
Ein Brief von Gott
Im Jahr 1999 schrieb ich einen ganz persönlichen Brief an Gott.
Und als nichts Ersichtliches geschah, verschwand er in irgendeiner Schublade.
Etwa ein Jahr später wurde ich im Gebet an meinen Brief erinnert.
Nach intensiver Suche fand ich ihn schließlich.
Verblüfft und überrascht las ich ihn und weinte ergriffen.
Wo ich damals Fragen und Bitten hatte, fand ich nun Antworten und Hinweise.
Und meine Gebetsbitte um eine Aufgabe für Gott, erfüllte sich ungehend
in den nächsten Nächten.
Ich träumte Gedichte und Texte. Ich wurde nachts wach und schrieb
in ungewohnter Schönschrift Texte, die einfach aus mir heraus flossen.
Erstaunlicherweise traf ich kurz darauf Menschen, für die die Texte
wie gedacht schienen.
Ich schreibe dies, um meine Verblüffung und meine Freude und meinen
Dank auszudrücken.
Seitdem liegen immer Papier und Stift in meiner Nachttischschublade.
Heute schreibe ich immer noch, aus der Inspiration heraus, zur Ehre Gottes.
Hier Gottes Brief an mich:
Hallo Du,
Hallo du Menschenkind,
Hallo Harald,
du fragst dich, ob ich Briefe schreiben kann? Oh ja, das kann ich!
Allerdings lasse ich lieber für mich Schreiben, denn so nutze ich
das Wesen und den Erfahrungshintergrund der Schreiberinnen und
Schreiber gleich mit.
Sie schreiben, was ich ihnen im Geist sage.
Sie schreiben es aus ihrem Unterbewusstsein.
Sie schreiben in meinem Auftrag.
Die gesamte Bibel ist so entstanden und unzählig viele andere Texte
auch, mir zur Ehre und aus Liebe.
Im Jahr 1997 hast du mir in deiner großen Not etwas sehr persönliches
geschieben. Und du wusstes zunächst nicht, was du damit anfangen
solltes, doch dann bemerktest du ein Jahr später, dass dein Brief an
mich gleichzeitig auch ein Brief an dich war. Er sollte dir zeigen, dass
ich darin bereits zu dir gesprochen hatte und ich zu dir spreche.
Du musstest ihn lange in deinen Unterlagen suchen und ich ließ ihn dich
dann in einer von dir fast vergessenen Ablage finden, damit du mich
kennenlernst.
Du weintest damals, von befreiter Freude ergriffen. Das hat mein
Herz berührt. Jetzt zeigte dir der Brief, mit anderer Perspektive gelesen,
was mein Wille für dich ist.
Hallo Du,
nun zu deinem vertrauensvollen Brief
Du hast mich gerufen, du hast mir ehrlich Deine Geschichte erzählt und
hast dich mir geöffnet. Du hast den ersten Schritt zu mir hin getan, ganz
egal warum. Du hast bei mir angeklopft und deshalb höre ich dir zu.
Wenn du willst und mich bei dir einlässt, dann kann ich auch dir helfen.
Ich weiß, dass du mich brauchst und ich weiß, dass ich dich interessiere.
Ich will dir helfen, weil ich dir zum Leben verholfen und dich nach meinem
Bild erschaffen habe.
Ich wollte, dass du lebst, erlebst und Erfahrung sammelst und ich habe
zugelassen, dass du dich von mir entferntest, damit du daraus lernen
kannst und du meine Gnade und Liebe besser verstehst.
Ich freue mich, dass ud nun von deinen Abwegen wieder zu mir gefunden
hast, mit mir sprechen und mir zuhören möchtest. Jetzt wirst du mich
verstehen. Nun bist du bereit, meine Botschaft und Liebe weiterzugeben.
Im liebenden Geben findest auch du den Weg der Wahrheit und den zu dir
selbst. Du wirst mich in deinem Wesen finden. Die Weisheit meiner Worte,
durch Jesus gesprochen, sollen dein Leuchtturm sein.
Versuche nicht, mich mit Deinem Kopf zu verstehen, sondern finde mich
und das Leben mit deinem Herzen, mit deinen aufrichtigen Empfindungen
und Gefühlen.
Sehe das Verborgene und höre das Nichtgesagte.
Mit deiner Lebenserfahrung kannst du es.
Weil du in deinem letzten Lebensabschnitt so viel falsch gemacht hast
und alles bereust, kannst du nun auch vieles verstehen.
Durch deinen Schmerz hast du mühsam zur Wahrheit gefunden.
Ich habe den Schmerz nicht gerne bei dir zugelassen, aber wie du siehst,
hat es sich gelohnt. Deine Ziele und Werte stimmen wieder.
Noch bist du nicht wieder ganz gesund, aber auf dem besten Weg dahin.
Habe Geduld und vertraue mir. Ich habe alles fest im Griff, ich denke und
lenke. Wenn du wieder ganz gesund bist, bleibe demütig, denn ich habe
dich auserwählt für meine Gemeinde.
Ich brauche dich!
Meine Worte und meine Botschaft sollen dir ständige Nahrung sein.
Sie geben dir die Kraft, an mich und an dich selbst zu glauben.
Darüber hinaus gebe ich dir viel Liebe und Wärme, damit du als
„Sehender“, „Hörender“, „Verstehender“ und „Wissender“ anderen
helfen kannst, die noch nicht so weit sind wie du.
Deine Empfindsamkeit wird dir dabei helfen.
Mit und in dir werde ich leben, leuchten, wirken.
Überschreite nun deine alten Grenzen, gehe vertrauensvoll vorwärts
und nutze deine neue Kraft!
Schreibe für mich!
Ich gebe, du schreibst auf.
Anschließend schicke ich dir Menschen, für die der Text ist.
In Liebe,
dein himmlischer Vater.

