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In einem Geist (Mal 2,15)

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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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In einem Geist   (Mal 2,15)

 

Hat Gott euch nicht zu einem Leib und einem Geist vereint? (Mal 2,15)

 

Hallo Du,

in den letzten Tagen habe ich oft Musik gehört und bin begeistert von dem Können der

Musiker. Jede und jeder einzelne ist ein Spezialist auf seinem Gebiet, ein genialer Solist.

Alle verbindet die Liebe zur Musik und das gleiche Grundwissen über die einzelnen Töne,

die Tonleiter und das Zusammenwirken von Tönen und Tonlängen, von Intervallen,

Akkorden, Stimmungen, Klangfarben und Tempi.

Und alle verbindet das gleiche Ziel, nämlich Kompositionen und ihre Themen anderen übers

Hören und Empfinden liebevoll, eindringlich und unvergessbar nahe zu bringen.

Und dies, nicht nur durch die fehlerfreie Darbringung des eigenen Parts, sondern besonders,

um den ergreifenden und erhebenden Zusammenklang der verschiedenen Instrumente und

Stimmen in einem großen Klangkörper, im Ensemble, Orchester oder Chor.

Je mehr Menschen, Instrumente und Stimmen zusammenwirken, desto schwieriger ist es für

den Dirigenten, sie zu koordinieren und für all die Solisten, sich miteinander einzustimmen

auf die Interpretation des Musikstücks, auf ein harmonisches Ganzes. Das geht nur, wenn sie

eines Geistes werden und sind!

 

Die Wissenschaft hat herausgefunden, wie es gelingt, dass Menschen sich in ihrem Tun exakt

aufeinander einstellen. Sie sind fähig, so im gemeinsamen Tun aufzugehen, dass sogar ihre

Gehirnwellen identisch werden, dass sie synchron miteinander verbunden sind. Sie fließen

zu einer Einheit zusammen. Sie sind dann in völliger Abstimmung, im Gleichtakt, im Gleichklang,

in Harmonie. Sie sind im Zusammenwirken eins geworden.

Das ist nicht nur für die Akteure beeindruckend und beglückend, sondern auch für die, sich

konzentriert hingebenden und aufnehmenden Zuhörer, die sich so in diese Einheit, in dieses

Zusammenwirken, in dieses verbindende, zutiefst beglückt, zufrieden, froh und glückselig

machende ‚Eins werden‘ einklinken und daran teilhaben.

 

Sich, seinen Geist, seinen Verstand, sein Gefühl, sein Können und seine Fähigkeiten, in etwas

einzufügen, einzubringen und hinzugeben und sich darin in ständigem Üben mit anderen

gerne abzustimmen, ist Voraussetzungen für das ‚Eins werden‘, für das ‚In einem Geist sein‘.

 

Gott sei Dank für diese schöne Gabe, die uns nicht nur untereinander, sondern auch mit

ihm verbinden und eins machen kann, die uns ‚über uns hinaus‘ wachsen lässt in unsere

Bestimmung , in die Gemeinschaft mit ihm, damit wir glücklich und zufrieden werden und

es auch bleiben, damit wir an seiner Herrlichkeit teilhaben.

 

Ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, auf dass sie eins seien,

wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir, auf dass sie vollkommen eins seien und die Welt

erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, wie du mich liebst. (Joh 17,22-23)


Paulus schreibt dazu in 1.Kor 12, 1-27 (Auszüge):

Über die Gaben des Geistes aber will ich euch, Brüder und Schwestern, nicht in Unwissenheit

lassen. …Es sind verschiedene Gaben; aber es ist ein Geist. Und es sind verschiedene Ämter;

aber es ist ein Herr. Und es sind verschiedene Kräfte; aber es ist ein Gott, der da wirkt alles in

allen. Durch einen jeden offenbart sich der Geist zum Nutzen aller. …Alles aber wirkt derselbe

eine Geist, der einem jeden das Seine zuteilt, wie er will.

Denn wie der Leib einer ist und hat doch viele Glieder, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie

viele sind, doch ein Leib sind: so auch Christus. Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem

Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist

getränkt. Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele. …

Nun aber sind es viele Glieder, aber der Leib ist einer. Das Auge kann nicht sagen zu der

Hand: ‚Ich brauche dich nicht‘; oder wiederum das Haupt zu den Füßen: ‚Ich brauche euch

nicht‘. Vielmehr sind die Glieder des Leibes, die uns schwächer erscheinen, die nötigsten; und

die uns weniger ehrbar erscheinen, die umkleiden wir mit besonderer Ehre; und die wenig

ansehnlich sind, haben bei uns besonderes Ansehen; denn was an uns ansehnlich ist, bedarf

dessen nicht.

Aber Gott hat den Leib zusammengefügt und dem geringeren Glied höhere Ehre gegeben,

auf dass im Leib keine Spaltung sei, sondern die Glieder einträchtig füreinander sorgen.

Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit, und wenn ein Glied geehrt wird, so

freuen sich alle Glieder mit. Ihr aber seid der Leib Christi und jeder Einzelne ein Glied.