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Nähe und Geborgenheit (Ps 5,12)

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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Nähe und Geborgenheit   (Ps 5,12)

 

Hallo Du,

was wir haben, ist für uns selbstverständlich und wir machen uns keine Gedanken mehr

darüber. Erst wenn wir etwas nicht mehr haben, bemerken wir, manchmal schmerzlich,

dass uns etwas fehlt, was uns fehlt, was wir liebgewonnen haben, was uns hilfreich war,

was wir vermissen.

 

Das gilt für unsere Bindung an materielle Güter, besonders aber für unser Bedürfnis nach

sozialen Bindungen, egal ob an Tiere oder Menschen, eben an die, die uns Nahe sind, zu

denen wir eine tiefere Beziehung haben, die uns vertraut sind, mit denen wir uns wohl

fühlen, die uns Gemeinschaft, Bedeutung, Schutz und Geborgenheit geben, an denen wir

uns orientieren und die für uns da sind, wenn wir sie brauchen, ja, über die wir uns freuen

wenn wir sie sehen und mit ihnen zusammen sein können. Das sind Indizien für Liebe, für

eine engere Zusammengehörigkeit, für eine freiwillige, uns guttuende, Beziehung und

Bindung.

 

Bei all unserem Individualismus, unserer Freiheit, Eigenständigkeit und Unabhängigkeit,

sind und bleiben wir doch, alle, in jedem Alter, Gruppenwesen (Herdentiere), in vielem

auf andere angewiesen, ganz besonders, wenn es uns schlecht geht, wenn wir

verunsichert sind, wenn wir liebebedürftig oder kuschelig sind oder, wenn wir Halt,

Orientierung oder Bestätigung suchen.

 

Immer noch leben wir in der Zeit von Covid 19 und uns ist auferlegt, vorgeschrieben,

zu anderen Abstand zu halten, aus Fürsorge für sie und für uns. Das trifft uns unter-

schiedlich hart. Familienmitglieder sind sich weiterhin nahe, auch Paare haben

aneinander, aber Alleinlebende sind isoliert. Und je länger die Krise dauert, desto

unglücklicher und einsamer und isolierter fühlen sie sich. Gerade ihnen wird ihre

Hilfsbedürftigkeit schmerzlich bewusst, ihre Abhängigkeit von anderen, ihre

Sehnsucht nach deren Nähe, nach Kontakt und Gemeinschaft mit ihnen. Was kann

man dagegen tun?

Zum Beispiel, die schwere Zeit nutzen, um anderen in Gedanken und im Fühlen

nahe zu sein und vielleicht auch, um Gott nahe zu sein oder zu kommen, im Glauben,

in Gebeten oder im Hören und Lesen.

Zum Beispiel, den Frühling bei schönem Wetter zu genießen und dabei andere

einsame Spaziergänger/innen freudig zu grüßen.

Zum Beispiel, in sich gehen, altes Gerümpel entfernen und zurück zum guten,

vertrauenden, inneren Kern finden; zur bewussten, dankbaren, genießenden

Bindung an das Gegebene, an das speziell uns persönlich Gegebene, an unsere

Gaben und Möglichkeiten und an das, was wir anderen geben können, was auch

immer es ist, an unsere Beiträge für die Gemeinschaft, damit wir uns wieder als Teil

davon fühlen.

 

Umarme dich also selbst, damit du fremde Umarmung wieder zulassen kannst. Nehme

Anteil am Leben anderer, damit du, in deinem Bewusstsein, wieder zu einem Teil ihres

Lebens wirst.

Eigentlich ist man es ja sowieso. Es war uns nur nie so bewusst wie jetzt, weil es bisher

irgendwie normal und selbstverständlich war.

Und wenn alle das bemerken, ist ja schon viel gewonnen, dann empfinden alle auch

Dankbarkeit für die nicht so selbstverständlichen Geschenke von Gemeinschaft, Nähe

und Geborgenheit, für die Einmaligkeit jedes einzelnen Menschen und für unseren

Gewinn aus der Begegnung mit ihnen. Jeder von uns ist ein Teil vom Ganzen und das

Ganze ist unvollständig ohne uns. Nur gemeinsam sind und bleiben wir stark, halten

wir durch, erreichen wir das Ziel, mit Frieden, befreiender und heilender mitmensch-

licher Liebe und in beglückender Verbundenheit.

 

Ob Leben, Sterben, Leiden, Lachen,

ob Freude, Trauer, Späße machen,

das alles wäre doch fad und blöd,

wären wir allein - und blieben spröd.

Gepriesen sei‘s Zusammenleben,

es will uns Nähe, Freundschaft geben.

 

Geschmeidig können wir nur sein,

wenn unser Herz - lässt andre ein,

wenn unser Kopf - denkt für sie mit,

gemeinsam gehen, Schritt für Schritt.

Und Stärke wird uns dann zuteil,

wenn wir vermeiden - Vorurteil.

 

 

Doch Freude wird bei all denen herrschen, die bei dir Hilfe suchen. Ihr Jubel wird

ohne Ende sein, denn du stellst sie unter deinen Schutz. So werden alle jubeln über

dich, die deinen Namen lieben. (Ps 5,12; NGÜ)