Wohin nur?
Mitten im Ozean des Lebens treibe ich -
und weiß nicht wohin.
Die Sterne über mir leuchten seit Anbeginn.
Ich sehe sie, doch sie orientieren mich nicht;
ohne Kenntnis haben sie für mich kein Gewicht.
Ich weiß nicht, wohin die Strömung mich bringt.
Ich weiß nicht, ob mein Leben gelingt.
Ich weiß nicht, ob, ganz langsam und sacht,
einem Ziel ich werde entgegengebracht.
Oh hätt’ ich nur Flügel, zu schau’n aus der Höh’!
Oh hätt’ ich nur Glaube, dass ich Gott seh’.
Oh hätt’ ich nur Hoffnung, festen Boden zu erreichen;
Jesus, ich würde nicht mehr von dir weichen.
Weil das Meer so groß und die Hoffnung klein,
brauche ich Gnade - von dir Gott allein.
Ich brauch’ deine Liebe, um aufzusteigen;
ich brauch’ mehr Vertrauen, mich dir zuzuneigen.
Drum baue mich auf mit deinem Wort.
Treibe die Angst und die Einsamkeit fort.
Verbinde mich fest mit deinem Licht,
damit auch ich - schaue dein Angesicht.

