Jesus sagt - Ich bin der Weg
Manchmal hatten wir nichts zu essen,
der Krieg war noch nicht vergessen,
das Leben lag in Asche und Schutt,
die Familie war kaputt.
Mit Fleiß und Ehrgeiz die Not verlassen,
mit Kopf und Hand das Werk anfassen,
mit Kraft und Ausdauer kann gelingen
es trotzdem zu Wohlstand zu bringen.
Ich stürz mich in die Arbeitsschlacht,
und maloche Tag und Nacht,
ich schufte aus eigener Kraft
bis es endlich ist geschafft.
Wünsche, Ansprüche, Urlaub und Haus,
fordert weiteren Einsatz heraus.
Und schließlich kann ich nicht mehr ruhn
und brauche ständig was zu tun.
Sogar nachts arbeitet das Gehirn
hinter glühender Denkerstirn.
Hat Gott den Verstand nicht gegeben,
damit wir in Wohlstand leben?
Doch lebe ich? Ich schufte nur?
Mein Leben ist Stress pur?
Kommt die Gemeinschaft nicht zu kurz?
Liebe ist mir nicht schnurz!
Und plötzlich platzt die Wohlstandsblase.
Scheiternd falle ich auf die Nase.
Erkenne die innere Not und Pein
und lasse am liebsten alles sein.
Doch gefangen im alten Leben
geht das nicht einfach mal eben.
Gefesselt in Trott, Schulden und Pflicht
bin ich nicht auf Konkurs erpicht.
Ich möchte mich lösen, doch kann ich es nicht,
ich möchte aufgeben, doch schwer ist Verzicht,
ich möchte diesen Bindungen entfliehen
und mich irgendwohin, weit weg, entziehen.
Allmählich in die Falle gerutscht,
durch erfolgreiches Wollen aufgeputscht,
sitze ich schließlich gescheitert da,
bereit für ein gottergebenes Ja!
Nun habe ich mich an Gott gebunden
und freiwillig zu Jesus gefunden,
vereinigt mit ihm in Wort und Geist
er liebend gerne Gnade erweist.
Sein Tod am Kreuz die Sünden nimmt,
sein Wort neue Werte bestimmt,
seine Kraft reinigt und verwandelt, fürwahr -
nach und nach immer mehr, schließlich - ganz und gar.

