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Wo wohnt Gott? (1.Kor 3,16)

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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Wo wohnt Gott?    (1. Kor 3,16)

 

Hallo Du,

heute, kurz vor Weihnachten, stelle ich einmal bewusst die Frage:

Wo wohnt Gott?

 

Auf diese Frage höre ich unterschiedliche Impulse:

a)  Harald, du nervst! Das ist doch jetzt wirklich nicht so wichtig.

Auch wenn ich nerve, ich halte diese Frage für sehr wichtig.

 

b) Wohnt Gott im Paradies? Da, wo Adam und Eva mit Gott

      zusammen zuhause waren.
Leider wurden Adam und Eva

     aus dem Paradies vertrieben, weil sie Gott ungehorsam

     waren. Das gilt auch für uns. Das ist vorbei.

 

c) Wohnt Gott in der Stiftshütte? In 2. Mo 29,45 sagt Gott:

    "Ich will unter den Israeliten
wohnen und ihr Gott sein, dass

   sie erkennen sollen, ich sei der HERR, ihr Gott.

   Die war nur ein Provisorium auf der Flucht aus Ägypten.

   Wohnt Gott noch im Tempel in Jerusalem?

   Den gibt es schon lange nicht mehr. Er wurde völlig

   zerstört und nicht wieder aufgebaut.

 

d) Wohnt Gott im Himmel! Wir beten doch: 'Vater unser im Himmel!'

   Das wird so sein, aber wo ist dieser Himmel?

   Entweder ist der Himmel überall da, wo Gott wohnt bzw.

   aufgenommen wurde oder er ist irgendwo oben, vielleicht über den

   Wolken oder zwischen den Sternen. Das wäre weit weg von uns.

 

e) Wohnt Gott im herrlichen, von ihm erbauten himmlischen Jerusalem?

    In Apg 17,24 steht:

   Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, er, der Herr

   des Himmels und der  Erde, wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen

   gemacht sind. Hat Gott auch jetzt schon da sein Haus?

   Wie können wir jetzt schon dorthin kommen?

 

In Off 21, 10-11 heißt es:

 

Und er (der Engel) führte mich hin im Geist auf einen großen und

 

hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem hernieder-

 

kommen aus dem Himmel von Gott, die hatte die Herrlichkeit Gottes.

 

Nun ja, das ist wohl der Ort, an dem wir Christen nach unserem Tod

 

wieder mit Gott zusammen sein werden. Es ist tröstlich, dass es diesen

 

Ort auch für uns geben wird. Doch eigentlich brauchen wir Gottes Nähe

 

auch schon im Diesseits.

 

Johannes wird im Geist geführt. Das ist doch ein guter Hinweis.

 

Im Geist, können wir überall hin reisen. Im Geist bin ich schon im

 

Urlaubsort, wenn ich im Reisekatalog blättere und mir den Urlaub ausmale.

 

Im Geist durchlebe ich die Höhen und Tiefen eines Romans, als wäre ich

 

dabei. Im Geist wandere ich mit Jesus und seinen Jüngern und erlebe mit

 

ihnen das damalige Geschehen. Im Geist wird mir das räumlich und

 

zeitlich Ferne wirklich.

 

f)  In Mt 8,20 sagt Jesus: Die Füchse haben Gruben und die Vögel unter dem

    Himmel haben Nester; aber der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt

    hinlege. Jesus hat keine feste Adresse, keine Wohnung bzw. kein Haus,

    wohin er sich zurückziehen könnte, um zu essen oder zu schlafen oder sich

    auszuruhen. Er ist darauf angewiesen, überall als Gast aufgenommen zu

    werden. So fühle ich mich auch manchmal. Wo ist mein zuhause?

    Wo bin ich geborgen? Eine Wohnung ist kein Garant dafür.


Wenn Jesus Verbindung mit Gott sucht, zieht er sich zurück in die Stille und


betet.
Im Geist findet er zu Gott. Im Geist sprechen sie miteinander.


In Gedanken begegnen sie
sich. Im Geist ist er fest mit Gott verbunden.

 

g) 'In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen.'

In Joh 14,1-3 sagt Jesus: Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott


und glaubt an mich!
In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen.


Wenn's nicht so wäre, hätte ich dann zu
euch gesagt: Ich gehe hin,


euch die Stätte zu bereiten? Und wenn ich hingehe, euch die
Stätte


zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit

ihr seid, wo ich bin.

 

Glaube spielt sich also im Kopf ab, im Geist. Die geistige und geistliche


Verbindung Jesu
mit Gott gibt ihm Wohnung bei ihm. Wenn Jesus uns


bei Gott eine Stätte bereitet, setzt er
sich bei Gott für uns ein, damit


diese innige Verbindung mit Gott auch für uns möglich
wird.


Und wenn Jesus ganz persönlich zu uns kommt und wir ihn als unseren


Herrn und
Heiland annehmen, dann wird aus dieser Verbindung eine feste


Beziehung und
Gemeinschaft, dann wird Gott für uns real erlebbar, dann


sind wir Jesus nahe. Und das
bedeutet: Gott ist mir nahe, wann immer


ich ihm Geist seine Nähe suche.

 

h) Nun erschließt sich auch die Aussage Jesu in Joh 14, 19-21:

An jenem Tage werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und


ihr in mir und ich in
euch. Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist's,


der mich liebt. Wer mich aber liebt, der
wird von meinem Vater geliebt


werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm
offenbaren.

 

Im Geist ist Jesus bereits als Mensch mit Gott vereint, einig und eins.


Mit unserer
hoffenden und liebenden Hingabe an Jesus, werden auch wir


im Geist immer stärker mit
Jesus eins und damit auch mit Gott.


Wir kennen und halten seine Gebote freiwillig, weil
wir ihn lieben und sie


für richtig halten. In dieser innigen Liebesbeziehung mit Gott sind wir

 

achtsam und aufmerksam, sodass wir auch kleinste Signale, Hinweise,

 

Angebote und Liebesbezeugungen wahrnehmen und darin Jesus, Gott


und das Wirken des Heiligen
Geistes erkennen.

 

i)   Ist das jetzt Interpretation Harald oder biblisch belegt?

Paulus erklärt uns in 1. Kor 3,16:

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in


euch wohnt?

 

Wenn wir zu Gott gefunden haben und im Geist mit ihm verbunden sind,

dann ist Gott auch in uns, dann wohnt er in uns, dann ist der Himmel

inwendig in uns, dann sind wir seine Eigentumswohnung, sein Tempel,

ihm geweiht. Dann ist Gott auch an Weihnachten mit uns zusammen.

Gott hat sich uns zu Eigen, zum Eigentum gemacht. Wir machen uns

Gottes Wollen und seine Liebe zu Eigen und gehen mit ihm seine Wege.

 

 

Zusammenfassung

Räumliche, zeitliche oder bildliche Vorstellungen sind lediglich Denk- und

Gefühlshilfen, um Gott zu erkennen und/oder ihm nahe zu kommen.

Sie sind Glaubensbrücken für unsere begrenzte Wahrnehmung.

Tatsächlich braucht Gott kein reales Haus, keine beziehbare

Mietwohnung, um darin zu leben und zu wirken. Dafür hat er ja uns

Gläubige, unseren Geist und unsere Herzen.

Im Geist hat Gott 'viele Wohnungen' und ein 'großes Herz'.

Im Geist ist er mit uns in Liebe verbunden und wir mit ihm im Glauben.

Gott ist Liebe und Liebe überwindet Raum und Zeit.

Glaube und Gottvertrauen überwinden Raum und Zeit.

Vertrauen öffnet und Glaube verbindet.


Wo wohnt Gott? Er wohnt überall da, wo er willkommen ist.

Dann wohnt er mit seinem Geist in uns. Sein Geist verbindet sich

mit unserem. Der Himmel, die Wohnung Gottes, ist inwendig in uns.

Sein Geist wirkt nicht nur durch sein Wort oder durch seine Liebe,

sondern auch durch die Kraft unserer Beziehung mit ihm.

Diese Kraft durchdringt uns bis in die letzte Zelle. Gott ist in jeder

unserer Zellen. Dies umso mehr, wenn wir das auch Hoffen und

Glauben und uns Vorstellen. Seine Kraft heilt uns immer wieder.

Seine Kraft verändert uns immer weiter nach seinem Bilde, nach

dem wir erschaffen wurden.

 

Unser Glaube, macht uns zu Gottes Tempel. Im Glauben erleben wir

Gottes Gegenwart, seine Nähe, seine Liebe und seine Führung.

Im Glauben wird Gott uns im Leben real. Mit ihm reden wir laut oder

im Geist. Ihn hören wir im Geist oder auch mit den Ohren. Ihn verstehen

wir und handeln entsprechend. Wir gehen seine Wege und er begleitet uns.

Wir sind immer dann mit ihm verbunden, wenn wir diese Verbindung suchen.

Gott ist da, weil wir glauben, dass er da ist. Wir vertrauen ihm, weil wir mit

ihm vertraut wurden, weil wir gelernt haben, dass er uns tatsächlich beisteht,

wenn wir ihn brauchen. Im Glauben versetzen wir innere Berge und

Hindernisse, weil Gott und dabei hilft bzw., weil wir Gott darum bitten.

 

Mein Glaube ist gewachsen und hat sich dadurch gefestigt, weil ich die

Güte und Gnade und Barmherzigkeit und Hilfe Gottes kennen- und

schätzen gelernt habe Gott hat sich mir immer wieder gezeigt, sich mir

offenbart, indem er mir immer wieder weitergeholfen hat, nicht nur im Geist,

sondern auch tatsächlich, real und nachweisbar, für jeden erkennbar.

 

Ich zähle mich zu Gott, glaube an ihn und gehorche ich ihm freiwillig, weil

ich ihn lieben und schätzen gelernt habe. Das hat Jesus ermöglicht. Durch

ihn sind wir alle trotz unserer Mängel zu geliebten Familienmitgliedern in

Gottes Familie geworden. Das besondere an Gott ist, dass er Gehorsam

nicht befiehlt, sondern dazu befähigt. Er gibt uns das, was wir brauchen,

um ihm nachzufolgen und zu dienen.

 

Er leitet meinen laienhaften Geist, wenn ich Gedichte oder Texte schreibe,

ihm zur Ehre. Das finde ich toll. Das stärkt mich im Glauben und

Gottvertrauen. Das macht meinen Geist zum Tempel seines Geistes.

Im Geist ist er mir immer nahe, egal wo er ist oder wo ich gerade bin.

 

In Mt 18, 19-20 sagt uns Jesus fest zu:

Wahrlich, ich sage euch auch: Wenn zwei unter euch eins werden auf

Erden, worum sie bitten wollen, so soll es ihnen widerfahren von meinem

Vater im Himmel. Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem

Namen, da bin ich mitten unter ihnen.

 

Auch wenn ich nerve: An Weihnachten finden wir uns im Namen Jesu

zusammen. Um ihn geht es ja gerade. Also wird er nicht als kleine

Holzfigur unbeteiligt in er Krippe unter dem Weihnachtsbaum liegen,

sondern leibhaftig als Auferstandener mitten unter uns sein, in

unserem gedenken, lieben und beisammen sein.

 

Ich bin mir sicher und ganz gewiss: Im Bewusstsein seiner Gegenwart

wird er uns gegenwärtig. Im Bewusstwerden seiner Liebe für uns,

durchströmt sie uns bereits und fließt über in die Herzen derer, die sie

wollen und brauchen. Im Bewusstsein seines Segens werden wir zum

Segen für andere.

 

Ich freue mich schon jetzt auf die Erneuerung und Bestätigung seiner

Geschenke, die ich sehr gerne mit euch teile: Treue Verbundenheit mit

ihm und mit dir, wohltuende Liebe im Kopf und im Herzen sowie inneren

Frieden. Da wird es in mir ganz hell und warm und ich fühle

mich bei Gott geborgen und zuhause.

 

Denn ich bin ganz sicher: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch

Dämonen, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch irgendwelche

Gewalten, weder Hohes noch Tiefes oder sonst irgendetwas können uns

von der Liebe Gottes trennen, die er uns in Jesus Christus,

unserem Herrn, schenkt. (Röm 8,38-39)