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Aufwärts bis zum tiefsten Punkt (Hos 12,7)

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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Aufwärts bis zum tiefsten Punkt
   (Hos 12,7)

 

Aufwärts bis zum tiefsten Punkt -

ab da, beginnt das Leben!

 

Es geht mir gut.

Was ich anfasse gelingt.

Ich bin mit allen Wassern gewaschen.

Ja, ich bin der Größte!

Super! Wunderbar! Berauschend!

Davon will ich mehr.

 

Es soll mir noch besser gehen.

Meine Raffinesse soll mir weiterhelfen.

Meine Fähigkeiten sollen mich krönen.

Ohne Fleiß, kein Preis.

Mein Erfolg, ist mein Erfolg.

Jetzt kann ich mir alles leisten!

 

Andere blicken zu mir auf.

Sie bewundern mich.

Sie beneiden mich.

Sie zerreißen sich das Maul über mich.

Viel Feind‘, viel Ehr‘.

Ehre, wem Ehre gebührt.

 

In der Höhe wird die Luft immer dünner.

Es ist schön, König zu sein.

Es ist anstrengend, König zu sein.

Es ist unbefriedigend, Beherrscher zu sein.

Es ist einsam, Alleinherrscher zu sein.

Es ist mühsam, sich zu beherrschen.

 

Andere legen mir Steine in den Weg.

Andere lehnen mich ab.

Andere nutzen mich aus.

Andere kratzen an meinem Lack.

Das nervt. Das höhlt aus.

Manchmal unterlaufen mir Fehler.

 

Je mehr Einsatz, desto weniger Kraft.

Je mehr Anstrengung, desto mehr Fehler.

Je mehr Kratzer, desto weniger Glanz.

Je mehr Niederlagen, desto weniger Bewunderer.

Was stimmt nicht mehr?

Weshalb läuft plötzlich alles gegen mich?

 

Immer mehr geht schief.

Ich fühle mich verkannt, verfolgt.

Ich fühle mich geknechtet, gedemütigt.

Ich bin ausgelaugt und niedergeschlagen.

Warum hat das Glück mich verlassen?

Wer sägt an meinem Thron?

 

Ein ehemaliger Freund sagt mir:

Du hast dich sehr verändert.

Du bist nicht mehr der Alte.

Du bist eitel, stolz und hochmütig geworden.

Du bist hart und herzlos geworden.

Du bist ein Stinkstiefel geworden.

 

Noch ein Neider!

Noch ein Feind!

Was weiß der schon?

 

Hat er vielleicht recht?

Das kann nicht sein!!!

König zu sein, ist schön!

Es steht mir zu!

Ich habe mir das verdient!

Das will ich bleiben!!!

 

Immer mehr geht schief.

Alles wendet sich gegen mich.

Kraft weg. Erfolg weg.

Freunde weg. Ehre weg.

Spaß weg. Hochstimmung weg.

Ansprüche ade? Luxus ade?

 

Schulden über Schulden.

Schmerz, Leid und Not.

Bodenlose Haltlosigkeit.

Ausweglose Verlassenheit.

Ich, ein ungeliebter Verlierer.

Selbstverschuldet?!

 

Habe ich mich übernommen?

Habe ich mich überhoben?

Bin ich zu weit gegangen?

 

Wie tief muss ich noch sinken?

Was muss ich noch erleiden?

Wie soll ich das ertragen?

 

Schimpfen. Fluchen. Toben.

Kämpfen. Auswege suchen.

Plötzliches Zusammenbrechen.

Aufgeben. Ich kann nicht mehr!!!!!

 

Was mir wichtig war, ist nicht mehr.

Der Höhenflug ist beendet.

Absturz ins Bodenlose.

Ich bin sehr tief gesunken.

Ich habe alles verloren.

 

Ich wurde gedemütigt!

Mein Wert ist hin.

Mein Stolz ist hin.

Mein Ruf ist hin.

Was habe ich noch?

Tiefer geht es nicht mehr!!!

 

Geht es weiter?

Wie geht es weiter?

Ohne Hilfe komme ich nicht weiter.

 

Ein Geläuterter, so ein Jesusnachfolger,

ein helfender Engel, kreuzt meinen Weg.

Er sagt: „Es geht weiter.

Es gibt einen guten Weg“.

Er hat ihn gefunden. Gott hat ihn gefunden.

Er hat am tiefsten Punkt zu Gott gefunden.

 

Er erzählt vom gescheiterten Jesus.

Von seinem Einsatz, Leiden und Sterben

für die Verirrten und Verlorenen,

für die Niedergeschlagenen und Hoffnungslosen.

Von seinem Sieg über das Böse,

von seiner Auferstehung aus der Blamage.

 

Er erzählt von der Offenbarung:

Gott sagt: Die ich liebe,

weise ich zurecht und erziehe sie.

Empöre dich, kehre um! (Offb 3,19)

 

Er erzählt vom Propheten Jesaja:

Der Gottlose, verlasse seinen Weg

und der Mann der Bosheit, seine Gedanken!

Und er kehre um zu dem HERRN,

so wird er sich über ihn erbarmen,

und zu unserem Gott, denn er ist reich an Vergebung!

(Jes 55,7, ELB)

 

Er erzählt vom Propheten Hosea:

So kehre nun um zu deinem Gott,

halte fest an Liebe und Recht

und hoffe stets auf deinen Gott! (Hos 12,7)

 

Umkehren, das würde ich ja gerne.

Aber wie?

 

Er sagt:

„Lerne.

Sei einsichtig.

Lasse dir helfen.

Spreche mit Gott.

Gestehe ihm dein Abirren ein.

Bekenne deine quälende Gottlosigkeit.

Offenbare ihm ehrlich und aufrichtig dein Herz.

 

Sei demütig, anspruchslos und ergeben.

Und: Hoffe auf unverdiente Gunst“.

Bete und bitte - und höre auf Gott.

Prüfe seine wegweisenden Gebote.

Er ist weise, allwissend und allmächtig.

Er weiß, was gut und richtig für uns ist“.

 

Er lässt mich Psalm 6,3-5 (NGÜ) lesen:

Erbarme dich über mich, Herr,

denn ich bin kraftlos wie ein welkes Blatt.

Heile mich, denn der Schreck sitzt mir in allen Gliedern.

Ich habe allen Mut verloren.

Und du, Herr, wie lange willst du dir das noch ansehen?

Herr, wende dich mir wieder zu!

Befreie mich aus meiner Not und rette mich

um deiner Barmherzigkeit willen!

 

Er lässt mich Klagelieder 5,21 (ELB) lesen:

Bring uns zurück, HERR, zu dir, dass wir umkehren!

Erneuere unsere Tage, dass sie werden wie früher!

 

Und er sagt: “Dein tiefster Punkt ist nicht Schmach, sondern Gewinn.

Jetzt bist du bereit zur Neuorientierung und für einen Neubeginn mit Gott.

Er öffnet dich für den guten Weg, für deine Wahrheit, für dein neues Leben.

Lasse Jesus dich führen. Sein Name bedeutet auch für dich: Gott rettet.

Du musst nicht mehr unter dir leiden. Auch andere nicht mehr.

Lerne seine Liebe kennen, lebe aus ihr und du wirst ein neuer Mensch.

 

Du wirst wieder sein wie ein Kind:

Natürlich, echt und unverfälscht,

offenherzig, arglos und gutgläubig,

gutmütig, sorglos und unbekümmert,

treu, freundlich und friedlich.

Auch hoffnungsvoll und vertrauensvoll,

hingebungsvoll und lernbereit,

anspruchslos, folgsam und dankbar.

Aber auch hilfsbedürftig und bittend.

 

Das ermöglicht Gott,

dir ein liebender und gütiger Vater zu sein,

sich dir zu zeigen und immer für dich zu sorgen,

dich zu führen, zu lehren, zu bewahren und zu erfreuen,

dich allmählich, nach und nach, aufzubauen zu wirklicher Größe.

 

Das ermöglicht dir,

ihm zu glauben und zu vertrauen,

seinen Rat sowie sein Wollen und Geben anzunehmen,

dich über ihn zu freuen und ihn zu lieben,

dich immer wieder gerne an ihn zu wenden - und auch,

als ein Auserwählter, zu seiner gesegneten Familie zu gehören.“

 

 

Und er zeigt mir Mt 18,3-4; GNB, wo Jesus sagt:

 

Ich versichere euch:

Wenn ihr euch nicht ändert und den Kindern gleich werdet,

dann könnt ihr in Gottes neue Welt überhaupt nicht hineinkommen.

Wer es auf sich nimmt, vor den Menschen so klein und unbedeutend

dazustehen wie dieses Kind, ist in der neuen Welt Gottes der Größte.