Auf dein Wort hin, will ich es wagen! (Lk 5,5)
Auf dein Wort hin, will ich es wagen,
nicht länger unsicher verzagen!
Auf dein Wort hin, will ich endlich gehen
und Früchte bringen, wie vorgesehen!
Solange ich denke: „Ich sollte es tun“,
lasse ich meine Hände in der Tasche ruh’n.
Solange ich nur hoffe – ohne zu wagen,
werde ich mein Leben bald zu Grabe tragen.
„Wer sich nicht traut, der nicht gewinnt!“
Das weiß doch heute jedes Kind.
Doch warum tue ich mich schwer?
Vertraue ich denn Gott nicht mehr?
Ich bin ein zaghaft’ Menschenkind;
verlier’ den Mut nur zu geschwind.
Auf Dein Wort hin, kann ich alles wagen,
denn Du, mein Gott, hast dann das Sagen.

