
Sehnsucht
Wie schön doch jetzt das Leben wär,
säß ich erholt am blauen Meer,
hörte die Wellen und spürte den Wind,
fühlte mich wohl und geborgen geschwind.
Ich schließe die Augen, denke daran,
wie meine Liebe zum Wasser begann.
Ich stand auf dem Surfbrett und zischte dahin,
mein Leben, das hatte nur dafür noch Sinn.
Das Topsegel summte, es schäumte die Gischt,
Natur und Körper waren im Gleichgewicht.
Ich lebte bewußt - in dem Augenblick,
entspannte den Körper, war voller Glück.
Das gleiche Erlebnis hatte ich dann,
als ich auf dem Kat zu segeln begann.
Ein kräftiger Wind und der richtige Trimm,
ließ fliegen die Kufe über’s Wasser hin.
Zu steh’n im Trapez - auf dem Außenboard, -
hoch über den Wellen sind die Sorgen fort.
Das Glück soll nicht enden, jetzt will ich sein,
ein glücklicher Mensch im Sonnenschein.
Wie schön doch jetzt das Leben wär,
säß ich mit Dir auf dem wogenden Meer.
Wir pflügten das Wasser, trotzten dem Wind,
Freude und Freundschaft uns verbind.

