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Weil mein Wort keinen Raum in euch findet. (Joh 8,37)

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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Weil mein Wort keinen Raum in euch findet.
    (Joh 8,37)

 

Hallo Du,

hast du schon einmal jemandem mit halben Ohr zugehört;

mit halber Aufmerksamkeit - gelangweilt, lustlos, desinteressiert?

 

Das lag nicht an dem Sprecher!

Es hat dich nicht interessiert.

Du hattest dir keine Zeit dafür genommen.

Du hattest kein Interesse daran.

Du hattest beschlossen, dass du davon nichts hören und wissen willst.

Du wolltest keinen Bezug dazu haben und bekommen!

 

Wie war das damals, als Deine Mutter Dir aus Liebe und Fürsorge

   wohlmeinende Ratschläge mit auf den Weg gab?

Hast du sie dir zu Herzen genommen

   oder hast du deine Ohren auf Durchzug gestellt?

 

Warum wolltest du sie nicht annehmen?

Wohl oft, weil du dachtest:

   „Du nervst mich schon wieder.“
   „Ich weiß das doch alles selbst.“

   „Ich bin groß genug, um auf mich selbst aufzupassen.“

   „Ich will mich nicht von dir kontrollieren lassen.“

 

Du hast ihre Fürsorge wohl als Ermahnung angesehen,

   als Vorschrift, Bevormundung, Rechthaberei und Einmischung,

   nicht aber als ein Beweis ihrer geäußerten Liebe und Zuneigung zu dir.

 

Wer nicht zuhören möchte, zeigt Hochmut!

Er sagt nicht nur: „Das interessiert mich nicht!“

 

Er sagt auch: „Du interessierst mich nicht.

   Das, was dir wichtig ist, ist mir nicht wichtig.

   Deine Gedanken, Sorgen, Meinungen sind mir egal.“

Das ist lieblos und unbarmherzig.

Das ist überheblich und abweisend.

Das ist dumm und kurzsichtig.

Wer nicht hören will, muss (die Folgen) fühlen!

 

Wir könnten von jedem Menschen etwas lernen.

  Wenn wir es nur wollten!

   Wenn wir bereit wären, von anderen etwas anzunehmen.

   Wenn wir zuhören würden.

   Wenn wir hören würden (Horchen und gehorchen).

Wir könnten von jedem Menschen etwas lernen,

   ganz besonders von denen, die uns nicht so liegen und die wir schnell abtun!

 

Es kommt also darauf an,

   wie ich mit dem umgehe, was ich höre.

Geht das Gehörte nur rein und gleich wieder raus,

   oder verknüpfe ich die gehörten Worte, Begriffe, Bilder und Sätze

   mit meinen Gedanken, Gefühlen, Wünschen, Vorstellungen und Zielen.

Empfinde ich nach, was der Sprecher meint,

      was er sagen möchte, warum er es sagt und wie er dazu kommt?

Findet das gehörte in mir Raum?

Ist es mir willkommen?

Bewege ich es in mir?

Bekommt es für mich eine Bedeutung?

Kann es mir etwas sagen?

Bewegt es mich?

 

Wie kann ich jemandem etwas sehr wichtiges sagen,

   der kein Interesse daran hat, der einfach nicht zuhört,

   der mir nicht traut und vertraut, der mir nicht glauben will?

 

Ich könnte resignieren oder warten und es wieder versuchen.

Ich könnte einfach für ihn da sein – ohne Worte.

Ich könnte mein Anliegen ohne Anspruch vortragen.

Ich könnte andere sprechen lassen.

Wer liebt, gibt nicht auf.

Wer liebt, gibt niemanden verloren.

Wer liebt, der versteht, ermutigt, unterstützt und befähigt trotzdem.

 

Auch Jesus war ohnmächtig gegenüber denjenigen,

   die seine Botschaft nicht hören wollten,

   obwohl sie ihnen Erlösung, Befreiung und Heilung hätte bringen können.

Er wollte sie mit seinem Vorbild, mit Worten und mit Wundern überzeugen,

   doch viele blieben ignorant, hochmütig, besserwisserisch.

 

Hat er nicht immer wieder Menschen beschworen:

 

„Bewahre und beachte doch bitte meine Worte;

   die Worte, die Gott selbst dir sagen möchte!

Lasse meine Worte doch in dir wohnen.

   Lasse sie sich in dir bewegen und mache sie dir zu eigen.

Erkenne doch bitte,

   dass ich mir nur aus Liebe zu dir so viel Mühe mache

      und so viel Ablehnung auf mich nehme;

   dass ich für dich nur das Beste will;

   dass ich dir nur Hinweise gebe, die dir helfen könnten

      das Leben besser zu verstehen und zu bestehen,

      die dir zeigen könnten, was wichtig und weniger wichtig ist.

 

Natürlich bist du ‚erwachsen’ und kannst selbst entscheiden

   und das tust du ja auch ständig, ja das möchte ich auch,

   aber ich sehe,

      dass du noch nicht alles weißt,

      dass deine Entscheidungsgrundlage noch schmal ist

      und was du nicht weißt, kannst du in deinen Entscheidungen nicht beachten.

Ich wünsche mir,

   dass du mir freiwillig zuhörst und meinen Aussagen vertrauen schenkst,

   dass du zumindest darüber nachdenkst – dir selbst zuliebe.“

 

Meine Lebensaufgabe ist es,

   dich an meinen Kenntnissen und Erkenntnissen teilhaben zu lassen,

   damit du daraus lernen kannst,

   damit du nicht den sehr steinigen Weg der Selbsterfahrung gehen musst.

Deine Lebensaufgabe ist es,

   mich an deinen Sichtweisen, Erfahrungen und Erkenntnissen teilhaben zu lassen,

   damit ich von dir lernen kann.

Das geht nur im gegenseitigen Vertrauen und nur mit Bereitschaft.

 

Ich brauche deine Augen, Ohren und Gedanken,

   um mich mit anderen Augen zu sehen.

Ich brauche deine Worte,

   um mich davon anregen zu lassen!

Ich brauche deine liebevollen und ehrlichen Hinweise,

   um mich zu vervollkommnen.

Ich brauche die Begegnung mit dir und die Beziehung zu dir,

   um über mich, mein kleines ‚Ich’, hinauszuwachsen

      und mich dir und dem ‚wir’ zuzuwenden;

   um mich nicht so wichtig zu nehmen;

   um Gott und seine Weisheit in dir zu erkennen

      und mich darin zu bestätigen.

 

Ja, ich vertaue dir und dem was du sagst.

Ich vertraue deiner Liebe.

Ich nehme dein Wort an und gebe ihm Raum in mir.

Ich möchte innerlich wachsen.

Ich lasse es auf mich wirken und mich davon verändern.

 

Danke, dass du so ausdauernd bist.

 

Danke, dass du versprochen hast:

„Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet,

   so will ich mich von euch finden lassen.“ (Jer 29,13-14)