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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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nicht so schlimm ...


Hallo Du,

wir alle neigen dazu, unsere gemachten Fehler klein zu reden,

um besser da zu stehen und unser Selbstwertgefühl zu erhalten.

Dadurch belügen wir uns aber selbst. Wir machen uns etwas vor.

Wir sehen der Wahrheit nicht ins Gesicht. Wir wollen sie nicht wahrhaben.

 

Meine Meinung dazu ist: Fehler dürfen und müssen sein.

Sie ermöglichen uns, uns kennenzulernen und dazuzulernen.

Sie ermöglichen uns, besser zu werden und uns zu vollenden.

Besonders die Jüngeren und Unerfahrenen müssen Fehler machen.

Sie erproben und fördern unsere Geduld und unser Verständnis,

sie sind ein Übungsfeld für unsere Nachsicht und Vergebung.

 

Schlimm ist, wenn man nichts dazulernt oder dazulernen möchte.

Das wäre blinde Sturheit, eitle Dummheit oder selbstherrlicher Hochmut.

Gerade viele Ältere erwarten, dass die Jüngeren sich verändern müssten.

Diese Haltung verhindert, etwas einzusehen und dazuzulernen.

 

Viel schlimmer als Fehler ist jedoch die Schuld, die wir auf uns laden.

Schuld laden wir auf uns, wenn wir für einen unheilvollen oder strafwürdigen,

Vorgang oder Tatbestand verantwortlich sind oder werden.

Schuldig werden wir, wenn wir durch aktives oder unterlassenes Handeln

Unheil auf andere laden, wenn wir jemandem etwas für ihn wichtiges schuldig bleiben,

wenn wir jemandem den gebührenden und angemessenen Respekt nicht erweisen.

Geistlich schuldig werden wir, wenn wir gegen Gottes Gebote verstoßen.

 

Schuld ist wie ein schleichendes Gift.

Sie hemmt und verschmutzt, sie macht blind und verändert Rechtsmaßstäbe,

sie belastet das Gewissen und will andere ebenfalls schuldig werden lassen.

Wer sich gegen sich selbst oder gegen andere vergeht, wird seines Lebens nicht mehr froh.

Schuld ist nicht zu beschönigen. Schuld ist unentschuldbar.

Schuld ist schlimm. Schuld schadet dauerhaft. Schuld ist ein Vergehen an Gott!

 

Wir alle neigen dazu, unsere Schuld zu übersehen oder klein zu reden,

um besser da zu stehen und unser Gewissen zu entlasten.

Doch gerade unser Gewissen soll uns dabei helfen, unsere Schuld zu erkennen

und umzukehren, d.h. sie wiedergutzumachen und sie nicht mehr zu begehen.

Die Selbstlüge: 'das ist doch nicht so schlimm', macht alles noch schlimmer.

Wir wollen das Schlimme nicht wahrnehmen und auch nicht zugeben.

Wir lassen uns von Stolz und Hochmut beherrschen.

Wir bleiben uneinsichtig und machen uns immer weiter schuldig.

Wir haben keine Selbstachtung und wir verletzen und schädigen andere.

 

Aber, unser Gewissen lässt sich nicht beruhigen, es weiß was Unrecht ist.

Spätestens wenn dieses Unrecht uns selbst trifft, regen wir uns auf.

 

Wenn wir also jede falsche Handlung und Einstellung,

ja sogar bereits jeden falschen Gedanken,

als Verderben bringend sehen,

als ein Vergehen gegen Gott und gegen das Gute in uns,

wenn wir sie als Sünde gegenüber Gott ehrlich bekennen

und sie ernsthaft künftig unterlassen wollen,

dann sind wir auf einem guten Weg der inneren Heilung,

dann werden wir ruhiger und gelassener,

dann werden wir bereit, uns von Gott -durch Jesus- helfen zu lassen

und ein besserer Mensch zu werden.

 

Es ist nicht so schlimm, ein Sünder zu sein, (das sind wir alle,)

aber es ist schlimm, ein Sünder zu bleiben!