Nach einem Seelsorgegespräch:
Unausgeglichenes Auf und Ab
(Kol 3,12 und Gal 5,22-23)
In mir tobt es! In mir fleht es,
denn ich fühle mich nicht gut.
Angst beherrscht mich! Zweifel treibt mich.
Wohin kann ich mit meiner Wut?
Und dann platzt es urgewaltig,
hart, verbittert aus mir heraus.
Leute schützt euch vor meim Ausbruch
aus dem engen Höllenhaus.
Nein, ich wollte nicht verletzen,
nicht bedrängen irgendwen.
Jesus, hilf mir, ja, dich mein ich,
mich doch besser zu verstehn!
Helfe mir aus meinen Nöten.
Errette mich aus Seelenpein,
dass ich andere kann mögen,
dass mein Herze werde rein.
Ausgeglichen kann ich‘s wagen,
deine Liebe weiterzutragen,
andrer Liebe anzunehmen,
selbstbeherrschend mich zu benehmen,
demütig mich zu unterstellen,
andre - nicht mehr anzubellen.
Solange wir mit uns selbst nicht klarkommen,
kommen wir es auch nicht mit anderen!
Ihr seid von Gott auserwählt und seine geliebten Kinder,
die zu ihm gehören. Darum soll jetzt herzliches Mitgefühl
euer Leben bestimmen, ebenso wie Güte,
Bescheidenheit, Nachsicht und Geduld. (Kol 3,12; HfA)
Der Geist Gottes bringt in unserem Leben nur Gutes hervor:
Liebe, Freude und Frieden; Geduld, Freundlichkeit und Güte;
Treue, Nachsicht und Selbstbeherrschung. Ist das bei euch so?
(Gal 5,22-23; HfA)

