Freudige Überraschung? (Ps 16,11)
Ein Geschenk sollt unerwartet
und mit Lieb gewählet sein.
Freudig sollt es überraschen,
ausgesucht, für Groß und Klein.
Bei der Suche nach dem Richtgen
prüft man des Beschenkten Zier.
Und vorfreudig möcht man sagen:
„Hab dich lieb! Das schenk ich dir!
Und hat es tief ins Herz getroffen,
dann strömt die Freud im Überschwang.
Doch kam es nur auf Vorbestellung,
wird schnöd bestätigt der Empfang.
Du zeigst mir den Weg, der zum Leben führt.
Du beschenkst mich mit Freude, denn du bist bei mir;
aus deiner Hand empfange ich unendliches Glück.
(Ps 16,11; HfA)

