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Und du willst Christ sein?! (Joh 10,27)

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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Und du willst Christ sein?!
   (Joh 10,27)

 

Meine Schafe erkennen meine Stimme; ich kenne sie,

   und sie folgen meinem Ruf. (Joh 10,27)

 

Hallo Du,

mir hat einmal jemand ganz vorwurfsvoll gesagt: 'Und du willst Christ sein!'

 

Sicherlich hatte ich da irgendeine Eselei begangen

   oder irgendetwas ist mir herausgerutscht, was (noch) nicht liebevoll war

   oder dieser Mensch wollte sich einfach über mich erheben und sich dadurch besser machen

   oder er wollte mich beschimpfen, verunsichern oder schlecht machen und Macht auszuüben

   oder er wollte nur einen Christen als stillen Mahner seines Gewissens verunglimpfen.

 

Jedenfalls habe ich mir diesen Hinweis zu Herzen genommen und mich geprüft;

   ganz besonders daraufhin, ob er vielleicht einen blinden Fleck betreffen könnte,

   etwas, das noch unentdeckt tief in mir verborgen und mir nicht bewusst ist.

Ein erkanntes Fehlverhalten habe ich wie immer reumütig vor Jesus gelegt,

   ihm gesagt, dass es mir nicht gefällt und dass ich es unbedingt loswerden möchte

   und ihn dann um Hilfe zur Veränderung gebeten.

 

Im Laufe der Zeit hat Jesus so manches von mir genommen,

   was ich selbst nicht korrigieren, unterdrücken oder loswerden konnte.

Dadurch hat er mich nach und nach sich etwas ähnlicher gemacht.

Aber fehlerfrei bin ich deswegen noch lange nicht.

Ich bin auch nur ein Mensch und brauche immer wieder Gottes Hilfe und Vergebung.

 

In diesem Vorwurf entdecke ich aber auch Unwissen und eine verdrehte Einstellung.

Christen sind, wie alle anderen auch, Menschen mit Schwächen und Stärken.

Sie sind nicht besser und nicht schlechter.

Und ganz gewiss halten sie sich meist nicht für besser,

   denn ihnen sind ihre eigene Schuld und ihre Schwächen bewusst.

Das Gesetz Gottes und seine Gebote haben sie ihnen offengelegt.

 

Gerade deshalb suchen sie ja die Nähe zu Gott, um bei ihm Hilfe zu finden,

   um davon frei zu kommen, um immer mehr das Gute tun zu können,

   um den Geist Gottes, den Geist der Liebe, in sich wirken zu lassen.

Damit der Geist Gottes in unserem Leben nur Gutes hervor bringt:

Liebe und Freude, Frieden und Geduld, Freundlichkeit, Güte und Treue,

Besonnenheit und Selbstbeherrschung. (Gal 5,22)

 

Das unterscheidet den echten Christen wohl von dem, der solche Vorwürfe macht.

Der denkt gesetzlich und nach eigenem Maßstab. Der beurteilt und verurteilt selbstgerecht.

Der macht sich über ein Streben nach Hilfe, Errettung und innerer Reinigung und Ruhe lustig.

Der lästert damit Gott und erhebt sich über andere.

Der tut Unrecht und will andere in seinen stinkenden, bodenlosen Sumpf hineinziehen.

Der will sich nicht helfen lassen, schon gar nicht von Gott, weil er sich selbst als Gott sieht

   und aus seiner angemaßten Position Macht über andere ausüben will.

 

Solche Menschen dulden niemanden über oder neben sich

   und wenn sie sich doch einmal jemandem beugen müssen,

   dann müssen andere darunter leiden.

 

Besonders schlimm ist so ein verdrehter Vorwurf, wenn er von angeblichen Christen kommt,

   von pharisäerhaft Frommen, von selbsternannten Vorbildern,

   denn die ziehen damit die Liebe und Nachsicht und Vergebung Gottes in den Schmutz.

Sie halten sich für rein, heilig, unfehlbar und über das Böse erhaben.

Dabei ist ihr religiöses Verhalten nur aufgesetzt. Sie tun nur so.

Inwendig sind sie ungeduldig und unfreundlich, unbarmherzig und unnachsichtig.

Sie sind nachtragend, denn wenn sie vergeben und vergessen würden,

   hätten sie ja keine Machtposition mehr.

Solange sie jemandem Böse sein können, im Vorwürfe machen können,

   auf ihm rumhacken können, ihm die Schuld geben können, sich über ihn erheben können,

solange verspüren sie in sich die berauschende Macht des Bösen,

   die sie jedoch immer weiter in Verbitterung und Verstrickung und Unheil zieht.

 

Es ist traurig, dass gerade sie damit Jesus ablehnen, den einzigen, der ihnen helfen könnte.

Und es ist nicht überheblich, für sie zu beten und Jesus zu bitten, sich ihrer zu erbarmen.

 

Ja, ich will Christ sein und Jesus immer ähnlicher werden!

Das Schöne daran ist,

dass ich ein Ziel habe und voller Hoffnung bin,

dass ich auch in meiner Unvollkommenheit von Gott angenommen bin,

von ihm geliebt und von Jesus Christus nach und nach vervollkommnet werde und,

dass nicht ich mich selbst zu einem Christen machen kann,

   sondern dass Jesus das tut und Menschen dazu beruft.

Niemand kann mir das absprechen. Ganz gleich, auf welcher Entwicklungsstufe ich stehe.

 

Jesus sagt:

Ich bin gekommen, um Menschen in die Gemeinschaft mit Gott zu rufen, die ohne ihn leben

- und nicht solche, die sich sowieso an seine Gebote halten. (Lk 5,32)