Auf dem Weg
Was soll ich tun, Herr Jesu Christ?
Mein altes Ich gestorben ist.
Ich seh’ es ein, ich kann es nicht,
gescheitert bin ich an der Pflicht.
Deine Gaben fänd’ ich gerne,
Damit sie leuchten hell wie Sterne,
Dem Mensch zur Freude, Dir zum Ruhm,
Möchte’ ich nur gute Dinge tun.
Herr, - wo möchtest Du mich haben,
Mit Deinen wunderbaren Gaben?
Du sagst, ich soll ganz einfach geh’n,
Nicht länger in der Ecke stehen.
Meine Liebe sei echt und rein,
Das Böse möchte ich lassen sein,
Das Gute möge leiten mich,
In Ehrerbietung such’ ich Dich.
Ich tu’ von Herzen, was ich tu’,
Vom Geist entbrannt, ohn’ Rast und Ruh’,
In Hoffnung froh, Geduld in Not,
Beharrlich beten bringt’s ins Lot.
Wie geht es dir? Komm eß mit mir.
Wir singen, lachen, weinen hier.
An deinem Schicksal nehm’ ich teil,
Gemeinsam ist kein Weg zu steil.
Ich segne dich, auch wenn du haßt,
Komm’ teile mit mir deine Last,
Ich such’ den Frieden auch mit dir,
Wut, Zorn und Haß die schaden mir.
Nun gehe ich, an Deiner Seit’,
Halleluja, wir sind zu zweit.
Dein Geist, der führt mich immerdar,
Ich bin bereit, sag zu Dir ja.

