir wehrt sich dagegen.

Lieber tue ich so, als wäre mir das vollkommen neu und unbekannt oder,

als wäre der Hinweis falsch, überzogen und unbegründet.

Ich würde ja sonst mein Gesicht verlieren.

 

Also, Zeit gewinnen und argumentieren; die Sache genauestens hinterfragen;

erstmal abtun; herunterspielen; beschönigen; verdrehen; sie in einem besseren

Licht erscheinen lassen; sie als besser und schöner darstellen, als sie in Wirklichkeit

ist; sie als nebensächlich darstellen und in den Hintergrund rücken; Ausreden finden;

nicht dazu stehen; sie abstreiten und leugnen; im Notfall den ungeliebten Verdeutlicher

selbst hinterfragen; ihm eine böse Absicht unterstellen; ihm Gleiches vorwerfen; seine

Sicht und Meinung in Frage stellen; den Fehler in ihn hineinspiegeln und ihn angreifen,

um ihn Mundtod zu machen und sich selbst dadurch aufzuwerten und besser zu fühlen;

sich mit Händen und Füßen dagegen wehren; die vermeintliche Schmach unbedingt

abwehren.

 

Und je mehr ich mich wehre, desto deutlicher wird, dass ich mich durch argumentieren

immer tiefer in die Misere hineinreite. Ein hoher Schutzwall behindert jetzt meine Sicht.

Uneinsichtigkeit verhindert Lernen und Veränderung. Gott akzeptiert jede Meinung und

prüft sie unvoreingenommen; der Teufel aber argumentiert dagegen. Er versucht, seinen

Kopf aus der Schlinge zu ziehen und die Verantwortung auf andere abzuschieben.

 

Warum fühle ich mich persönlich angegriffen? Warum kann ich das nicht einfach so stehen

lassen und in Ruhe darüber nachdenken? Warum kann ich solche Hinweise nicht dankbar

annehmen, die Wahrheit darin erkennen, daraus lernen und den Rest vergessen?

Weshalb kann ich nicht souverän und flexibel damit umgehen?

 

Bin ich etwa so schwach, dass ich nicht zu meinen Fehlern stehen kann?

Was hindert mich daran? Was regt mich dabei so auf?

Habe ich mir eine geschönte Maske aufgesetzt, um besser zu erscheinen?

Möchte ich meine Maske nicht verlieren, um mich nicht hinterfragen zu müssen?

Was verstecke ich hinter der Maske? Schein? Lüge? Minderwertigkeit? Wunschdenken?

 

Ups, das ist hart und elementar!

Wer bin ich wirklich? - Was bewegt mich?

Was macht mich tatsächlich aus? - Wozu lebe ich?

 

Wie schön wäre es, völlig offen zu sein

und ohne Maske und Selbstlüge leben zu können!