Weihnachten kommt!
Schon wieder ist es bald soweit!
Es wartet die ganze Christenheit.
Sie sehnt sich nach Erneuerung
des ewigen Bund’s der Heiligung.
Wir warten auf die stille Nacht,
in der Jesus Christus wird gedacht.
Wir warten auf sein jährlich’ Kommen.
Wir hoffen – und sind doch beklommen.
Der Trubel um die Weihnachtszeit
uns doch nur wieder von Gott entzweit.
D’rum suche Stille, kehre ein;
lasse Andacht in dein Herz hinein.
Denn in der Stille findest du
Besonnenheit und innere Ruh’.
Du hörst die Stimme deines Herrn.
Er ist dir nah! – Bist du ihm fern?
Was sagen deine Gedanken?
Sie lassen deine Ruhe wanken.
Sie treiben, - wecken Gefühle,
halten in ängstlichem Gewühle.
Anders ist’s, Jesus zu folgen,
geführt zu himmlischen Erfolgen
nimmt er die Angst, den Stress, die Pein;
durch ihn kann ich endlich menschlich sein.
Er zeigt mir, was für mich bestimmt.
Im Vorbild er Illusionen nimmt.
Er zeigt mir, was ihm wichtig ist,
nämlich „Liebe verschenken“, nicht aber Zwist.
Jesus komme, ich bin bereit
für eine innere Weihnachtszeit.
Die Liebe hat mich neu entdeckt,
die in allen Menschen Hoffnung weckt.
Ich bin bereit zu geben;
herzlichst deine Liebe zu leben.
Ich darf liebendes Vorbild sein,
im Denken, Fühlen beispielhaft rein.
So werd’ auch ich aus dir geboren.
Ich danke Gott, der mich erkoren.
Ich danke für das neue Licht,
das mich nun führt und aus mir bricht.
Ich bin eine Kerze am Christenbaum;
darf nun in hoffende Augen schau’n,
darf Orientierung geben
im schweren Zusammenleben!

