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Möge deine Liebe walten (Joh 17,26)

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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Möge deine Liebe walten  (Joh 17,26)
 

Herr im Himmel, Herr im Herzen,

welch Gewimmel, welche Schmerzen,

im dem Denken, in dem Fühlen,

im Verrenken, im Durchwühlen.

 

Möge deine Liebe walten,

unser Wollen neu gestalten,

unsern Geist auf dich ausrichten,

deiner Weisheit stets beipflichten.

 

Gehe mit uns Hand in Hand,

hin - ins himmlisch Vaterland.

Segne uns in schweren Zeiten,

mögen sie uns menschlich weiten.

 

Gib uns Treue, durchzuhalten,

demütig die Händ‘ zu falten,

dir zu danken, dich zu loben,

von deinem Geist ewig durchwoben.

 

Amen.

 


Jesus sagt: Ich habe ihnen deinen Namen offenbart

und werde es auch weiterhin tun, damit die Liebe,

mit der du mich geliebt hast, auch in ihnen ist,

ja damit ich selbst in ihnen bin. (Joh 17,26)

 

Darum bitte ich euch,

ihm gegenüber Liebe walten zu lassen. (2.Kor 2,8)



Wer nur den lieben Gott lässt walten (Lied 370 Kirchengesangbuch)

1. Wer nur den lieben Gott lässt walten und hoffet auf ihn allezeit,
den wird er wunderbar erhalten in aller Not und Traurigkeit.
Wer Gott, dem Allerhöchsten, traut, der hat auf keinen Sand gebaut.

2. Was helfen uns die schweren Sorgen, was hilft uns unser Weh und Ach?
Was hilft es, dass wir alle Morgen beseufzen unser Ungemach?
Wir machen unser Kreuz und Leid nur größer durch die Traurigkeit.

3. Man halte nur ein wenig stille und sei doch in sich selbst vergnügt,
wie unser's Gottes Gnadenwille, wie sein Allwissenheit es fügt;
Gott, der uns sich hat auserwählt, der weiß auch sehr wohl, was uns fehlt.

4. Er kennt die rechten Freudenstunden, er weiß wohl, wann es nützlich sei;
wenn er uns nur hat treu erfunden und merket keine Heuchelei,
so kommt Gott, eh wir's uns versehn, und lässet uns viel Guts geschehn.

5. Denk nicht in deiner Drangsalshitze, dass du von Gott verlassen seist
und dass ihm der im Schoße sitze, der sich mit stetem Glücke speist.
Die Folgezeit verändert viel und setzet jeglichem sein Ziel.

6. Es sind ja Gott sehr leichte Sachen und ist dem Höchsten alles gleich:
Den Reichen klein und arm zu machen, den Armen aber groß und reich.
Gott ist der rechte Wundermann, er bald erhöhn, bald stürzen kann.

7. Sing, bet und geh auf Gottes Wegen, verricht das Deine nur getreu
und trau des Himmels reichem Segen, so wird er bei dir werden neu;
denn welcher seine Zuversicht auf Gott setzt, den verlässt er nicht.