
Einsam
Um mich pulst die Welt.
Sie bemerkt mich nicht!
Autos rasen von hier nach dort,
Unerreichbar die Menschen.
Menschen hasten von dort nach hier,
Gefangen im Wahn der Zeit.
Alles strömt an mir vorbei!
Ich frage nach dem Weg, den ich kenne;
Ich gehe, wo sie gehen;
Ich sitze, wo sie sitzen;
Ich esse, wo sie essen;
Der Abstand bleibt!
Ich spreche mit den Pflanzen,
Ich reise in ferne Länder,
Ich höre das Singen der Vögel,
Ich lese und lerne,
Ich suche und suche,
Doch Ich finde Es nicht!
Mein innerer Schrei bleibt ungehört,
Der Funke der Hoffnung erlischt.
Ich bin gefangen in Freiheit;
Gott hab’ Erbarmen !
Gebe mir die Kraft,
mich zu verstehen!

