„Der Heilige Geist bringt in unserem Leben nur Gutes hervor: Liebe, und Freude, Frieden und Geduld,
Freundlichkeit, Güte und Treue, Besonnenheit und Selbstbeherrschung. Ist das bei euch so? Dann
braucht ihr kein Gesetz zu befürchten.“ (Gal 5,22–23)
Liebe Leserin und lieber Leser,
liebe Freundinnen und Freunde,
„Hallo Du“ entsteht nun, 2006, schon im achten Jahr!
In diesem Jahr sind wohl noch mehr Gedichte entstanden als in den letzten Jahren. Sie zeugen von
einem stabilen inneren Frieden, von Ausgeglichenheit und großer Dankbarkeit.
In meinem seelsorgerischen Dienst erkenne ich immer stärker die Weisheiten der Bibel für unser Leben.
Daher schreibe ich häufiger zu Bibeltexten.
Und immer noch sehe ich in jedem einzelnen Text ein Wunder und ein Geschenk, das uns allen gegeben
wird. Meine Aufgabe ist es dabei, die Inspiration anzunehmen und den Text, der aus mir fließt, schriftlich
festzuhalten. Ich hoffe, zu Ihrer Freude und Erbauung.
Ich danke Gott für diese Eingebungen und vertraue darauf, dass sie auch Ihnen Heil und Segen bringen.
Wie ich von meinen Lesern höre, sind gerade die Texte, zu denen sie eine besondere Affinität haben,
sehr intensiv. Sie gehen unter die Haut und brechen Verborgenes auf. Sie halten einen unbequemen
Spiegel vor und regen zum Nachdenken und zur Umkehr an. Sie enthalten wegweisende Lösungs-
vorschläge, die zur Veränderung ermutigen und dabei unterstützen.
Ob wir uns verändern und in unserer Persönlichkeit wachsen, hängt ganz alleine von uns ab.
Wir selbst sind dabei oft unser größter Hemmschuh. Unsere Einstellung wird häufig bestimmt durch
Vorurteile, Überheblichkeit oder Hochmut gegenüber dem Thema, dem Text oder dem Schreiber.
Diese, wie auch Neid, Stolz oder Bequemlichkeit verhindern, dass wir Hinweise annehmen und uns
weiterentwickeln. Alles jedoch, kann und sollte zu unserem Wachstum dienen.
Weil ich tagtäglich sehe, wie und dass Gottes Wort die Menschen zum Guten verändert, kann ich Sie
nur bitten, sich Zeit zu nehmen. Lassen Sie sich vom jeweiligen Thema in die Tiefe führen und gehen
Sie Ihren Gedankenassoziationen nach. Erspüren sie die Hintergründe und Wortbedeutungen. Empfinden
Sie das Geschriebene und ergänzen Sie es mit Ihren Lebenserfahrungen.
Ich wünsche Ihnen eine nachdenkliche Lektüre.

