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Habt Selbstachtung und achtet einander (Röm 12,10)

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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Habt Selbstachtung und achtet einander   (Röm 12,10)

 

Hallo Du,

hast du Achtung vor dir selbst? Liebst du dich?

Wenn ja, dann hast du dich so angenommen wie du bist, nicht nur deine guten Seiten,

sondern auch deine Schwächen und Macken, auch dein unvollkommen und nicht perfekt

sein. Mit der Selbstannahme erlaubst dir, Mensch zu sein, menschlich zu sein, für alles

offen und locker zu sein und zu bleiben, das Leben zu genießen. Dadurch kannst du dich

nach und nach weiterentwickeln zu der Person, die in dich gelegt ist, zu einer Persönlichkeit

mit Anstand, Erfolg, Schönheit und Würde.

 

Wenn nein, dann heißt das wohl: Du betrachtest dich mit Verachtung, mit Geringschätzung

und Misstrauen. Du hältst nichts von dir. Du bist mit dir unzufrieden. Du bist mit deinen

Maßstäben überkritisch. (Woher hast du sie?) Dann lebst du nicht, sondern wirst von Zwietracht

getrieben. Du hängst in einem Zwiespalt fest und kommst von zu hohen Ansprüchen an dich

selbst nicht los. Deswegen bist du voller Unfrieden, bist nicht du selbst. Möchtest vielleicht

eine Andere / ein Anderer sein. Du bist nicht nur unzufrieden mit dir, sondern auch mit anderen

und sogar mit Gott, deinem Schöpfer, der dich ja so geschaffen hat, wie du bist. Wahrscheinlich

bist du auch verklemmt und verbittert. Wahrscheinlich bist du auch enttäuscht. Wahrscheinlich

hast du auch nur geringes (Selbst-)Vertrauen.

Je schöner, besser, fehlerfreier, zuverlässiger oder vollkommener du sein möchtest, desto weniger

bist du es! Du läufst hinter Unerreichbarem, Irrrealem her.

 

Wie kommt man zu mehr Selbstachtung?

  • Ändere deine Einstellung. Nehme dich so an, wie du bist.

  • Werde dir bewusst, wie negativ du mit dir umgehst und redest. Was du dir einredest.

  • Vermeide harsche, schädliche Selbstkritik und Selbsterniedrigung.

  • Überfordere dich nicht. Sei geduldig mit dir. Lobe dich mehr.

  • Sehe das Positive. Lächle dein Spiegelbild an.

  • Sei natürlich, zuversichtlich und unvoreingenommen wie ein unbeschwertes Kind.

  • Danke Gott immer wieder für das, was er dir gegeben hat und weiterhin gibt. Er ist gut.

    Vertraue ihm, hoffe auf ihn und höre auf ihn. Glaube an seine Liebe und Güte für dich.

 

Selbstachtung entsteht, wenn man seinem ursprünglichen, gottgegebenen und liebevollen

Wesen Raum gibt und sich bösartige Abwertungen anderer nicht allzusehr zu Herzen nimmt,

wenn man nicht ständig an sich zweifelt.

Selbstachtung wächst in kleinen Schritten; mit kleinen Erfolgen, die Freude, Bestätigung und

Zufriedenheit auslösen. Sie wächst aber auch mit der zunehmenden Größe, Kritik zu prüfen

und evtl. anzunehmen. Sie wächst im Miteinander.

Selbstachtung verwurzelt sich immer tiefer, wenn man sich in den Stürmen des Lebens treu

bleibt und dem eigenen Wesen sowie Gott vertraut.

Selbstachtung zeigt sich darin, einen realistischen Maßstab zu finden, sich abgrenzen zu

können, anderen klare Antworten zu geben aber auch im richtigen Moment schweigen zu

können. Sie zeigt sich auch darin, in jeder Situation warmherzig und humorvoll zu bleiben.

Selbstachtung ist Voraussetzung für liebevolles Verhalten, für Herzlichkeit, Geduld und

Mitgefühl, für Akzeptanz von sich selbst und Toleranz gegenüber jeglicher Andersartigkeit.

 

Lasst im Umgang miteinander Herzlichkeit und geschwisterliche Liebe zum Ausdruck kommen.

Übertrefft euch gegenseitig darin, einander Achtung zu erweisen.  (Röm 12,10; NGÜ)