Deprecated: str_replace(): Passing null to parameter #1 ($search) of type array|string is deprecated in /www/htdocs/w0102ae4/himmelsbriefe-j4/libraries/src/User/UserHelper.php on line 565
Der Anthropologe

Deprecated: htmlspecialchars(): Passing null to parameter #1 ($string) of type string is deprecated in /www/htdocs/w0102ae4/himmelsbriefe-j4/layouts/chromes/html5.php on line 26

Deprecated: htmlspecialchars(): Passing null to parameter #1 ($string) of type string is deprecated in /www/htdocs/w0102ae4/himmelsbriefe-j4/layouts/chromes/html5.php on line 26

Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



Designed by:
SiteGround web hosting Joomla Templates


Der Anthropologe

 

Hallo Du,

da ist mir doch etwas komisches passiert.

 

Ich habe den Auftrag, mich mit der Berufseignung

   für angehende Lehrkräfte zu beschäftigen.

Bei der Recherche stoße ich auf einer Internetseite

   auf einen Berufseignungstest, den ich natürlich teste.

Noch nie habe ich einen solchen Test durchgeführt

   und deshalb bin ich gespannt auf das Ergebnis.

Also gehe ich den Test mit Eifer und Elan an.

Ich beantworte Fragen, teilweise sehr komische Fragen

   und lasse mich dabei nicht in irgendeine Ecke drängen.

Ich beantworte die Fragen so gut wie ich kann

   und gebe dabei auch an, was ich nicht kann (und das ist ziemlich viel).

 

Ich möchte doch schließlich herausfinden,

   ob ich den richtigen Beruf gewählt habe.

Sicherlich, ich bin nicht mehr der, der ich damals war.

Sicherlich, manche Interessen haben sich im Laufe der Zeit verschoben,

   aber die Begabungen müssten doch noch die Gleichen sein.

 

Nun, das Ergebnis hat mich fast umgehauen.

Meine damaligen Berufsträume werden noch heute bestätigt,

nur, damals hatte ich das nicht für möglich gehalten.

Weil ich meine Interessen nicht als Begabungen sehen konnte,

   war ich nicht hartnäckig genug und habe mich anders entschieden.

Schade, aber immerhin doch in etwa in diese Richtung.

 

Die Auswertung des Tests hat ergeben:

„Ihr Interessenprofil wurde mit den Profilen von 160 Studienfächern verglichen.

Eine exakte Übereinstimmung mit ihrem Profil besteht in den Berufen:

Professor, Facharzt, Anthropologe, Theologe“.

 

Professor wollte ich damals tatsächlich werden, aber wie, bei den damaligen Umständen? Weil ich Menschen schon immer sehr interessant fand und mich ihre Veranlagungen und ihr jeweiliges Verhalten und Gebaren total faszinierte,

bin ich zumindest Gymnasiallehrer geworden. Also ein kleiner Professor.

 

Meine Alternative dazu war der Arztberuf, doch der Ruf in meinem Herzen war damals nicht stark genug. Heute ruft es ganz laut, denn ich durfte auf meinem Weg mit Gott erkennen, dass er Heilungskräfte in mich gelegt hat, die ich auch gerne einsetze.

 

Was Anthropologie ist, musste ich erst einmal nachlesen.

Es bedeutet frei übersetzt „die Wissenschaft vom Menschen“.

Ja genau, mein starkes Interesse an Menschen hat mich ausgerichtet.

In diesem Interesse entdecke ich heute sehr viel Verständnis und Liebe.

Es beschäftigt mich, weshalb sie so sind, wie sie sind

   und weshalb sie sich so verhalten, wie sie es tun,

   oft zum eigenen Nachteil, allerdings, ohne es zu wissen.

Es beschäftigt mich, weil ich erkannt habe,

   wie wichtig die Entwicklung der eigenen Fähigkeiten

   mit der Entwicklung der Persönlichkeit verbunden ist.

Es beschäftigt mich, weil ich sehe, wie Kinder von ihren Eltern,

   aber auch von ihrem gesellschaftlichen Umfeld,

   negativ geprägt und somit für ihr eigenes Leben,

   verdreht ausgerichtet werden.

Und es beschäftigt mich, weil ich sehe,

   wie Menschen damit umgehen und wie aus der Verdrehtheit

   doch noch etwas Gutes werden kann, mit Gottes Hilfe.

 

Theologie hatte ich deswegen ausgeschlossen, weil das meine Mutter wollte.

Heute sehe ich auch das anders.

Der Ursprung des Menschen kann nur Gott sein

   und der Sinn des Lebens kann nur durch ihn verdeutlicht werden.

 

Das Verblüffende ist,

   dass die Veranlagungen damals schon da waren

   und dass sie sich trotz eines ganz anderem Berufsweg

     dennoch durchgesetzt haben.

 

Fast 600 Texte sind in den letzten 5 Jahren entstanden,

   die sich mit dem Menschsein beschäftigen

   und diese Texte entstehen, ohne universitäres Studium und Berufspraxis,

   sie kommen aus dem Inneren, aus dem Unbewussten,

   aus der Gabe und Begabung, durch die wir mit Gott verbunden wurden,

   im Grunde sind sie göttliche Eingebungen, die offenbar werden.

 

Sie sind Ausdruck von der Liebe Gottes und seiner Sorge über unsere Wege.

Sie sind entschleunigendes Bewusstmachen

   und führen zu erkennen, zu Erkenntnis, der Grundlage für innere Heilung.

Sie legen den reinigenden Finger in die offene Wunde, damit sie heilen kann.

Sie trösten die kleine, empfindsame menschliche Seele

   und bauen Vertrauen zu dem liebenden Gott auf,

   ohne das Hoffnung und Veränderung nicht möglich sind.

Sie geben Mut, so zu tun, als ob die Veränderung bereits geschehen wäre,

   damit man sich darin üben und darin wiederfinden kann.

Sie bestätigen, dass Veränderung und Heilung möglich ist

   und dass sie auch tatsächlich geschehen.

 

Andere und ich setzen sie seelsorgerisch mit gutem Erfolg ein.

Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung.

 

In diesem Sinne bin ich tatsächlich zum Anthropologen, Arzt, Theologen und Professor geworden.

 

Und das tröstet mich.

Ich bin etwas geworden, von dem ich bis zu diesem Test nicht wusste,

   dass ich dafür eine echte Veranlagung habe.

 

Ich bin es geworden, weil es immer in mir steckte

   und weil ich mich an diesem unbewusst Wissen und Können orientiert habe.

Ich bin es geworden, weil Gott es aus mir machen wollte,

obwohl ich viele Umwege gegangen bin.

Ich bin es geworden, ohne das Ziel zu haben, es werden zu wollen

   und ohne den Willen zu haben, es werden zu müssen.

Ich hatte mich anders entschieden,

aber Gott hat sich letztlich doch durchgesetzt.

Zum Glück, denn es macht mir sehr viel Freude,

   so zu sein, wie ich geworden bin.

Es erfüllt mich viel mehr und macht mich tatsächlich glücklich.

Dieses Denken und das Entdecken von Zusammenhängen in diesem bereich

fällt mir sehr leicht und es regt mich stark an.

Es ist selbstmotivierend und überhaupt nicht ermüdend.

Es zeigt mir meinen Lebenssinn

   und der spiegelt sich in den Texte, die über mich hinausgehen.

Sie werden auch nach noch meinem Tod gelesen werden

   und Menschen ansprechen, anrühren und heilen,

   so wie sie es bereits heute schon tun.

Es ist mein Lebensschicksal,

   dass ich in diesen Dingen weit vorausschauen kann

   und Erkenntnis habe, die andere so nicht haben,

   dass ich Tendenzen und Entwicklungen im Ansatz sehe und verstehe,

   für die sie blind sind

   und dass ich Handlungsnotwendigkeiten sehe, die sie nicht einsehen können.

Diesen Menschen sagen Signale nichts.

Sie wollen und brauchen Fakten, Belege und Beweise,

   die man aber erst hat, wenn das Kind schon im Brunnen liegt.

 

Für vieles, was ich sehe, empfinde, spüre, denke und tue,

   ist die Zeit noch nicht reif.

Aber ich weiß, dass sie kommen wird.

Das war bisher mit meinen Erkenntnissen immer so.

 

Ich möchte die Testerkenntnis noch einmal aufgreifen:

Als ich noch jung war, kannte ich meine Begabungen nicht.

Deshalb entschied ich mich irgendwie,

   die Begabungsrichtung höchstens erahnend.

Die Entscheidung war ein verstandesmäßiger Kompromiss

   zwischen bekannten und wussten Größen.

Das Herz und die Sehnsucht,

   das innere, antizipierte Bild, wurde kaum beachtet.

Ich gehe einen anderen Weg und werde dabei unglücklich.

In meinem Leiden richte ich mich neu aus

   und verändere meinen falschen Weg so,

   dass ich mich immer mehr darin wiederfinden kann,

   so, dass er für mich Sinn macht und meinem Tun Sinn gibt.

Mit der anpassenden Neuausrichtung

   und meinem veränderten Wirken erhalte ich Erfüllung.

In der sinnhaften Erfüllung

   finde ich Bestätigung und Motivation für den geänderten Weg.

Die (teilweise) Umkehr wird durch Freude und Erfolg belohnt

   und die festigen den neuen Weg, die neue Ausrichtung.

 

Ich tue mehr das, was ist tun sollte

   und weniger das, was ich eigentlich nicht wollte.

Ich tue das, was mir liegt, weil das andere mit schwer gefallen ist.

Ich tue endlich das, was ich schon immer hätte tun sollen,

   was ich aber bisher nicht tun konnte und tat,

     weil die Umstande es scheinbar nicht zuließen.

Ich tue endlich das, wozu ich ins Leben berufen wurde.

 

Ich bin zu etwas geworden ohne zu wissen,

   dass es meinen Veranlagungen entspricht.

Ich bin zu etwas geworden, ohne zu wissen,

   dass ich es tatsächlich hätte werden können.

Ich bin es geworden, ohne es zu bewusst zu bemerken.

Ich bin es geworden, obwohl mein Lebensweg ganz anders war.

 

Heißt das nicht,

   dass mir mein Lebensziel und mein Lebenszweck,

   und damit auch mein Lebenssinn,

   vorgegeben waren und sich trotzdem ausgeformt haben?

 

Ja, ich hatte einen ziemlichen Zeitverlust,

   aber hatte ich in dieser Zeit nicht auch einen reichen Gewinn

   an Erfahrung und praktischer Erkenntnis,

   die ein festes und verlässliches Fundament für den neuen Weg sind

   und die meiner Veranlagung Orientierung, Tiefe und Reife gegeben haben.

Das hat den Vorteil, dass man weiß, wovon man spricht und schreibt.

Das hat den Vorteil, dass man, Ursachen und Auswirkungen versteht

   und dass man Umstände und Hintergründe besser einschätzen kann.

Die Erkenntnisse sind nicht theoretisch,

   sondern sie werden durch tägliche Erfahrungen belegt.

 

Ist das nicht schön und beruhigend.

Frühe Fehlentscheidungen korrigieren sich im Lebensablauf

   und die eigentliche Bestimmung obsiegt.

 

Geht es mir auf meinem geistlichen Weg nicht genauso?

Vollzieht sich das Christ werden nicht auch so?

 

Ich komme als Gottes Kind zur Welt und weiß es nicht.

Ich trage in mir die Veranlagung Christ zu sein, und kenne sie nicht.

Ich sollte die Nähe Gottes suchen, doch ich suche sie nicht,

   weil von ihm nichts weiß und ihn deshalb auch nicht kenne.

Ich gehe in die Irre, ohne es zu sehen und zu wissen.

   Aus diesem Blickwinkel ist es nicht die Irre, sondern (m)ein Weg,

   den ich gehen will, von dem ich (im Kopf) überzeugt bin.

Ich gehe diesem Weg, stolz, und tue mich schwer oder scheitere gar.

 

Erst wenn ich erkenne, dass ich so nicht weiterkomme,

   bin ich offen für Anregung und Hilfe von außen, für Einsicht und Umkehr.

Ich bin bereit, den Stolz zu überwinden

   und meine Last (zumindest teilweise) abzugeben.

Ich erleichtere mir meinen Weg durch neue Ziele und Schwerpunkte.

Ich lasse los und lasse zu. Ich verlasse Standpunkte und suche bessere.

 

In der ständigen Anpassung an mich und meine Fähigkeiten

   werde ich verändert, werden Hemmungen und Schranken überwunden

   und ich werde doch zu dem, was ich werden sollte

     und für was ich vorgesehen war.

 

Früher hatte ich den unbestimmten Wunsch, das oder das zu werden.

Mit dem Ergebnis aus dem Test weiß ich,

   dass sich der Wunsch eine Basis hat,

   dass er auf Begabung beruht und dass er sich verwirklichen lässt,

ja schon verwirklicht hat.

Das Unbestimmte ist zur Tatsache geworden.

Jetzt kann ich selbstbewusst damit umgehen

   die Gabe als Gottesgeschenk annehmen und sie gezielt einsetzen.

 

Ein Wunsch ohne Hoffnung ist leer.

Hoffnung ohne Vertrauen bleibt leer.

Vertrauen ohne Zuversicht kann nichts bewirken.

Zuversicht hat nur der,

   der weiß, von wem und wozu er befähigt und was seine Aufgabe ist.

 

Danke für diesen Lichtblick.