Gott fürchten (Ps 86,11 und Ps 34, 2-4)
Weise mir, HERR, deinen Weg, dass ich wandle in deiner Wahrheit;
erhalte mein Herz bei dem einen, dass ich deinen Namen fürchte. (Ps 86,11)
Mein Gott, mein Gott, du hast mich nie verlassen,
sondern Angst, ließ mein Vertrauen erblassen.
Angst macht mich klein und dann verkrieche ich mich.
Du aber liebst - und darum ehre ich dich.
Dir gebe ich ehrfürchtig, gern, die Ehre,
denn ich begehre deine weise Lehre.
Die, dich allein zu achten und zu lieben
mit ganzem Herzen, ganz nach deinem Belieben.
Und, dienend auf deinem Weg zu wandeln,
zu lernen, nach den Geboten zu handeln.
Herr, das ist Gottesfurcht, die ich verstehe,
mit der ich erhoffend - zu dir aufsehe.
Gehorsam glauben und kindlich vertrauen
sind die Wege, Beziehung aufzubauen.
Sie kennzeichnen gottesfürchtig Glaubende,
sich der Liebe Gottes Überlassende.
Gottesfurcht holt uns aus dem altem Leben,
aus dem Herumirren und falschen Streben,
holt uns heraus, aus Sünde, Blindheit und Wut,
macht uns frei von Schuld, gerecht durch Jesu Blut.
Ich will den HERRN loben allezeit; sein Lob soll immerdar
in meinem Munde sein. Meine Seele soll sich rühmen des HERRN,
dass es die Elenden hören und sich freuen. Preiset mit mir den HERRN
und lasst uns miteinander seinen Namen erhöhen! (Ps 34, 2-4)

