Menschen suchen
Menschen suchen, was ihr Auge begehrt.
Menschen suchen, was das Leben verkehrt.
Sie suchen nach Reichtum, nach Wohlstand, nach Glück,
Sie finden das Übel - und Leere bleibt zurück.
Menschen suchen nur das, was sie wollen.
Menschen suchen mit Ehrgeiz und Grollen.
Sie suchen und suchen - ohne Unterlass.
Das ewige Suchen macht ihr Leben ganz blass.
Sie jagen nach „Action“ und suchen sich,
und alles dreht sich um ihr großes ICH.
ICH WILL das haben, ICH WILL besonders sein,
Spaß, Lust und Frust kehren sehr schnell bei ihnen ein.
Und je mehr sie suchen, desto mehr finden sie,
genau das, was sie suchen - doch es erfüllt sie nie.
Sie sehen nur das Eine, doch das Glück geht vorbei.
Bei der Suche nach Glück bricht die Seele entzwei.
Was suchst du, oh Mensch? Was fehlt dir so sehr?
Was macht dein Leben so unendlich schwer?
Suchst du nach Liebe, nach Zuwendung, Wärme?
Geborgenheit und Frieden hättest du gerne?
Dann suche nach Gott - vergesse dein ICH
Und die Schleier der Blindheit heben sich.
Verschenke und gebe, statt selbst zu nehmen.
Liebe und achte - und dann dir wird gegeben.
Wer sucht und stets will, der nimmt sich gerne.
Wer andere sieht - erkennt deren Sterne.
Der schaut in die Seelen, der kennt ihre Last,
Der führt sie zur Freiheit, zum Frieden und zur Rast.
Und dann finden Menschen, was ihr Herz begehrt.
Und dann läuft ihr Leben nicht weiter verkehrt.
Und dann - finden sie Wachstum, Liebe und Glück.
Und dann wollen sie nie mehr – in das alte Leben zurück!

