Mit ganzem Herzen (Lk 10,27)
Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem
Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst. (Lk 10,27)
Hallo Du, wie geht es dir?
Bist du mit dir eins oder uneins? Hast du ein ganzes Herz oder ein kaputtes?
Lebst und wirkst du mit halbem Herzen, also halbherzig mit wenig Interesse und ohne rechte Anteilnahme oder legst
du dich mit ganzem Herzen ins Zeug, also herzlich und aus voller Überzeugung?
Hast du Freude? Bist du zufrieden? Akzeptierst du dich und dein Leben?
Wenn dich die Pflicht zwingt, dann vergeht dir allmählich die Kraft und die Lust.
Kannst du loslassen, nachgeben, vergessen, rasten und ruhen?
Kannst du Hilfe gerne und leicht annehmen und dafür dankbar sein?
Hast du Lust auf das Wort Gottes und Freude am Herrn?
Viele Fragen auf leeren Magen. Gewichtige Fragen und vielleicht noch keine klaren Antworten. Ungeklärtes gärt,
rumort, schäumt und stinkt.
Mit dem Bewusstwerden beginnt die Klärung. Deshalb hinterfrage dich und frage dann Freunde, ob deine Antworten
zutreffend sind. Wer überkritisch ist, setzt sich und andere nur noch mehr unter Druck und erreicht immer weniger.
Leichtigkeit kommt aus dem Vertrauen, dass man sein darf wie man ist, auch wenn man mal anders ist. Freude
kommt aus Gottvertrauen und daraus, dass Gott vollbringt, was wir nicht können. Lust kommt aus dem Tun. Und
das, was wir mit ganzer Hingabe tun, mit Liebe und ganzem Herzen, von ganzer, nicht zweifelnder Seele, mit all
unseren Kräften und von ganzem Gemüt, das gelingt mit Gottes Hilfe.
Wer Gott mit seinem Wort in sich aufnimmt und sich daran ausrichtet, den lässt er nicht im Stich. Im Gegenteil, der
wird erkennen, dass Gott ihn liebt und führt und bewahrt und ihm dadurch Vertrauen und Freude schenkt, damit er
sich um so mehr mit ganzem Herzen auf ihn einlässt und ihn dafür liebt.

