Die Liebe
und die Erinnerung
bleiben
für immer!
Eschborn, den 19.10.2020
Trauernde Liebe (Ps 38,7)
Zu trauern, ist ein komisches Zwischending.
Einerseits, ist das Vertrauen in Gott hin.
Erschrocken unsicher, ist uns zumute.
Was ist passiert? Wofür denn diese Rute?
Andererseits, zeigt sich nun die Liebe pur.
Sie ist der wichtigste Teil unsrer Natur.
Sie weiß jetzt nicht mehr, wie, sich hinzugeben
dem, der gegangen ist aus ihrem Leben.
Doch, in der Trauerzeit erkennen wir dann,
und das erfreut uns, trotz allem, fortan:
Die tiefe, reife Liebe kennt kein Ende
und Weiterlieben, ist der Trauer Wende.
Das meint, sie/ihn, im Herzen zu bewahren,
uns vielmehr stärkt - und endlich lässt fortfahren
zu lieben, reiner, ergeben und bewusst
und Liebe anzunehmen, zur Lebenslust.
So, können Freude, Lachen, wieder sprießen.
So, lässt sich das Leben wieder genießen,
uns aalen im Erlebensgewimmel
und danken Gott, unserm Vater im Himmel.
Gekrümmt und von Leid zermürbt
schleppe ich mich in tiefer Trauer durch den Tag. (Ps 38,7; HfA)

