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Die Gemeinschaft der Heiligen (1.Kor 1,9)

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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Die Gemeinschaft der Heiligen  (1.Kor 1,9)

 

Denn Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft

seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn. (1.Kor 1,9)

 

Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut

achte einer den andern höher als sich selbst, und ein jeder sehe nicht

auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient. Seid so

unter euch gesinnt, wie es auch der Gemeinschaft in Christus Jesus

entspricht. (Phil 2,3-5)

 

Hallo Du,

besteht eine Gemeinde, ein Gemeinwesen, eine Kirchengemeinschaft, aus gemeinen,

widerwärtigen, niederträchtigen und niedrigen Menschen oder aus Menschen mit

Gemeinsinn, Wirgefühl, Solidarität, Verbundenheit und Zusammengehörigkeitsgefühl

in der sie miteinander sozial vereinigt sind?

 

Der Wortstamm 'mei' bedeutet so viel wie  'tauschen, wechseln'  bzw. 'mehreren

abwechselnd zukommend'' und steckt in den heutigen Worten gemeinsam, gemein-

schaftlich, und allgemein.

Doch Menschen denken, was vielen gemeinsam ist, kann nicht wertvoll sein.

Und so erhielt das Wort 'gemein' im Sprachgebrauch auch den abgewerteten

Nebensinn von unheilig, alltäglich, gewöhnlich, roh und niederträchtig,

abscheulich, bösartig, erbärmlich, fies, garstig, perfide, schäbig, schädlich, schmählich,

schmutzig, schnöde, übel, verächtlich und verwerflich.

 

Ein gemeiner (einfacher) Mensch ist unverschämt, rücksichtslos, frech, grob,

unanständig und unfair. Er ist gemeingefährlich, hat eine gemeine Gesinnung,

ist voller Bosheit, Niedertracht, Schikane und Schlechtigkeit und voller

bodenloser Gemeinheit.

 

Wie hochmütig und überheblich Menschen doch sein können.

Sie machen in ihrem Sprechen aus Gutem etwas Schlechtes.

Sie übertragen das Schlechte in ihnen selbst auf andere, niedrigere Menschen

und erhöhen sich damit selbst. Sie fühlen sich dadurch besser und erkennen nicht,

dass auch in ihnen neben den willkommenen Guten das verabscheute Böse ist.

 

Wie viel schöner ist es, mit jemandem in einer Sache gemein zu sein,

darin mit ihnen verbunden zu sein?

Wie verbindend ist es, mit jemandem etwas gemein zu haben,

mit ihm gemeinsame Eigenschaften zu haben?

Wie angenehm ist es, wenn sich ein Chef mit seinem Personal gemein macht,

sich auf sie einlässt, sie ernst nimmt und auf Augenhöhe mit ihnen spricht.

 

Gemeinsam sind wir stärker. Wir ergänzen und schützen uns gegenseitig.

Wir machen gemeinsame Sache, verfolgen gemeinsame Ziele und sind so

erfolgreicher. Nicht die Stärkeren, Schlitzohrigen und Rücksichtslosen setzt sich

letztlich durch, sondern die, die auf Liebe, Zuwendung und gelingende

zwischenmenschliche Beziehungen bauen und herzlich und innig miteinander

verbunden sind. Das gelingt nur durch Jesus, durch den wir das Böse mit

Gutem überwinden (Röm 12,21).

 

Die Gemeinschaft der Heiligen lebt in gegenseitiger Verbundenheit und ist

verbunden durch gemeinsame Gedanken, Werte oder Ideale.

Sie ist nicht nur eine Interessengemeinschaft, sondern viel mehr Team

und eine Lebensgemeinschaft, in der auf alle Rücksicht genommen wird

und in der jeder mit seinen Eigenheiten und Fähigkeiten voll anerkannt ist.

 

Es gibt keine fehlerfreien Menschen! Und doch: Zu der Gemeinschaft der

Heiligen gehören alle Gott zugehörigen und nahestehenden.

Das sind die von ihm berufene Heiligen. Das sind durch Jesus Christus

geheiligte Menschen, seine Nachfolger. Berufene Heilige achten auf das

Gemeinwohl, auf das Wohlergehen jedes einzelnen innerhalb ihrer

Gemeinschaft.

 

Im Apostolischen Glaubensbekenntnis bekennen wir offen:

 Ich glaube an den Heiligen Geist,

die heilige christliche Kirche,

Gemeinschaft der Heiligen,

Vergebung der Sünden,

Auferstehung der Toten

und das ewige Leben.