Eschborn, den 23.09.2019
Mit Gott auf unserer Seite (Ps 108,14 und Ps 103,2)
Besinnlich blicke ich nun zurück:
Nur durchschnittlich war mein Arbeitsglück.
Mühselig mein Wirken und Denken,
voller Verbiegen und Verrenken.
Irgendwie bin ich durchgekommen.
Habe mich manchmal übernommen.
Habe mein tägliches Brot gehabt
und mich nur selten daran erlabt.
Geboren, gelebt und begraben.
Meist Alltagsgrau. Farblose Farben.
Stets pflichtbewusstes Überleben,
erschöpfendes Wollen und Streben.
Bis endlich die große Wende kam.
Bis Gott mich in seine Arme nahm.
Bis Jesus kam an meine Seite
und mich füllte mit Glaubensweite.
Bis sein Geist bewirkte Gelingen,
neues, Iiebevolles Vollbringen,
Freude, Güte und Gottvertrauen,
Mut und Kraft, Großes mitzubauen.
Beschenkt mit Richtung und Lebenssinn,
gab ich mich ganz Gottes Wollen hin.
Inspiriert und belegt mit Segen,
darf ich Hindernisse bewegen,
darf ich für ihn Siege erringen,
von ihm geführt, Großes vollbringen
Mit Gott auf unserer Seite vollbringen wir Großes. Ps 108,14; GNB)
Auf, mein Herz, preise den Herrn und vergiss nie, was er für mich getan hat!
(Ps 103,2; GNB)

