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Mit jemandem leiden (Mk 1,40-41)

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Buch: Der Du in mir

 

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Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Mit jemandem leiden    (Mk 1,40-41)

        

"Wenn du willst, kannst du mich rein machen!" Von tiefem Mitleid ergriffen, streckte Jesus die Hand aus und berührte ihn. "Ich will es", sagte er, "sei rein!" (Mk 1,40-41)

 

Hallo Du,

je stärker ich mit der Liebe Gottes gefüllt werde, desto mehr leide ich mit anderen mit. Ich werde von ihrem Leiden stark berührt und von einem unbegreiflichen Mitleiden ergriffen.

Ich nehme Anteil an ihrer Situation und erkenne ihrer Angst, Not und Qual. Und mich überkommt ein starker Impuls zum Da sein, zum Helfen oder Trösten oder Stärken. Liebe und Erbarmen durchströmen und drängen mich. Um wie viel größer ist das Mitleiden von Ehepartnern, Kindern und Eltern?

 

Meine Lösung ist zunächst Beten. Ich leide um der Liebe willen und ich bitte Gott der Liebe wegen. Ich bitte für meine oder meinen Nächsten, setze mich vor Gott für sie bzw. ihn ein, bitte Jesus um Erbarmen und frage ihn, was ich tun kann, wo er doch schon alles getan hat.

 

Und in mir erklingt: Die Liebe ist langmütig und freundlich. Sie eifert nicht. Sie bläht und drängt sich nicht auf. Sie ist aufmerksam und sie ist da, wenn sie gewollt oder gebraucht wird. Sie hält sich bereit. Sie bereitet einen Tisch im Angesicht der Feinde, die Furcht oder Angst, die Zweifel oder Verzweiflung, die Täuschung oder Enttäuschung heißen.

 

Alles liegt in Gottes Hand und er hat einen Plan für jeden einzelnen und für die, die mit ihnen verbunden sind. Eine Freundin sagte mir einmal: Wenn es mir schlecht geht, dann lasse mich in Ruhe oder nimm mich in den Arm.

Ja, die Liebe gibt Freiraum und Nähe. Sie erträgt alles und sie hofft alles. Sie hofft auf die Wende zum Guten und sie baut auf die Gnade und Barmherzigkeit Gottes. Und wenn sie nicht nahe sein kann, dann lässt sie los, überlässt Gott und vertraut auf seine Weisheit.

 

Seltsamerweise sind Leiden und Mitleiden nicht nur Qual, sondern auch Chance zu erkennen, zu wachsen, zum Rein werden und zur Heilung. Das gilt für die Kranken wie auch für die Mitleidenden. In eigener Ohnmacht finden wir zur Allmacht des Allmächtigen, zu Hoffnung, Glaube, Gottvertrauen und Treue, zu erlösender Verbindung mit ihm.

 

Bei Krankheit fürchten wir das Unsichere, das Schlimme und das Quälende. Wir fürchten die Unselbständigkeit und Abhängigkeit, die Schwäche und das eventuelle Vergehen, das Alleine und Hilflos werden oder sein. Doch: Fürchte dich nicht! Leid, Not, Krankheit und auch Tod sind Chancen und führen in neue Dimensionen. Sie sind Ablösung von Vertrautem und zunehmende Entrückung ins kommende, höhere Unbekannte.

Der Kranke ist auf dem Weg zum Heil, die Sterbende auf dem Weg in die ewige Gegenwart Gottes. Jesus sagt uns zu: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.(Mt 28,20)

 

Und zusätzlich hat uns Gott eine Familie gegeben und uns mit ihr Eins gemacht, damit jeder darin die Chance hat, Liebe zu zeigen und zu geben, da zu sein, Anteil zu nehmen, mit zu leiden und darin zu wachsen. Zusammengehörigkeit, Verbundenheit und Dazugehörigkeit beruhigen, trösten und ermutigen. Sie helfen loszulassen sowie Hilfe und Geborgenheit gerne und dankbar anzunehmen.

Gemeinsames Hoffen, Beten, Weinen und Erinnern erleichtert. Gemeinschaft mit liebenden Menschen gibt Kraft auf schweren Wegen. Die Gemeinschaft mit Gott gibt sicheren Halt und berechtigte Hoffnung auf das Neue, Unbekannte, Kommende. Ist die Angst dann überwunden, breitet sich die Liebe und Frieden in uns und um uns aus.

 

Es ist verständlich, dass wir Leiden, Not, Krankheit und auch Tod meiden wollen und dass wir mit Jesus beten: Mein Vater, ist's möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber.

Doch Gottes Weisheit ist größer als unser Denken, Vorstellen und Verstehen. Er weiß, was er zulässt und tut. Deshalb ist es richtig, mit Jesus auch den zweiten Teil zu beten:

Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst! (Mt 26,39)

 

Was auch immer geschieht: Wir bleiben in Gottes Liebe und miteinander verbunden.

Leid wird zu Freude, Not zu Reichtum, Qual zu Weisheit und Geduld, Furcht zu Vertrauen, Hoffnung zu Zuversicht. Eingehüllt in den Mantel des Gottvertrauens lassen wir los und schweben Gott entgegen. Das Unwichtige lassen wir zurück, Glaube und Hoffnung vergehen, weil sie erfüllt und bestätigt wurden. Die Liebe aber bleibt, Gottes Liebe zu uns, unsere Liebe zu unseren Lieben sowie deren Liebe für uns.

 

Was Eins war, bleibt eins, in Liebe verbunden in gegenseitiger Hoffnung vereint.